Innovationsfonds: Erste Förderwelle 2017 gestartet

Innovationsfonds: Erste Förderwelle 2017 gestartet

(27.02.17) Der Innovationsauschuss beim GBA hat drei neue Förderbekanntmachungen veröffentlicht. Im Rahmen der ersten Förderwelle des Jahres 2017 können sich Forschungsprojekte und Initiativen aus dem Bereich neue Versorgungsformen bewerben, die in den bisherigen Förderschwerpunkten nicht einzuordnen waren. Eine dritte Förderbekanntmachung dreht sich um die Evaluation und Auswertung von Selektivverträgen. ...->

Klinikfälle: Ein Fünftel wäre vermeidbar

Klinikfälle: Ein Fünftel wäre vermeidbar

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 24.02.17

(24.02.17) 1,5 Millionen AOK-Versicherte wurden im Jahr 2015 mindestens einmal wegen einer potenziell vermeidbaren Erkrankung stationär behandelt. So das Ergebnis einer WIdO-Analyse. Hauptauslöser waren Herz- und Lungenerkrankungen, Suchtprobleme und Grippefälle. PRO DIALOG nennt Webangebote, die bei der Entscheidungsfindung in der Praxis hilfreich sein können. ...->

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

(22.02.17) Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland stiegen auch 2015 und lagen bei 344,2 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 4.213 Euro (2014: 3.770 Euro). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg leicht auf 11,3 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil 11,2 Prozent betragen. ...->

Meldungen beim Hämophilieregister sollen Pflicht für Ärzte werden

Meldungen beim Hämophilieregister sollen Pflicht für Ärzte werden

(21.02.17) Wer als Arzt Personen mit Hämophilie behandelt soll künftig Informationen über Menschen mit angeborenen Hämostasestörungen an das Deutsche Hämophilieregister weitergeben. Das hat das Bundeskabinett jetzt mit seinem Gesetzentwurf "Blut- und Gewebezubereitungen" beschlossen. Derzeit ist die Datenweitergabe noch freiwillig. Hämophilie ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. ...->

Zahl der Organspender erneut rückläufig

Zahl der Organspender erneut rückläufig

Organspende Zahlen 2016 k

(20.02.17) Nach leichter Besserung im Vorjahr ging die Zahl der Organspender 2016 abermals zurück. Mit 857 Spendern verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) weniger Organspender als im Vorjahr (2015) mit 877, daraus ergibt sich ein Minus von knapp zwei Prozent. Die neuen vorläufigen Zahlen hat die DSO veröffentlicht. ...->

IQTIG: Arbeitsgrundlagen zur Kommentierung veröffentlicht

IQTIG: Arbeitsgrundlagen zur Kommentierung veröffentlicht

(16.02.17) Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat eine Vorabversion seiner "Methodischen Grundlagen" veröffentlicht. Die Fachöffentlichkeit, aber auch interessierte Bürger haben nun bis zum 31. März 2017 die Möglichkeit, das Dokument zu kommentieren und inhaltliche Ergänzungen vorzuschlagen. ...->

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

(15.02.17) Der Zugang von chronisch Kranken zu Cannabis als Arzneimittel wird künftig gesetzlich geregelt. Der Bundesrat hat am 10. Februar 2017 dem Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften zugestimmt. Danach dürfen behandelnde Ärzte eigenverantwortlich entscheiden, ob für schwerkranke Patienten eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. ...->

Zwei weitere Bundesländer vereinbaren Preise für Klinikleistungen

Zwei weitere Bundesländer vereinbaren Preise für Klinikleistungen

(14.02.17) Krankenhäuser und Krankenkassen in Berlin und Brandenburg haben sich auf die Landesbasisfallwerte für 2017 geeinigt. Demnach liegt der landesweite Preis für Klinikleistungen in Berlin bei 3.350,91 Euro. Das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In Brandenburg steigt der diesjährige Landesbasisfallwert um 2,1 Prozent auf 3.347,67 Euro. Damit können die brandenburgischen Krankenhäuser mit einem Erlösvolumen von knapp zwei Milliarden Euro rechnen. Die Erlöse der Kliniken in Berlin klettern auf 3,4 Milliarden Euro. ...->

InEK erhält erneut mehr Anfragen für NUBs

InEK erhält erneut mehr Anfragen für NUBs

(14.02.17) Für 154 Neue Untersuchungs- und Behandlugsmethoden (NUB) können deutsche Kliniken im laufenden Jahr über eine individuelle Vergütung verhandeln. Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat 21.946 entsprechende Anfragen zugelassen und damit erneut mehr als im Vorjahr (17.808). Insgesamt verzeichnete das InEK in diesem Jahr 36.675 Anfragen, die sich auf 686 Verfahren beziehen. ...->

Patienten verständlich informieren und beraten

Patienten verständlich informieren und beraten

(13.02.17) Eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld zeigt: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland verfügt über eine eingeschränkte oder nicht ausreichende Gesundheitskompetenz. Die Broschüre "Gesundheitskompetenz – verständlich informieren und beraten" gibt Hinweise für die Gesprächsführung mit Patienten. Sie soll den Gesundheitsprofessionen Methoden an die Hand geben, um Behandlungen und Diagnosen verständlicher zu vermitteln. ...->

E1plus 2017 ist veröffentlicht

E1plus 2017 ist veröffentlicht

(09.02.17) Das Formular für die neue E1plus 2017 ist veröffentlicht. Das Formular dient der Erfassung von Krankenhausleistungen für die Budgetverhandlungen. Zu den aktuellen Änderungen des Fallpauschalenkatalogs gegenüber 2016 kommt in diesem Jahr die Ergänzung der DRG mit abgesenkten Bewertungsrelationen. ...->

Deutschland und EU: Weitere Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Deutschland und EU: Weitere Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

(09.02.17) Laut Angaben der Europäischen Kommission führen Infektionen durch arzneimittelresistente Bakterien in der Europäischen Union (EU) jährlich zu 25.000 Todesfällen und Kosten von 1,5 Milliarden Euro. Die Kommission verschärft daher die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen und will bis zum Sommer 2017 einen neuen europäischen Aktionsplan vorlegen. Dazu holt sie jetzt Vorschläge von Bürgern und Behörden ein. ...->

Kinderrichtlinie: Neue Untersuchungsmethode zur Frühkennung schwerer Herzfehler

Kinderrichtlinie: Neue Untersuchungsmethode zur Frühkennung schwerer Herzfehler

(03.02.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern um das Pulsoxymetrie-Screening ergänzt und die Kinder-Richtlinie entsprechend angepasst. Die Änderungen sind seit 28. Januar 2017 in Kraft. ...->

Kongress "Qualität im Krankenhaus" von SIQ! und AOK-Bundesverband

Kongress "Qualität im Krankenhaus" von SIQ! und AOK-Bundesverband

SIG! Kongress 2017

(01.02.17) Das Thema "Qualität im Krankenhaus" steht im Mittelpunkt eines Kongresses, den der AOK-Bundesverband am 18. und 19. Mai 2017 zusammen mit der "Stiftung Initiative Qualitätsmedizin" (SIQ!) in Berlin veranstaltet. Die Stiftung ist das gemeinsame Dach der Initiative Qualitätsmedizin und der 4QD-Qualitätskliniken.de GmbH. Sie vertritt etwa 600 Kliniken, die sich besonders für eine bessere Behandlungsqualität im stationären Bereich engagieren. ...->

Hilfsmittelverzeichnis für Krankenpflegeartikel und Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege aktualisiert

Hilfsmittelverzeichnis für Krankenpflegeartikel und Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege aktualisiert

(31.01.17) Der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) hat das Hilfsmittelverzeichnis in den Produktgruppen "Krankenpflegeartikel" (PG 19) und "Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege" (PG 50) fortgeschrieben und unter anderem neue Produktarten gebildet. Produkte, die nicht mehr hergestellt werden oder nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, hat er dagegen gestrichen oder mit "nicht besetzt" gekennzeichnet. Die Aktualisierungen betreffen auch die indikations- und einsatzbezogenen Qualitätsanforderungen sowie die Anforderungen an den medizinischen Nutzen und die Produktinformation. Außerdem hat der GKV-SV mit der Bereitstellung der Hilfsmittel verbundene Dienstleistungsstandards definiert. ...->

Immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

Immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

(25.01.17) Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen nimmt weiter zu. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2015 rund 5,3 Millionen Menschen in diesem Sektor. Das waren 2,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Starke Zuwächse verzeichnete die Pflegebranche. Geringer fiel dagegen der Anstieg in den medizinischen Gesundheitsberufen aus. ...->

Transplantationsentgelte für 2017 liegen vor

Transplantationsentgelte für 2017 liegen vor

Übersicht Tabelle Transplantationsentgelte

(19.01.17) Die Verhandlungen zu den Budgets der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Stiftung Eurotransplant für das Jahr 2017 sind abgeschlossen. Danach beträgt die Organisationspauschale für die Bereitstellung eines postmortal gespendeten Organs zur Transplantation inklusive der Hirntoddiagnostik 11.172 Euro. Für das Jahr 2017 werden insgesamt 3.030 Fälle transplantierter Organe unterstellt. Eine Übersicht der Vergütungssätze für die Leistungen der Transplantation steht zum Herunterladen bereit. ...->

Neues Verfahren für die Übermittlung von Unterlagen an den MDK

Neues Verfahren für die Übermittlung von Unterlagen an den MDK

(06.01.17) Seit Jahresbeginn gibt es grundsätzlich ein neues Verfahren für die Übermittlung von Unterlagen an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK): Leistungserbringer übermitteln die angeforderten versichertenbezogenen Daten für gutachterliche Stellungnahmen oder Prüfungen nun zusammen mit einem standardisierten Weiterleitungsbogen der Krankenkassen direkt an den MDK. Bei einigen Sachverhalten bleibt allerdings alles beim Alten. ...->

Jahreswechsel: Das gilt ab 1. Januar 2017

Jahreswechsel: Das gilt ab 1. Januar 2017

Foto: Kalenderblatt vom 1. Januar

(30.12.16) Umbau der Pflegeversicherung, neues Mutterschutzgesetz, Vergütungsreform in der Psychiatrie: In vielen Bereichen des Gesundheitswesens treten zum Jahreswechsel neue Regelungen in Kraft. Hier sind die wichtigsten – vom ambulanten Operieren bis zur Verordnung von Krankentransporten. ...->

Klinikpatienten haben Anspruch auf Entlassmanagement

Klinikpatienten haben Anspruch auf Entlassmanagement

(03.01.17) Krankenhäuser müssen sich nun systematisch um die Versorgung ihrer Patienten im Anschluss an die Entlassung kümmern. Im Rahmen des Entlassmanagements können Klinikärzte Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel sowie häusliche Krankenpflege und Soziotherapie verordnen. ...->

InEK stellt Abschlussbericht und Report-Browser für PEPP-System 2017 zur Verfügung

InEK stellt Abschlussbericht und Report-Browser für PEPP-System 2017 zur Verfügung

(02.01.17) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) stellt den Abschlussbericht zur Weiterentwicklung des PEPP-Systems 2017 zur Verfügung. Außerdem steht der Report-Browser mit den Kalkulationsergebnissen für das PEPP-Entgeltsystem 2017 bereit. ...->

Abschlussbericht und Report-Browser zur Weiterentwicklung des DRG-Systems liegen vor

Abschlussbericht und Report-Browser zur Weiterentwicklung des DRG-Systems liegen vor

(02.01.17) Der Abschlussbericht zur Weiterentwickung des DRG-Systems 2017 sowie der Report-Browser mit den Kalkulationsergebnissen bei Versorgung in Hauptabteilungen und bei belegärztlicher Versorgung liegen vor. Bereitgestellt hat sie das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK). ...->

Personalvorgaben für Frühchen-Stationen

Personalvorgaben für Frühchen-Stationen

(29.12.16) Ab dem 1. Januar 2017 gelten auf Frühchen-Stationen neue Regeln für die Personalausstattung. So muss auf der neonatologischen Intensivstation eines Perinatalzentrums mindestens eine Kinderkrankenpflegerin oder -krankenpfleger je intensivtherapiepflichtigem Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm verfügbar sein. ...->

Ambulantes Operieren: Katalog und Meldeformular für 2017 online

Ambulantes Operieren: Katalog und Meldeformular für 2017 online

(29.12.16) Der Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe im Krankenhaus (AOP-Katalog) sowie das Meldeformular für das ambulante Operieren am Krankenhaus für das Jahr 2017 liegen vor. Grundlage für die Abrechnung der Leistungen ist der jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültige Anhang 2 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs. Seine Anpassung an den Operationen-und Prozedurenschlüssel (OPS) Version 2017 erfolgt mit Wirkung zum 1. April 2017. ...->

Blickpunkt Klinik: Qualität ist planbar

Blickpunkt Klinik: Qualität ist planbar

Blickpunkt Klinik - Titel der Ausgabe Dezember 2016

(20.12.16) Nicht nur die Ausstattungsmerkmale, auch die qualitativen Ergebnisse deutscher Krankenhäuser liegen zum Teil weit auseinander. Das zeigt der neue „Qualitätsmonitor 2017“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Den Autoren zufolge würde sich die Versorgung durch eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung sofort verbessern. Wie sie aussehen könnte, erklärt der aktuelle „Blickpunkt Klinik“. ...->

"Klinik kompakt": Aktuelle Ausgabe erschienen

"Klinik kompakt": Aktuelle Ausgabe erschienen

Titel Klinik Kompakt

(20.12.16) Die lebenslange Arztnummer (LANR) stand unter anderem im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen um die Rahmenbedingungen des Entlassmanagements. Die aktuelle Ausgabe von "Klinik kompakt" beleuchtet die Zusammenhänge zwischen lebenslanger Arztnummer und der Umsetzung sektorenübergreifender Versorgungsansätze. ...->

Vereinbarung Besondere Einrichtungen 2017 liegt vor

Vereinbarung Besondere Einrichtungen 2017 liegt vor

(15.12.16) Die Vereinbarung zur Bestimmung von Besonderen Einrichtungen für das Jahr 2017 liegt vor. Als Besondere Einrichtungen gelten Krankenhäuser oder Teile von Krankenhäusern, deren Leistungen insbesondere aus medizinischen Gründen, wegen einer Häufung von schwerkranken Patienten oder aus Gründen der Versorgungsstruktur mit den Entgeltkatalogen noch nicht sachgerecht vergütet werden. ...->

Hochschulambulanzen dürfen ambulant behandeln

Hochschulambulanzen dürfen ambulant behandeln

(06.12.16) Hochschulambulanzen dürfen seit 1. Dezember 2016 Patienten mit schweren, komplexen Krankheiten ambulant behandeln. Die dafür notwendigen Bedingungen hat das erweiterte Bundesschiedsamt beschlossen und in einer entsprechenden Vereinbarung festgelegt. Zuvor war eine ambulante Versorgung in Hochschulambulanzen auf einen für Lehre und Forschung notwendigen Umfang beschränkt. ...->

OPS und ICD-10-GM: Vorschlagsverfahren für Version 2018 eröffnet

OPS und ICD-10-GM: Vorschlagsverfahren für Version 2018 eröffnet

(05.12.16) Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) nimmt ab sofort Änderungsvorschläge für die Versionen 2018 des ICD-10-GM und OPS entgegen. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 28. Februar 2017. Nur Vorschläge, die diese Frist einhalten, können in das Abstimmungsverfahren übernommen werden. ...->

Innovationsfonds fördert 18 Projekte mit AOK-Beteiligung

Innovationsfonds fördert 18 Projekte mit AOK-Beteiligung

(01.12.16) Die Würfel sind gefallen: 18 Projekte zu neuen Versorgungsformen, an denen die AOK beteiligt ist, erhalten Mittel aus dem Innovationsfonds. Die Fördersumme von 133 Millionen kommt allen Projektbeteiligten zugute. ...->

Diagnosedaten der Krankenhäuser für 2015 veröffentlicht

Diagnosedaten der Krankenhäuser für 2015 veröffentlicht

Grafik: Häufigste Krankenhausdiagnosen 2015

(30.11.16) Alkoholmissbrauch war im Jahr 2015 die zweithäufigste Diagnose bei Krankenhausbehandlungen in Deutschland. Häufiger wurde lediglich die Herzinsuffizienz diagnostiziert. Insgesamt gab es 2015 knapp 19,8 Millionen vollstationäre Behandlungsfälle in deutschen Krankenhäusern, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Daten zu Krankenhausdiagnosen hervor, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht hat. ...->

Qualitätsmonitor liefert Daten zur Strukturqualität der Krankenhäuser

Qualitätsmonitor liefert Daten zur Strukturqualität der Krankenhäuser

Cover: Qualitätsmonitor 2017 liefert Daten zu Strukturqualität der Krankenhäuser

(29.11.16) Wie gut ist die Versorgung von Herzinfarkt-Patienten in Deutschland? Und wie steht es um die Qualität der Brustkrebs-Operationen? Der Qualitätsmonitor 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und des Vereins Gesundheitsstadt Berlin liefert für sechs häufige Krankheitsbilder detaillierte Daten zur Strukturqualität von 1.645 Kliniken. ...->

Mammographie-Screening: Geänderte Anforderung an die Versorgung

Mammographie-Screening: Geänderte Anforderung an die Versorgung

Bild: Assistentin bereitet eine Mammographie-Untersuchung vor

(30.11.16) Die Anforderungen an die Versorgung im Rahmen des Programms zur Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screening haben sich geändert. Die Anpassungen betreffen unter anderem die Aufklärungspflicht der Ärzte, die Regelung zur Fortbildung und die Vereinbarung zur Qualitätssicherung (QS) der kurativen Mammographie. ...->

Sicherstellungszuschläge: Mehr Kliniken als bisher profitieren durch bundesweite Regelung

Sicherstellungszuschläge: Mehr Kliniken als bisher profitieren durch bundesweite Regelung

Foto: Drei Ärzte bei der Operation

(28.11.16) Deutlich mehr Krankenhäuser als bisher können künftig sogenannte Sicherstellungszuschläge erhalten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat für die Regelung entsprechender Anträge jetzt bundesweit gültige Kriterien definiert. Der Beschluss dient als Grundlage einer entsprechenden Vereinbarung zwischen Vertretern der Krankenkassen und der Kliniken. ...->

Ärzte und Patienten sollen Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden

Ärzte und Patienten sollen Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden

(23.11.16) Ärzte, die bei der Behandlung ihrer Patienten unerwünschte Arzneimittelwirkungen feststellen, sind laut Berufsordnung aufgerufen, diese mitzuteilen. Patienten sollten solche Verdachtsfälle ebenfalls melden. Dazu haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) jetzt aufgerufen. ...->

Qualitätsmanagement: Eine Richtlinie für alle Sektoren

Qualitätsmanagement: Eine Richtlinie für alle Sektoren

(18.11.16) Die überarbeitete Qualitätsmanagement-Richtlinie ist in Kraft. Zweck der Überarbeitung war es, grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement, die sowohl für Praxen als auch für Kliniken gelten, zusammenzuführen. Die neue Richtlinie löst die drei bisherigen Qualitätsmanagement-Richtlinien für den vertragsärztlichen, vertragszahnärztlichen und stationären Bereich ab. ...->

GBA-Merkblätter und U-Hefte online bestellen

GBA-Merkblätter und U-Hefte online bestellen

(15.11.16) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat ein neues Bestellsystem für seine hauseigenen Druckerzeugnisse gestartet. Registrierte Großverteiler können die Merkblätter und Untersuchungshefte des GBA jetzt online anfordern. Der Service ist für Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen (KVen), die beiden großen Hebammen-Verbände und die Facheinrichtungen des Mammografie-Screenings vorgesehen. ...->

Vergütung in Psychiatrie und Psychosomatik: Gesetz passiert den Bundestag

Vergütung in Psychiatrie und Psychosomatik: Gesetz passiert den Bundestag

(14.11.16) Ab 2017 wird es ein neues Entgeltsystem in der Psychiatrie und Psychosomatik geben. Nach dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen, kurz PsychVVG, das der Bundestag nun beschlossen hat, verhandeln künftig Kliniken mit den Kassen auf Ortsebene ihr individuelles Budget. Regionale oder strukturelle Besonderheiten fließen in die Verhandlungen mit ein. ...->

Pflege: Begutachtungsinstrument verständlich erklärt

Pflege: Begutachtungsinstrument verständlich erklärt

Bild: Quickcheck Pflegebegutachtung, E-Learning für Pflegeprofis

(08.11.16) Das Jahr 2017 verändert den Blick auf die Pflegebedürftigkeit: Das neue Begutachtungsinstrument bringt eine andere Philosophie mit sich. Im Vordergrund stehen nun die Fähigkeiten und nicht die Defizite der Menschen. In einem Lernprogramm stellt der AOK-Bundesverband das neue Instrument vor. ...->

DRG-Kalkulation: Erste Ergebnisse der Kliniklotterie

DRG-Kalkulation: Erste Ergebnisse der Kliniklotterie

(03.11.16) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat erstmals 40 Krankenhäuser ausgelost, die für fünf Jahre zur Teilnahme an der DRG-Kalkulation verpflichtet werden. Diese zusätzlichen Kliniken sollen die Repräsentativität der Kalkulationsstichprobe verbessern und die Berechnung der Fallpauschalen auf eine solidere Datengrundlage stellen. Bisher war die Teilnahme an der Kalkulation für die Krankenhäuser ausschließlich freiwillig. ...->