Abrechnungsvereinbarung für ASV angepasst

(15.09.16) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben die Abrechnungsvereinbarung für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV-AV) sowie deren Anlagen angepasst.

Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) ist die Regelung entfallen, dass die Abrechnung der ASV-Leistungen über eine andere beauftragte Stelle erfolgen kann. Demnach haben die Mitglieder der jeweiligen ASV-Teams nur noch die Möglichkeiten, ASV-Leistungen direkt mit den jeweils zuständigen Krankenkassen abzurechnen oder die Kassenärztlichen Vereinigungen mit der Abrechnung zu beauftragen.

Außerdem enthält die ASV-AV neue Regelungen zu Liefer- und Zahlungsfristen sowie Maßnahmen zu möglichen Abschlägen bei Gebührenordnungspositionen des EBM (GOPs), wenn diese von mehreren Ärzten der gleichen Fachgruppe im ASV-Kernteam abgerechnet werden (Umsetzung des Beschlusses des ergänzten erweiterten Bewertungsausschusses in seiner 2 Sitzung am 15. September 2015).

Weitere Anpassungen der Anlagen der ASV-AV sind durch die Aufnahme der Konkretisierungen zur pulmonalen Hypertonie in die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung notwendig geworden. 

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