G+G-Spezial 11/2015: Doktors digitale Helfer

Spezialausgabe zum Thema Versorgungsmanagement

G+G-Spezial 11/2015 - Versorgungsmanagement:

Die Chancen und Risiken des digitalen Versorgungsmanagements stehen im Mittelpunkt einer Spezialausgabe des Magazins "Gesundheit und Gesellschaft". "Die AOK unterstützt das Anliegen des E-Health-Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen - wie zum Beispiel die Einführung eines elektronischen Medikationsplans oder das Notfalldatenmanagement", schreibt Sabine Richard, Geschäftsführerin Versorgung im AOK-Bundesverband, in ihrem Vorwort zum Heft. Wichtig sei aber, dass bei allen neuen Entwicklungen der Nutzen für die Versicherten und Patienten im Vordergrund stehe. "Die gesetzliche Krankenversicherung stellt hohe Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringer - diese Ansprüche müssen auch für digitale Angebote zum Gesundheits- und Versorgungsmanagement gelten", so Richard.

In dem Heft unter dem Titel "Doktors digitale Helfer" wird das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet: Unter anderem beschreibt Andréa Belliger, Prorektorin der Pädagogischen Hochschule Luzern, wie sich die immer stärkere Vernetzung auf die Gesundheitsversorgung auswirkt und welche neue Rolle Patienten dabei spielen. Warum Krankenkassen nur Innovationen finanzieren können, die schon weit ausgereift sind, erklärt Martin Gersch, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, im Interview. Vertreter von Politik, Wissenschaft und Ärzteschaft äußern sich zu der Frage, welchen Beitrag das neue E-Health-Gesetz zur Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens leisten kann.

Ein weiteres Thema ist der aktuelle Stand bei den Disease-Management-Programmen der gesetzlichen Krankenkassen. Vorgestellt wird eine aktuelle Langzeit-Auswertung zum DMP Diabetes Typ 2, die im Auftrag des AOK-Bundesverbandes  durchgeführt worden ist. Sie zeigt, dass noch nicht alle DMP-Ziele erreicht werden, die zwischen Ärztevertretern und Kassen vereinbart worden sind. Darüber hinaus informiert das Heft über verschiedene Projekte und Aktivitäten der AOK zum Versorgungsmanagement - zum Beispiel über telemedizinische Programme zur besseren medizinischen Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz.

 

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