Berliner Gesundheitspreis 2017: Die Jury hat entschieden

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(06.04.17) 80 Einsendungen für den Berliner Gesundheitspreis 2017 zum Thema "Migration und Gesundheit – Integration gestalten" haben es der Jury nicht leicht gemacht. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren haben sich die neun Mitglieder für fünf Preisträger entschieden. Die genaue Platzierung sowie die Höhe des Preisgeldes erfahren die Gewinner jedoch erst im Rahmen der Preisverleihung. Sie findet am 19. Juni 2017 in Berlin statt.

In diesem Jahr wird der Gesundheitspreis in zwei Kategorien vergeben. Bei den Projekten, die sich für eine bessere Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen, konnten sich die beiden Vereine Medizin hilft e.V. und InterAktiv e.V. durchsetzen. Für die Integration von Fachkräften mit Migrationshintergrund werden der Bonner Verein für Pflege und Heilberufe e.V., das Klinikum Itzehoe und der Verein Alkawakibi e.V. ausgezeichnet. Die Gewinner wurden zwischenzeitlich über die Juryentscheidung informiert.

Bild Flyer Berliner Gesundheitspreis 2017

Der Berliner Gesundheitspreis 2017 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. An der Preisverleihung am 19. Juni nimmt neben der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz (ebenfalls Jurymitglied), auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe teil.

Mit dem Berliner Gesundheitspreis fördern der AOK-Bundesverband, die AOK Nordost und die Ärztekammer Berlin seit mehr als 20 Jahren innovative Modelle und zukunftsweisende Versorgungskonzepte, die dazu beitragen, Qualität und Wirtschaftlichkeit der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland zu verbessern. Der bundesweite Innovationswettbewerb wurde 1995 zum ersten Mal ausgeschrieben. Er findet in der Regel alle zwei Jahre statt und genießt eine hohe fachliche und politische Reputation.

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