DMP-Brustkrebsnewsletter "Vivienne": Vorsicht vor Komplementärmedizin

Brustkrebs-Newsletter Vivienne 01/2018

(18.01.18) Komplementäre Medizin ist in aller Munde. Fehlt aber der Nachweis durch Studien für die jeweiligen Verfahren, rät Dr. Jutta Hübner davon dringend ab. Und als Alternative zur Schulmedizin dürfe sie keinesfalls dienen, erläutert die Professorin in der Integrativen Onkologie am Universitätsklinikum Jena.

Leitlinien können Ärzten eine Orientierung bei der Behandlung geben. Was genau die unterschiedlichen Leitlinien-Stufen bedeuten, erklärt Prof. Wolfgang Janni, Leiter des zertifizierten Brustzentrums am Universitätsklinikum Ulm. Dass Tanztherapie Brustkrebspatientinnen helfen kann, die Erkrankung für kurze Zeit zu vergessen, weiß Dr. Elke Willke. Aber auch Ängste und depressive Verstimmungen lassen sich überwinden, sagt die Tanztherapeutin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie. Zum Jahresbeginn bietet es sich an, um Früherkennungstermine auch jenseits des Brustkrebses zu vereinbaren – worauf Patientinnen Anspruch haben.

Der Brustkrebsnewsletter „Vivienne“ richtet sich seit 2010 an DMP-Teilnehmerinnen der AOK und dient als Ergänzung für das "AOK Brustbuch" sowie die DMP-Seiten auf www.aok.de. Er erscheint vierteljährlich und behandelt leicht verständlich aktuelle Entwicklungen in der Brustkrebsbehandlung und Nachsorge sowie psycho-onkologische Themen. Zudem informiert er über Leistungen und Angebote der AOK Baden-Württemberg. Autoren oder Interviewpartner sind Ärzte und andere renommierte Experten von Kliniken und medizinischen Institutionen.

Brustkrebsnewsletter "Vivienne" - Ausgabe 01/2018

Weiterführende Informationen:

AOK-Curaplan Brustkrebs (aok.de)

AOK-Brustbuch (aok.de)