G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Kurzer Draht

(20.04.17) Zwischen vier Wochen bis zu einem halben Jahr warten Patienten auf einen Termin in einer psychiatrischen oder einer psychotherapeutischen Praxis. Daten der Krankenkassen deuten darauf hin, dass sich die Dauer einer psychischen Erkrankung damit zumindest um die Zeit, in der ein Patient nicht behandelt wird, verlängert. Der Gesetzgeber hat reagiert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetz 2015 den Auftrag, die Psychotherapie-Richtlinie zu überarbeiten. Die neue Richtlinie trat am 1. April 2017 in Kraft. In der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) wird erklärt was sich ändert. ...->

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

(18.04.17) Für knapp 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...->

Ziffernkranz für das 2. Quartal 2017 abrufbar

Ziffernkranz für das 2. Quartal 2017 abrufbar

(10.04.17) Die AOK Baden-Württemberg hat den Gesamtziffernkranz zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) aktualisiert. Für Hausärzte, die an der HZV teilnehmen, sowie für Fachärzte, die am Facharztprogramm der AOK teilnehmen, steht der Ziffernkranz für das 2. Quartal 2017 ab sofort zum Herunterladen bereit. ...->

Neue Psychotherapie-Richtlinie erleichtert Zugang zur Versorgung

Neue Psychotherapie-Richtlinie erleichtert Zugang zur Versorgung

(10.04.17) Seit 1. April 2017 gilt die neue Psychotherapie-Richtlinie. Seelisch kranke Patienten erhalten damit schneller und unkomplizierter Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung. Zu den Neuerungen gehört unter anderem die Einführung von regelmäßigen Sprechstunden und von Zeiten telefonischer Erreichbarkeit. Neu seit 1. April ist auch, dass Terminservicestellen Termine bei Psychotherapeuten vermitteln. ...->

ASV-Indikationen um Mukoviszidose erweitert

ASV-Indikationen um Mukoviszidose erweitert

(06.04.17) Die Indikationen zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) wurden um Mukoviszidose ergänzt. Die Richtlinienänderung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) ist am 18. März 2017 in Kraft getreten. In der Neuregelung hat der GBA die Leistungen konkretisiert, die im Rahmen der Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit Mukoviszidose erbracht werden können. ...->

Bundestag hat Mutterschutzgesetz beschlossen

Bundestag hat Mutterschutzgesetz beschlossen

Bild Schwangere Frau

(05.04.17) Der Deutsche Bundestag hat die Änderungen des Mutterschutzgesetzes beschlossen. Damit haben nun auch Schülerinnen und Studentinnen einen Anspruch auf Mutterschutz. Sie können zukünftig während des Mutterschutzes für verpflichtende Veranstaltungen, Prüfungen oder Praktika Ausnahmen beantragen. Der Bundesrat wird das Gesetz voraussichtlich am 12. Mai abschließend beraten. ...->

Aktueller Facharztvertrag Kardiologie online

Aktueller Facharztvertrag Kardiologie online

(03.04.17) Die AOK Baden-Württemberg hat den Gesamtvertrag zur Versorgung im Fachgebiet der Kardiologie inklusive Anlagen aktualisiert. Der Vertrag richtet sich an Versicherte der AOK mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die einer fachärztlichen Behandlung bedürfen und bereits in das AOK-HausarztProgramm eingeschrieben sind. ...->

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

(03.04.17) Nach der EU-Kommission und den Vertretern der EU-Mitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union hat nun auch das Europäische Parlament der neuen Medizinprodukteverordnung zugestimmt. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen Markt- und Gesundheitsinteressen wird im Sommer 2017 in Kraft treten. Eine staatliche Zulassung für Hochrisiko-Medizinprodukte, wie von Teilen des EU-Parlaments gefordert, wird es nicht geben. ...->

Heilmittelverordnung nur noch mit zertifizierter Software

Heilmittelverordnung nur noch mit zertifizierter Software

(29.03.17) Vertragsärzte, die für die Verordnung von Heilmitteln ihr Praxisverwaltungssystem nutzen, dürfen ab 1. April 2017 nur noch zertifizierte Praxissoftware verwenden. Ursprünglich sollte diese auf das GKV-Stärkungsgesetz zurückgehende Regelung schon zum 1. Januar 2017 gelten. Um den Softwareherstellern mehr Zeit für die Anpassung ihrer Produkte einzuräumen, hatten sich GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung jedoch auf eine Übergangsfrist geeinigt. Diese endet am 31. März 2017 ...->

Evaluation der AOK-Pflegeberatung: Ergebnisse einer Versichertenbefragung

Evaluation der AOK-Pflegeberatung: Ergebnisse einer Versichertenbefragung

Pflegeberaterbroschüre

(24.03.17) Fast 90 Prozent der AOK-Versicherten sind mit der individuellen Pflegeberatung der Gesundheitskasse zufrieden. Besonderes die Freundlichkeit, das Einfühlungsvermögen, die Fachkompetenz, die Verständlichkeit und Objektivität der Pflegeberater kamen gut an. Das zeigt eine Umfrage des Zentrums für Sozialforschung Halle im Auftrag der AOK. ...->

Früherkennung von Darmkrebs: Neues Testverfahren gilt ab 1. April

Früherkennung von Darmkrebs: Neues Testverfahren gilt ab 1. April

(14.03.17) Bei der Darmkrebsfrüherkennung lösen am 1. April 2017 quantitative immunologische Stuhltests (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-Test (gFOBT) ab. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich kürzlich auf die Vergütung für die Ausgabe und Durchführung des Tests geeinigt. ...->

Krankentransport-Richtlinie: Anpassung an Pflegegrade

Krankentransport-Richtlinie: Anpassung an Pflegegrade

(09.03.17) Mit dem Inkrafttreten des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 1. Januar 2017 gilt die Systematik der neuen Pflegegrade auch für Krankentransporte. Die Kassen genehmigen Fahrten zur ambulanten Behandlung nun für Versicherte der Pflegrade 4 und 5 sowie bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3 bei eingeschränkter Mobilität. Diese Einschränkung muss der verordnende Arzt gesondert notieren. Die entsprechende Änderung der Krankentransport-Richtlinie ist jetzt in Kraft getreten. ...->

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2016

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2016

(08.03.17) 2016 nahmen die gesetzlichen Krankenkassen knapp 1,38 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. So beliefen sich die Einnahmen auf insgesamt 224,15 Milliarden Euro. Denen standen Ausgaben von 222,77 Milliarden Euro gegenüber. Das hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) jetzt im vorläufigen Finanzergebnis mitgeteilt. ...->

Antibiotikaresistenzen: WHO veröffentlicht Liste der globalen Problemkeime

Antibiotikaresistenzen: WHO veröffentlicht Liste der globalen Problemkeime

(07.03.17) Die World Health Organization (WHO) hat eine Liste der bedrohlichsten bakteriellen Krankheitserreger veröffentlicht, die zurzeit durch Antibiotika schlecht oder gar nicht bekämpft werden können. Angeführt wird sie von dem sogenannten Klinikkeim Acinetobacter baumannii, der Gattung der Pseudomonas aeruginosa, die häufig an Beatmungsschläuchen oder Luftbefeuchtern gedeiht, und die für gewöhnlich im Darm vorkommenden Enterobakterien, ebenfalls für Krankenhausinfektionen verantwortlich. ...->

Broschüre: Rehaverordnung leicht gemacht

Broschüre: Rehaverordnung leicht gemacht

(06.03.17) Bei der Verordnung einer medizinischen Rehabilitation gibt es einiges zu beachten. Vor allem die Frage nach dem zuständigen Sozialversicherungsträger sorgt häufig für Unsicherheit. Die neue Broschüre "Medizinische Rehabilitation" der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) will hier Abhilfe schaffen. Sie fasst die wichtigsten Regeln und Grundlagen bei der Rehaverordnung zusammen. ...->