Demenzversorgung braucht mehr Struktur und Koordination
(20.01.10)
"Demenzversorgung braucht Struktur, und diese muss von Hausarzt ausgehen." Das hat am Mittwoch (20. Januar) der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, gefordert. Anlass war die Präsentation neuer Ergebnisse einer Studie der Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA). Danach tragen pflegende Angehörige die Hauptlast bei der Versorgung von Demenzkranken: Sie erbringen Leistungen im Wert von 80 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten.
(14.01.10)
Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat am 11. Januar 2010 die aktuelle Vereinbarung für die Teilnahme an der Kalkulation von Ausbildungskosten veröffentlicht. Die Teilnahme an der Ausbildungskostenkalkulation ist freiwillig.
Berliner Gesundheitspreis 2010: Pflegende Angehörige im Fokus
(12.01.10)
Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2010 wollen der AOK-Bundesverband, die Ärztekammer Berlin und die AOK Berlin-Brandenburg den Blick der Öffentlichkeit auf die Leistung pflegender Angehöriger lenken. Bis zum 31. Mai 2010 können sich Institutionen bewerben, die eine gesundheitliche Entlastung für pflegende Angehörige bieten und ihnen helfen, am sozialen Leben teilhaben sowie Pflege und Beruf besser vereinbaren zu können.
Arznei-Rabattverträge 2010-2012: Weitere Zuschläge für 69 Wirkstoffe
(23.12.09)
Mehr als drei Monate vor dem geplanten Start der AOK-Rabattverträge für die Jahre 2010 bis 2012 hat das AOK-System nun für fast alle der insgesamt 87 ausgeschriebenen Wirkstoffe Verträge abgeschlossen. Kurz vor Weihnachten konnten weitere 344 Einzelverträge für 69 Wirkstoffe geschlossen werden. Damit startet die für 1. April 2010 geplante Rabattrunde pünktlich mit mindestens 76 Substanzen.
(22.12.09)
Mit knapp 23.000 Jungen im Alter von sechs Jahren wird in Deutschland jeder fünfte Junge vor der Einschulung zu einer Sprachtherapie geschickt. Außerdem hätten 13,6 Prozent der Jungs in diesem Alter 2008 eine ergotherapeutische Behandlung erhalten. Das geht aus dem am Montag (21. Dezember) veröffentlichten Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor.
AOK schließt ersten Facharztvertrag direkt mit Kardiologen
(14.12.09)
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Baden-Württemberg Todesursache Nummer eins. Um die Versorgung AOK-versicherter Herz-Kreislauf-Patienten zu verbessern, hat die AOK Baden-Württemberg am 10.12.2009 ihren ersten Vertrag direkt mit einer Facharztgruppe geschlossen. Er soll die Zusammenarbeit zwischen den Hausärzten, die am AOK-HausarztProgramm teilnehmen und den Kardiologen im Lande optimieren. Vertragspartner der AOK sind MEDI Baden-Württemberg und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK).
Bundesweite Information zum Mammographie-Screening
(07.12.09)
Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben gemeinsam eine Informationsbroschüre zum Mammographie-Screening-Programm entwickelt. Interessierte Frauen können diese Broschüre in den kommenden Wochen bei ihrem Haus- oder Frauenarzt erhalten.
(06.11.09)
Durch die Verbindung von Hausarztverträgen und selektiven Verträgen für Fachärzte will die AOK die Versorgung für ihre Versicherten verbessern. Auf der Fachtagung "AOK im Dialog" diskutierten Experten Perspektiven für innovative Versorgungsformen und einen positiven Wettbewerb. Ihr Thema: "Mit selektiven Verträgen in Qualität und Wirtschaftlichkeit investieren".
Fehlzeiten-Report 2009: Krankenstand erneut gestiegen
(05.11.09)
Der Krankenstand der Arbeitnehmer ist im Jahr 2008 erneut gestiegen. Wie aus dem Fehlzeiten-Report 2009 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervorgeht, waren die 9,7 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmer im vorigen Jahr durchschnittlich 17 Tage krankgeschrieben, 0,7 Tage länger als 2007. Die längsten Ausfallzeiten waren auf psychische Erkrankungen zurückzuführen.
(03.11.09)
Preisträger des KTQ-Awards 2009 sind die Ammerland-Klinik in Westerstede und das Wirbelsäulenzentrum in Marburg. Beide Einrichtungen wurden von der der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) für eine besonders gut gelungene Umsetzung des diesjährigen Award-Themas "Externe Kooperationen" ausgezeichnet.
(18.09.09)
Als "Erfolgsgeschichte" hat Franz Knieps, Abteilungsleiter im Bundesgesund- heitsministerium, die Entwicklung der Disease-Management-Programme (DMPs) in seinem Beitrag für die aktuelle Spezialausgabe der Zeitschrift "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) zum Thema DMP bezeichnet.
Arzneiverordnungs-Report 2009: Hohe Einsparpotenziale vorhanden
(17.09.09)
Die gesetzlichen Krankenkassen hätten 2008 bei den Arzneimittelausgaben rund sechs Milliarden Euro sparen können, wenn die Effizienzreserven bei der Medikamentenverordnung konsequent genutzt worden wären. Zu diesem Ergebnis kommt der Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2009, der am Donnerstag (17. September) in Berlin vorgestellt worden ist.
(15.09.09)
In einer aktuellen Ausgabe der Broschüre "Kompakt" informiert die AOK Ärzte über aktuelle Auswertungsergebnisse zu den deutschen Disease-Management-Programmen. Das vierseitige Heft, das als Beilage zur Ärzte Zeitung erscheint, fasst die Ergebnisse verschiedener Studien zusammen. Sie sind Ende Juni auf einer internationalen Fachtagung des AOK-Bundesverbandes erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
(07.09.09)
Elektronische Systeme zur Unterstützung der Arzneimittelverordnung können ein erfolgversprechender Weg für mehr Sicherheit der Arzneimitteltherapie sein. Sie bergen jedoch gleichzeitig neue Risiken. Zu dieser Einschätzung kommen die Autoren eines Fachgutachtens zur Wirksamkeit von CPOE-Systemen (Computerized Physician Order Entry-Systeme), das der AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben hat.
Gutachten - Wirkstoffgleiche Arzneimittel können ausgetauscht werden
(01.09.09)
Wirkstoffgleiche Arzneimittel können ohne Weiteres ausgetauscht werden, "auch wenn das Indikationsspektrum nicht völlig identisch ist und keine numerisch identischen Packungsgrößen vorliegen". Zu diesem Schluss kommen zwei Rechtsgutachten renommierter Juristen im Auftrag der AOK Baden-Württemberg, die am Freitag (28.08.09) in Berlin vorgestellt wurden.
Besonders günstige Arzneimittel können von der gesetzlichen Zuzahlung befreit werden. Die aktuellen, umfassenden, neutralen und werbefreien Befreiungslisten finden Sie
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