ICF - Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit
Die "International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)" wurde nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess von der WHO im Mai 2001 verabschiedet. Das bio-psycho-soziale Modell wurde mit der ICF erheblich erweitert und damit der Lebenswirklichkeit Betroffener besser angepasst.
Insbesondere wird nun der gesamte Lebenshintergrund der Betroffenen berücksichtigt. In Deutschland wurden mit dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - wesentliche Aspekte der ICF unter Berücksichtigung der historisch gewachsenen und anerkannten Besonderheiten aufgenommen.
Stand Oktober 2005, letzte Änderung 27.04.2006
(Link zum Downloadcenter des DIMDI)
ICF-Praxisleitfaden
Der ICF-Praxisleitfaden wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) herausgegeben. Er richtet sich in erster Linie an Ärzte und Therapeuten in Rehabilitationseinrichtungen, grudnsätzlich aber auch an alle, die an der Indikationsstellung und der Erbringung von Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen beteiligt sind.
Der Leitfaden soll der Einführung und stärkeren Verbreitung der ICF in die praktische rehabilitative Arbeit dienen.
Neuer trägerübergreifender Leitfaden für die praktische Nutzung der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) in medizinischen Rehabilitationseinrichtungen
Trägerübergreifender Leitfaden für die praktische Anwendung der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) beim Zugang zur Rehabilitation
Arbeitshilfe zur Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) (WHO, 2001) in der sozialmedizinischen Beratung und Begutachtung