Die Kodierrichtlinien sollen eine einheitliche Anwendung der Diagnosen- und Prozedurenklassifikationen garantieren, sodass vergleichbare Krankenhausfälle derselben DRG zugeordnet werden. Sie werden regelmäßig überarbeitet, um den medizinischen Fortschritt, Ergänzungen der klinischen Klassifikationen, Aktualisierungen des deutschen DRG-Systems und Kodiererfahrungen aus der klinischen Praxis zu berücksichtigen.
Kodierung 2010
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der privaten Krankenversicherung haben sich auf die Deutschen Kodierrichtlinien 2010 (DKR) verständigt. Zunächst wurde in einem Spitzengespräch der Selbstverwaltungspartner am 23. September 2009 vereinbart, dass diese als Vorabversion veröffentlicht werden. Inzwischen liegen nach der Verabschiedung der Vereinbarung zu den Deutschen Kodierrichtlinien Version 2010 die endgültigen Fassungen vor.
Änderungen gibt es bei der Kodierung von Symptomen als Nebendiagnosen (DKR D003) und der Mehrfachkodierung (DKR D012).
Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die endgültigen Fassungen des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) sowie der internationalen Klassifikation der Krankheiten ICD-10-GM für das Jahr 2010 veröffentlicht.
Der Krankenhaus-Navigator der AOK basiert nun auf der Weissen Liste. Ärzte haben dort die Möglichkeit der Fachsuche. Der Krankenhaus-Navigator ist Teil des AOK-Gesundheitsnavigators, in dem viele Serviceangebote der AOK gebündelt sind. Zum Krankenhaus-Navigator
8. Nationales DRG-Forum
Am 29. und 30. April 2009 fand in Berlin das 8. Nationale DRG-Forum unter dem Titel "Im Jahr eins des Gesundheitsfonds" statt. Mehr Infos und die Vorträge zum Download