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Bund / Arzneimittel / Arzneimittelausgaben

 
 

Informationen zur Entwicklung
der Arzneimittel-Ausgaben

(Stand: 05.03.2010) Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel und Impfstoffe sind im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent gesunken. Die Veränderungen lagen in den KV-Regionen zwischen - 8 % (Rheinland-Pfalz) und + 2 % (Hamburg).

Die reinen Arzneimittelausgaben sanken um zwei Prozent, die Ausgaben für Impfstoffe um 28,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nicht in dieser Berechnung enthalten sind die Aufwendungen für den Impfstoff gegen die Neue Grippe, die direkt über die Bundesländer abgerechnet werden.

Die Zahl der eingelösten Rezepte ging um 11,1 Prozent zurück.

Ein Trend für die Ausgabenentwicklung für das Jahr 2010 ist nach einem Monat noch nicht ableitbar.

Übersicht der regionalen Entwicklung im
Januar 2010


Die monatlichen Frühinformationen des DAV werden auf der Grundlage des Apotheken-Abgabenpreises errechnet. Nicht berücksichtigt sind die Einsparungen der GKV durch Rabattverträge nach § 130a Abs. 8 SGB V, die inzwischen alle gesetzlichen Krankenkassen mit Herstellern geschlossen haben.

 
 

2010: 2,2 Mrd. Euro (- 2,96 %)

 
 

Die monatlichen Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel beruhen auf den "Frühinformationen zur Ausgabenentwicklung" des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Seit Februar 2008 weisen die DAV-Daten Ausgaben für Arzneimittel und Impfstoffe getrennt aus.

In dieser Darstellung sind die Zahlen für Arzneimittel und Impfstoffe nach wie vor zusammengefasst. Nicht enthalten sind weiterhin die Ausgaben für Arznei- und Verbandmittel von Sonstigen. Die Frühinformationen weichen deshalb ab vom offiziellen GKV-Jahresabschluss.

In Klammern: Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat

 
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