Situation im Vergleich zum Vorjahr weiter verschärft

(10.08.17) Der Analyse der Bundesagentur für Arbeit zufolge hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr weiter angespannt. Die Zeit, in der eine offiziell gemeldete Stelle unbesetzt blieb, stieg in der Altenpflege um 14 Tage. Insgesamt 167 Vakanztage (Tage, in der freie Stellen unbesetzt blieben) sind 67 Prozent mehr als die durchschnittliche Vakanzzeit über alle Berufe. Auf 100 gemeldete Stellen kommen rechnerisch lediglich 32 Arbeitslose.

Der von der Bundesagentur für Arbeit festgestellte Fachkräftemangel in der Altenpflege bezieht sich auf examinierte Kräfte und Spezialisten, also Fachkräfte mit Zusatzausbildungen beispielsweise für klinische Geriatrie, Rehabilitation, Palliativversorgung und Onkologie. Bei den Spezialisten handelt es sich allerdings um eine eher kleine Gruppe.

Bei Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern blieben freie Stellen im Vergleich zum Vorjahr 16 Tage länger unbesetzt. Die durchschnittliche Vakanzzeit von 140 Tagen liegt 39 Prozent über dem Durchschnitt aller Berufe.

Zur Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (PDF)