Stationäre Hospize

Ist eine Palliativversorgung im häuslichen Umfeld nicht möglich und eine Krankenhausbehandlung nicht nötig, sind stationäre Hospize für Betroffene eine Alternative. Stationäre Hospize sind kleine, eigenständige Einrichtungen mit acht bis 16 Betten. Mit ihrer räumlichen Gestaltung und personellen Ausstattung gehen sie auf die besonderen Bedürfnisse schwerkranker, sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ein. Die palliativmedizinische Behandlung und Pflege in den Hospizen soll insbesondere die Lebensqualität von Sterbenden verbessern und ihnen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt ermöglichen. Um Palliativpatienten die bestmögliche Versorgung zu bieten, arbeiten Hospize im Rahmen regionaler Netzwerke mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern eng zusammen.

Für Kinderhospize gelten weitgehend dieselben Grundsätze. Sie verfügen aber zum Teil über jeweils besondere Strukturen. Stationäre Hospize unterliegen dem jeweiligen Landesheimrecht.

Einzelheiten über Art und Umfang der Versorgung vereinbart der GKV-Spitzenverband mit den Spitzenorganisationen der stationären Hospize.

Rahmenvereinbarung über Art und Umfang sowie Sicherung der Qualität zur stationären Hospizversorgung
Fassung vom 31.03.17; in Kraft seit 01.05.17

Rahmenvereinbarung über Art und Umfang sowie Sicherung der Qualität zur stationären Kinderhospizversorgung
Fassung vom 31.03.17; in Kraft seit 01.05.17

248 Hospize gibt es in Deutschland

Anzahl der Hospize 2017

 

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