Pflege: Begutachtungsinstrument verständlich erklärt

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff räumt mit alten Bemessungsmethoden auf: Statt der bisherigen drei Pflegestufen gibt es ab 2017 fünf Pflegegrade. Entscheidend für die Eingruppierung ist, wie selbstständig jemand noch ist. Ob jemand weiß, wie er heißt und wo er sich befindet, spielt ebenso eine Rolle wie die Frage, wie mobil er noch ist. Das Minutenzählen entfällt.

Lernprogramm vermittelt neue Philosophie

Bild: Quickcheck Pflegebegutachtung, E-Learning für Pflegeprofis

Ab sofort können Pflegekräfte, Pflegeberater und Sozialarbeiter die neue Begutachtungssystematik mithilfe eines webbasierten Quickchecks erlernen und trainieren. Ziel des Lernprogramms ist es, Antworten auf wichtigste Fragen zum neuen Begutachtungsinstrument und den Pflegegraden zu geben. Der Quickcheck ergänzt die bereits erschienene Broschüre "Selbstständigkeit im Blick - So funktioniert das neue Begutachtungsinstrument in der Pflegeversicherung".

Und so funktioniert’s

Je nach bestehenden Vorkenntnissen ist es möglich, sich zunächst das Basiswissen zu erarbeiten. Teilnehmer können aber auch sofort in ein Fragetool einsteigen und direkt ihr Wissen testen. Für den Spaß sorgt außerdem eine sportliche Komponente: Ein Punktezähler läuft mit, und der aktuelle Bearbeitungsstand wird angezeigt. Beim erfolgreichen Abschluss des Quickchecks kann sich jeder am Ende eine Teilnahmebescheinigung ausdrucken.

>> Zum Quickcheck Pflegebegutachtung

Weitere Produkte aus der Familie Quickcheck

Das Lernprogramm zum neuen Begutachtungsinstrument ist ein weiteres Produkt aus der Familie Quickcheck. Ähnlich Programme gibt es bereits zur Verordnung von häuslicher Krankenpflege, Heilmitteln und Krankenfahrten.