Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik

Seit Januar 2013 gibt es auch in der psychiatrischen Versorgung eine leistungsorientierte und pauschalierende Vergütung, kurz PEPP (Pauschalierendes Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik). Basis für das neue System bilden tagesbezogene Pauschalen. Sie lösen die bisher abteilungsbezogene Tagespflegesätze ab. Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik können die neuen Pauschalen auf freiwilliger Basis einführen.

  • Pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)

    Die Vertragspartner auf Bundesebene, das sind der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung, entwickeln das Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik weiter und passen es an aktuelle Rahmenbedingungen an.

    Pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)
  • Definitionshandbücher, Abschlussbericht und PEPP-Browser

    Eine detaillierte Auskunft über die Weiterentwicklung des Entgeltsystems geben der Abschlussbericht und die Definitionshandbücher. Im PEPP-Browser sind die ausführlichen Kalkulationsergebnisse aufbereitet.

    Definitionshandbücher, Abschlussbericht und PEPP-Browser
  • Kodierung und Klassifikation

    Die Kodierung und Klassifikation dienen dazu, Diagnosen- und Prozeduren zu verschlüsseln. Ziel ist es, vergleichbare Krankenhausfälle derselben Pauschalen zuzuordnen.

    Kodierung und Klassifikation
  • Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems

    Um das pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen weiterzuentwickeln und dessen Akzeptanz zu fördern, ist es wichtig, externen Sachverstand einzubinden. Dazu hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) ein regelhaftes Verfahren etabliert.

    Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems
  • Archiv

    Relevante Dokumente für die DRG-Systeme der Vorjahre sind im Archiv zu finden.
  • Vergütungsreform in der Psychiatrie und Psychosomatik

    Ab 2017 soll es in der Psychiatrie und Psychosomatik ein neues Entgeltsystem mit krankenhausindividuellen Budgets für stationäre und teilstationäre Leistungen geben. Das sieht das Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) vor.

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  • Zu- und Abschläge

    Neben der Vergütung über die Pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) sieht das neue Finanzierungssystem für psychiatrische Kliniken auch verschiedene Zu- und Abschläge vor.

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