Frühchenstationen: Servicedokumente für die jährliche Strukturabfrage verfügbar

(11.01.18) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Dokumente für die jährliche Strukturabfrage in Geburtskliniken bereitgestellt. An der Erhebung müssen Kliniken teilnehmen, die schwerpunktmäßig Frühchen und kranke Neugeborene versorgen. Sie sollen insbesondere über ihre Personalausstattung berichten. Eine entsprechende Strukturabfrage hat im Sommer 2018 der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen.

Die Daten sollen jährlich standortbezogen bis zum 15. Januar des dem Erfassungsjahr folgenden Jahres an das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen übermittelt werden. Bis zum 31. Januar können die Kliniken ihre Angaben bei Bedarf korrigieren.

Personalvorgaben im Fokus

Mithilfe der Erhebung will der GBA in Erfahrung bringen, inwieweit die Frühchenversorgung in den Häusern den Vorgaben zur Qualitätssicherung entspricht. Seit Anfang 2017 sollen die sogenannten Perinatalzentren auf ihren Intensivstationen mindestens eine Kinderkrankenpflegekraft je Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm nachweisen. Zudem fordert die entsprechende Richtlinie eine bestimmte Anzahl qualifizierter pädiatrischer Intensivpfleger oder -pflegerinnen. Die Ergebnisse der Struktur-Abfrage sollen standortbezogen ausgewertet und auf der Webseite www.perinatalzentren.org veröffentlicht werden.
 

Servicedokumente zur Strukturabfrage zum Herunterladen

Weitere Informationen zu Personalvorgaben für Frühchen-Stationen

Andere Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Perinatalzentren