Kliniken behandelten auch 2016 mehr Patienten als im Vorjahr

Bild Krankenhaus

(02.11.17) Im Jahr 2016 behandelten deutsche Krankenhäuser 19,5 Millionen Patienten. 7,1 Millionen von ihnen wurden operiert. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) bekannt. Gegenüber 2015 mit 18,7 Millionen ist die Zahl der Patienten damit weiter gestiegen, der Anteil der Operationen (38 Prozent) blieb gegenüber dem Vorjahr stabil.

Laut Destatis hing die Art der Eingriffe am stärksten vom Alter und Geschlecht der Patienten ab. Bei den über 60-Jährigen, die mehr als die Hälfte der operierten Patienten ausmachten, waren Eingriffe am Darm und an den Gallengängen besonders häufig. Unter den Frauen dieser Altersgruppe führte die Einsetzung eines künstlichen Hüftgelenks die Liste der häufigsten Eingriffe an.

In der Altersgruppe zwischen 45 und 59 Jahren dominierten Verletzungen und Verschleiß an Gelenkknorpel und Menisken das chirurgische Geschehen – bei Frauen auch an Mittelfuß und Zehen. Dagegen wurden Frauen zwischen 15 bis 44 Jahren zumeist im Zusammenhang mit oder infolge von Entbindungen operiert, während bei Männern dieser Altersgruppe am häufigsten die untere Nasenmuschel unters Messer kam. Trommelfellschnitte, Mandeloperationen oder Eingriffe im Zusammenhang mit Knochenbrüchen sind bei OPs an Kindern die vorherrschenden Themen.

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