Grundlohnrate 2017 liegt bei + 2,5 Prozent

Grundlohnrate 2017 liegt bei + 2,5 Prozent

(20.09.16) Das Bundesgesundheitsministerium hat die Grundlohnrate, also die Veränderungsrate der beitragspflichtigen Einnahmen aller Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Sie liegt im gesamten Bundesgebiet bei + 2,5 Prozent. Zusammen mit dem sogenannten Orientierungswert bildet die Veränderungsrate die Grundlage für das Preisniveau der Krankenhausleistungen. Den Orientierungswert muss das Statistische Bundesamt bis zum 30. September 2016 bekanntgeben. ...->

Klinikärzte können Heilmittel verordnen

Klinikärzte können Heilmittel verordnen

(19.09.16) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Heilmittelrichtlinie geändert. Im Rahmen des Entlassmanagements können künftig auch Ärzte in Krankenhäusern für einen begrenzten Zeitraum Heilmittel verordnen. Zudem wurde die Neuregelung bei der Verordnung von Heilmitteln bei langfristigem Bedarf im Bundesanzeiger veröffentlicht. ...->

Abrechnungsvereinbarung für ASV angepasst

Abrechnungsvereinbarung für ASV angepasst

(15.09.16) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben die Abrechnungsvereinbarung für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV-AV) sowie deren Anlagen angepasst. Die aktuellen Dokumente stehen ab sofort zum Herunterladen bereit. ...->

Kliniken können NUB-Anfragen für 2017 einreichen

Kliniken können NUB-Anfragen für 2017 einreichen

(12.09.16) Ab sofort nimmt das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) Anfragen zu neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) für das Jahr 2017 entgegen. Das InEK weist darauf in, dass die NUB-Anfragen ausschließlich über das Datenportal des Instituts möglich seien. ...->

Geringere Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

Geringere Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

(09.09.16) In Krankenhäusern, die bestimmte planbare Eingriffe wie Hüftoperationen häufig ausführen, erleiden Patienten weniger Komplikationen als in Kliniken mit deutlich niedrigeren Fallzahlen. Der aktuelle "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass eine stärkere Spezialisierung der Häuser und Fachabteilungen die Versorgungsqualität in Deutschland verbessern könnte. Deutlich längere Fahrzeiten müssten die Patienten deshalb nicht in Kauf nehmen. ...->

Kliniksimulator: Wie Strukturumbau die Versorgung verändert

Kliniksimulator: Wie Strukturumbau die Versorgung verändert

(09.09.16) Wie würden sich die Anfahrtswege für Patienten verändern, wenn die Kliniklandschaft in einer Region umstrukturiert wird? Antwort auf diese Frage bietet der neue Kliniksimulator des GKV-Spitzenverbandes. Er zeigt für rund 80.000 Wohnbezirke die PKW-Fahrzeit zum nächsten Krankenhaus der Grundversorgung mit den Basisabteilungen Chirurgie und Innere Medizin. Damit lassen sich aber auch Veränderungen der Klinikstrukturen simulieren. ...->

Indikation Tuberkulose: Neuerungen bei personellen Anforderungen und dem Behandlungsumfang

Indikation Tuberkulose: Neuerungen bei personellen Anforderungen und dem Behandlungsumfang

(06.09.16) Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Vorgaben für die Behandlung von Patienten mit Tuberkulose oder atypischer Mykobakteriose in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) angepasst. Die Änderungen betreffen unter anderem den Behandlungsumfang, die Regelungen zu den Mindestmengen und die personellen Anforderungen. So kann künftig nur noch ein Facharzt die Teamleitung übernehmen. ...->

Ausschreibung für Berliner Gesundheitspreis 2017 startet

Ausschreibung für Berliner Gesundheitspreis 2017 startet

Logo Berliner Gesundheitspreis 2017

01.09.16) "Migration und Gesundheit - Integration gestalten" heißt das Thema des Berliner Gesundheitspreises 2017. Gesucht werden Projekte, die zum einen eine gute Gesundheitsversorgung für Zuwanderer ermöglichen und zum anderen die Integration von Fachkräften mit Migrationshintergrund in das deutsche Gesundheitssystem verbessern. Bewerbungsschluss für den mit 50.000 Euro dotierten Preis ist der 30. November 2016. ...->

ASV: Änderungen der Richtlinie sind in Kraft

ASV: Änderungen der Richtlinie sind in Kraft

(31.08.16) Der Gemeinsame Bundesauschuss hat die Richtlinie ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) und deren Anlagen zu gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle sowie zum Marfan-Syndrom überarbeitet. Die Änderungen waren durch das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz erforderlich geworden. Mit der Gesetzesänderung ist unter anderem die Eingrenzung auf die schweren Verlaufsformen von onkologischen und rheumatologischen Erkrankungen entfallen. Das generelle Merkmal der ASV, das bei Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen eine interdisziplinäre Abstimmung und Koordination der Patientenversorgung vorschreibt, bleibt bestehen. ...->

"Klinik kompakt": Aktuelle Ausgabe erschienen

"Klinik kompakt": Aktuelle Ausgabe erschienen

Titel Klinik Kompakt

(25.08.16) Die Verhandlungen zur Umsetzung der einzelnen Punkte des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) verlaufen bisher nicht nach Zeitplan. Im Moment gibt es zwischen den Vertragsparteien auf Bundesebene zu kaum einem der Themen eine Einigung. Die aktuelle Ausgabe von "Klinik kompakt" richtet den Blick auf Erklärungsansätze jenseits der offensichtlichen Interessenskonflikte. ...->

Blickpunkt Klinik: Viel Geld für innovative Projekte

Blickpunkt Klinik: Viel Geld für innovative Projekte

Bild Titel Blickpunkt Klinik Ausgabe August 2016

(22.08.16) Ob Modelle zur besseren Patientenorientierung und stärkeren Verzahnung vom ambulanten und stationären Sektor oder wissenschaftliche Projekte für mehr Qualität und Patientensicherheit – der Innovationsfonds hält von 2016 bis 2019 jährlich bis zu 300 Millionen Euro für neue Versorgungsformen und die Versorgungsforschung bereit. Wer sich um die Fördermittel bewerben kann und wie sie eingesetzt werden, informiert der aktuelle "Blickpunkt Klinik". ...->

Mehr Patienten verursachen weniger Belegungstage

Mehr Patienten verursachen weniger Belegungstage

(18.08.16) Die Zahl der Patienten, die die Krankenhäuser 2015 vollstationär behandelt haben, ist 2015 auf 19,2 Millionen gestiegen. Das waren fast fünf Millionen mehr als 1991. Gleichzeitig ging die Verweildauer der Patienten weiter zurück, von 14 Tagen Anfang der 1990er-Jahre auf zuletzt 7,4 Tage. Damit verursachen immer mehr Patienten immer weniger Berechnungs- und Belegungstage. Ihre Zahl nahm seit 1991 um 30 Prozent ab. ...->

Patientenverfügung: Bundesgerichtshof präzisiert Anforderungen

Patientenverfügung: Bundesgerichtshof präzisiert Anforderungen

(18.08.16) Patientenverfügungen müssen möglichst konkret verfasst sein. Nur zu sagen, dass "keine lebenserhaltenden Maßnahmen" gewünscht seien, reiche nicht aus, so eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH). Bindend seien die Festlegungen nur dann, wenn einzelne ärztliche Maßnahmen genannt oder Krankheiten und Behandlungssituationen klar genug beschrieben würden. ...->

ASV: Konkretisierung zu den gynäkologischen Tumoren ist in Kraft

ASV: Konkretisierung zu den gynäkologischen Tumoren ist in Kraft

(12.08.16) Die konkreten Vorgaben für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) von Menschen mit gynäkologischen Tumoren stehen fest. Der entsprechende Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) ist in Kraft getreten. Damit können niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser eine ASV-Berechtigung für die Indikation bei den Erweiterten Landesausschüssen beantragen. ...->

Operationen- und Prozedurenschlüssel 2017: Vorläufige Fassung liegt vor

Operationen- und Prozedurenschlüssel 2017: Vorläufige Fassung liegt vor

(11.08.16) Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die vorläufige Fassung des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) 2017 veröffentlicht. In die Fassung sind Änderungen eingegangen, die sich aus dem Vorschlagsverfahren für die Version 2017 und dem Kalkulationsverfahren des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus ergeben haben. ...->