DRG-Entgeltsystem

Die Vertragspartner auf Bundesebene, das sind der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung, entwickeln in ihren jährlichen Verhandlungen das DRG-System weiter und passen es an aktuelle Entwicklungen an. 

  • Fallpauschalenvereinbarung und -katalog

    Der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung vereinbaren gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft die jährliche Weiterentwicklung Anpassung Fallpauschalen und die Abrechnungsbestimmungen, soweit diese nicht im Krankenhausentgeltgesetz vorgegeben werden. Zusätzlich vereinbaren die Vertragspartner auf Bundesebene einen Fallpauschalenkatalog, in dem alle über Fallpauschalen abrechenbaren Leistungen und Zusatzentgelte sowie die Abrechnungsbestimmungen für diese Entgelte aufgelistet sind.

    Fallpauschalenvereinbarung und Fallpauschalenkatalog 2016
  • Abschlussbericht, Definitionshandbücher, Report-Browser

    Eine detaillierte Auskunft über die Weiterentwicklung der einzelnen DRGs geben der Abschlussbericht und die Definitionshandbücher. Im Report-Browser sind die ausführlichen Kalkulationsergebnisse aufbereitet.

    Abschlussbericht, Definitionshandbücher und Report-Browser 2016
  • Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

    Da Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) mit Fallpauschalen und Zusatzentgelten noch nicht sachgerecht vergütet werden können, hat der Gesetzgeber den Vertragsparteien auf Landesebene die Möglichkeit gegeben, eine gesonderte, zeitlich befristete Vergütung von NUB zu vereinbaren.

    Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden
  • Vereinbarung für Besondere Einrichtungen

    Besondere Einrichtungen können zeitlich befristet vom DRG-Vergütungssystem ausgenommen werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass ihre Leistungen insbesondere aus medizinischen Gründen, wegen einer Häufung von schwerkranken Patienten oder aus Gründen der Versorgungsstruktur mit dem DRG-Fallpauschalen-Katalog noch nicht sachgerecht vergütet werden.

    Vereinbarung für Besondere Einrichtungen
  • Kodierung und Klassifikation

    Die Kodierrichtlinien legen fest, wie Diagnosen- und Prozeduren zu kodieren sind. Ziel ist es, vergleichbare Krankenhausfälle derselben DRG zuzuordnen.

    Kodierung und Klassifikation
  • Weiterentwicklung des DRG-Systems

    Die Weiterentwicklung des DRG-Systems basiert zum einen auf den Kosten- und Leistungsdaten der Krankenhäuser, die an der Kalkulation teilnehmen. Und zum anderen wird im Rahmen des Vorschlagsverfahrens externer Sachverstand eingebunden.

    Weiterentwicklung des DRG-Systems
  • Anfrageverfahren zum DRG-System

    Um Krankenhausfälle im DRG-System besser abzubilden, haben die Selbstverwaltungspartner auf Bundesebene das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) beauftragt, in einem regelhaften Verfahren Anfragen zum Vergütungssystem offiziell zu beantworten.

    Anfrageverfahren zum DRG-System
  • DRG-Begleitforschung

    Aufschluss über die Auswirkungen der DRG-Einführung im Krankenhaus geben die im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen DRG-Begleitforschung veröffentlichte Berichte.

    DRG-Begleitforschung
  • Archiv

    Relevante Dokumente für die DRG-Systeme der Vorjahre sind im Archiv zu finden.
  • Basiswissen DRG-Entgeltsystem

    DRGs oder diagnosebezogene Fallgruppen (Diagnosis Related Groups) bilden die Grundlage für ein leistungsorientiertes Entgeltsystem, mit dem die allgemeinen Krankenhausleistungen nach pauschalierten Preisen vergütet werden. Deutsche Krankenhäuser rechnen seit 2004 verpflichtend ihre Leistungen über die DRGs ab.

    Mehr Informationen über das DRG-System