Datenaustausch (DTA)

Der Austausch von krankenhausfallbezogenen Daten zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen erfolgt auf elektronischem Weg oder über maschinenlesbare Medien. Welche Daten Krankenhäuser an die Krankenkassen übermitteln müssen, regelt der Paragraf 301 SGB V, der mit dem Gesetz zur Sicherung und Strukturverbesserung der gesetzlichen Krankenversichung (GKV) 1992 eingeführt wurde.

Über die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben haben sich die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherung und die deutsche Krankenhausgesellschaft bereits 1994 in einer Vereinbarung geeinigt. Sie dient als Basis für die technischen Anlagen, die die Detailangaben zur Umsetzung des DTA enthalten.

Eine speziell zum Thema Datenaustausch eingerichtete Website informiert über die technischen Anlagen zur Datenübermittlung und gibt einen Überblick über aktuelle Schlüsselfortschreibungen, Nachträge und Fortschreibungen der DTA-Vereinbarung. Außerdem sind im Archiv ältere Dokumente zum Datenaustausch der Krankenhäuser zu finden.

Weitere Informationen zum Datenaustausch

Datenaustausch mit Direktabrechner

Seit dem Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften von 2009 gilt der Paragraf 301 SGB V auch für Hochschulambulanzen, psychiatrische Institutsambulanzen und sozialpädiatrische Zentren (Paragrafen 117 bis 119 SGB V).

Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben sich im Rahmen der DTA-Vereinbarung nach Paragrafen 301 SGB V auf eine Integration der oben genannten Leistungsbereiche geeinigt. Der Beginn der vollständigen Datenübermittlung wird in einem zweistufigen Verfahren umgesetzt.

Ab dem 01.01.2012:
- Hochschulambulanzen
- Psychiatrische Institutsambulanzen
- Kinderspezialambulanten
- Ambulante Integrierte Versorgungsleistungen

Ab dem 01.07.2012:
- Sozialpädiatrische Zentren
- Ambulanzen an Ausbildungsstätten

Weitere Informationen zum Datenaustausch mit Direktanbietern