Studie aktuell: Leichter Marktzugang von Hochrisiko-Medizinprodukten in der EU erhöht Risiken für Patienten

Studie aktuell: Leichter Marktzugang von Hochrisiko-Medizinprodukten in der EU erhöht Risiken für Patienten

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(23.04.15) Hochrisiko-Medizinprodukte gelangen in der Europäischen Union oft früher auf den Markt als in den USA, da ihre Zulassung in der EU weniger streng geregelt ist. Industrievertreter stellen das als Vorteil dar. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass Patienten dadurch erhöhten Risiken ausgesetzt sind. Weitere Themen in der neuen "Studie aktuell": Hinweise auf Überversorgung bei medikamentöser Behandlung von leichtem Bluthochdruck, die Wirksamkeit von Beratung bei chronischem Schleudertrauma der Halswirbelsäule und die Auswirkung von Bewegung auf die Sterblichkeit bei Zivilisationskrankheiten. ...->

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

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(22.04.15) Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist ins Stocken geraten. "Es fehlt an der Umsetzung des Zentrenmodells in das System der gesetzlichen Krankenversicherung und einer sektorenübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern", kritisiert Dr. Andreas Reimann, Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...->

Krankenhausgestaltungsgesetz in NRW geändert

Krankenhausgestaltungsgesetz in NRW geändert

(17.04.15) Das zweite Gesetz zur Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) wurde in 2. Lesung verabschiedet. Ziel ist es, die bestehenden Rechtsunsicherheiten und Regelungslücken zu beseitigen. Auch soll bei der Krankenhausplanung und -gestaltung sowie beispielsweise bei den Hygienestandards größere Transparenz erreicht werden. Das aktuelle Gesetz sowie mehr Informationen stehen unter der Regionalauswahl "Westfalen-Lippe". ...->

Gesundheitsausgaben lagen 2013 bei 314,9 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2013 bei 314,9 Milliarden Euro

(14.04.15) Die Ausgaben für Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2013 bei 314,9 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 12,1 Milliarden Euro oder vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 3.910 Euro (2012: 3.770 Euro). ...->

EuGH soll über minderwertige Brustimplantate entscheiden

EuGH soll über minderwertige Brustimplantate entscheiden

(14.04.15) Der Streit über die Haftung für mangelhafte Silikonimplantate geht weiter. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe legte jetzt dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg eine Klage zur Entscheidung vor, mit der eine Frau vom TÜV Rheinland 40.000 Euro Schmerzensgeld verlangt. Der Frau wurden Brustimplantate aus minderwertigem Industriesilikon eingesetzt. Der TÜV Rheinland hatte die Implantate zertifiziert. ...->

InEK legt ersten Extremkostenbericht vor

InEK legt ersten Extremkostenbericht vor

(01.04.15) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat erstmalig für das Jahr 2015 einen Extremkostenbericht publiziert. Damit wurde die mit dem Beitragsschuldengesetz in 2013 eingeführte Vorgabe des Gesetzgebers umgesetzt. Der ab jetzt jährlich vom InEK veröffentlichte Bericht soll systematisch prüfen, ob und in welchem Umfang Krankenhäuser mit extremen Kostenausreißern im Vergleich zu den erzielten Erlösen konfrontiert werden. ...->

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

(01.04.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen. ...->

Hessen: Landesbasisfallwert 2015 liegt bei 3.190,81 Euro

Hessen: Landesbasisfallwert 2015 liegt bei 3.190,81 Euro

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(31.03.15) Der Landesbasisfallwert für das Jahr 2015 liegt in Hessen bei 3.190,81 Euro ohne Ausgleiche und wurde mit Wirkung zum 1. April 2015 genehmigt. Damit können die Kliniken in Hessen mit einem Erlösvolumen von etwa 4,7 Milliarden Euro rechnen. Das ist ein Plus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vereinbarte Leistungsmenge oder das Casemixvolumen beträgt 1.472.785, knapp drei Prozent mehr als 2014. ...->

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

(31.03.15) Die meisten Deutschen sind mit ihren Ärzten, Kliniken und Krankenkassen zufrieden. Das hat eine Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben. Danach sehen mehr als die Hälfte der 1.062 Teilnehmer das deutsche Gesundheitssystem unter den Top drei weltweit. Die Hälfte der Deutschen vergibt für eine Behandlung in der Klinik die Noten eins oder zwei. Insgesamt 80 Prozent der Befragten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden. ...->

Zehn-Punkte-Plan gegen Klinikkeime

Zehn-Punkte-Plan gegen Klinikkeime

(30.03.15) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime intensivieren. Nach einem Zehn-Punkte-Plan sollen unter anderem die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime verschärft werden. Kliniken sollen zudem verpflichtet werden, regelmäßig in allgemein verständlicher Sprache über ihre Hygienestandards zu informieren. ...->

Mit System Medikationsfehler im Krankenhaus vermeiden

Mit System Medikationsfehler im Krankenhaus vermeiden

(24.03.15) Das Frankfurter Universitätsklinikum hat ein Programm erarbeitet, mit dem Fehler bei der Arzneimittelabgabe verhindert werden sollen. Hintergrund ist, dass rund 80 Prozent aller Behandlungsfehler in Krankenhäusern bei der Abgabe von Medikamenten passieren. Zu diesem Ergebnis kommen nationale und internationale Studien. ...->

ASV-Servicestelle: Verzeichnis berechtigter Teams online

ASV-Servicestelle: Verzeichnis berechtigter Teams online

(23.03.15) Patienten und überweisende Ärzte können nun online nach passenden Behandlungsangeboten der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) suchen. Das entsprechende Verzeichnis mit berechtigten ASV-Teams hat die ASV-Servicestelle auf ihrer Seite veröffentlicht. ...->

Präventionsgesetz im Bundestag

Präventionsgesetz im Bundestag

(23.03.15) Der Bundestag hat am 20. März 2015 in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention debattiert. Ziel des Gesetzes ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. So sollen beispielsweise Ärzte bei Vorsorgeberatungen in Zukunft auch über Impfempfehlungen beraten. ...->

Katalog der Investitionsbewertungsrelationen 2015 liegt vor

Katalog der Investitionsbewertungsrelationen 2015 liegt vor

(18.03.15) Der Katalog der Investitionsbewertungsrelationen für das Jahr 2015 liegt vor. Im Vergleich zum Vorjahr weist der diesjährige Katalog zu jedem Fall des DRG-Systems neben einem fallbezogenen nun auch ein verweildauerbezogenes Relativgewicht aus. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes wird dadurch die Abbildungsgenauigkeit erhöht, und die Investitionsanteile können den Krankenhausleistungen somit noch differenzierter zugeordnet werden. ...->

Qualitätssicherung: erstes sektorenübergreifendes Verfahren

Qualitätssicherung: erstes sektorenübergreifendes Verfahren

(17.03.15) Die Qualität der medizinischen Behandlung bestimmter Eingriffe mit einem Herzkatheter soll ab 2016 sowohl ambulant als auch stationär gesichert werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) Mitte Februar beschlossen. Mit dem Verfahren sollen nun valide und vergleichbare Aussagen zur Qualität der Koronarangiographie und der perkutanten Koronarintervention (PCI) unabhängig vom Ort gewonnen werden. ...->

"Pille danach" jetzt ohne Rezept erhältlich

"Pille danach" jetzt ohne Rezept erhältlich

(16.03.15) Die "Pille danach" gibt es jetzt ohne Rezept. Seit Sonntag (15. März) sind die Medikamente ohne Verschreibung durch einen Arzt in den Apotheken erhältlich. Die "Pille danach" ist ein Notfallmittel für Frauen, die nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft verhindern wollen. Bei den rezeptfreien Präparaten handelt es sich um ellaOne mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) und PiDaNa mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG). ...->

Anpassung der DRG-Kodierempfehlungen

Anpassung der DRG-Kodierempfehlungen

(09.03.15) Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) hat seine DRG-Kodierempfehlungen für 2015 überarbeitet. Dabei haben die Experten die Empfehlungen an die Deutschen Kodierrichtlinien, die ICD-10-GM, den OPS und die Fallpauschalenverordnung (FPV) angepasst. Neu dazu gekommen sind die Nummern 528, 533 und 538. Alle Änderungen sind im Dokument farblich markiert. ...->

Krebs: Nur wenige zusätzliche Zentren für flächendeckende Versorgung nötig

Krebs: Nur wenige zusätzliche Zentren für flächendeckende Versorgung nötig

(06.03.15) Die meisten Patienten, die an Brust- oder Darmkrebs leiden, finden schon heute in der Nähe ihres Wohnortes eine von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Klinik. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aus dem Krankenhaus-Report 2015. Außerdem in der aktuellen Ausgabe von "PRO DIOLOG aktuell": Dr. Simone Wesselmann spricht über die Rolle der niedergelassenen Ärzte in der Versorgung von Krebskranken. ...->

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2014

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2014

GKV-Finanzergebnis 2014 k

(05.03.15) 2014 gaben die gesetzlichen Krankenkassen knapp 1,2 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. So beliefen sich die Ausgaben auf insgesamt 205,3 Milliarden Euro. Denen standen Einnahmen von 204,1 Milliarden Euro gegenüber. Das hat das Bundesgesundheitsministerium jetzt mitgeteilt. Das Ministerium erklärt den erneuten Ausgabenüberhang mit Prämienzahlungen einzelner Kassen an ihre Mitglieder und Kosten für freiwillige Satzungsleistungen. ...->

176 Frühchen-Kliniken legen Qualitätsdaten offen

176 Frühchen-Kliniken legen Qualitätsdaten offen

(03.03.15) Bereits 176 Kliniken, die Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm behandeln, legen auf einer gemeinsamen Internetplattform ihre Qualitätsdaten offen. Nach Angaben des Göttinger AQUA-Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen sind das doppelt so viele wie vor einem Jahr. ...->