Blickpunkt Klinik: Damit die Krankenhausreform gelingt

Blickpunkt Klinik: Damit die Krankenhausreform gelingt

Ausgabe Oktober 2014

(21.10.14) Die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zur Krankenhausreform kommt Anfang November erneut zu Beratungen zusammen. Auf der Agenda stehen strittige Themen wie Krankenhausfinanzierung und strukturelle Anpassungen. Wenn die Reform gelingen soll, müssen Bund und Länder hier zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Allerdings haben sie dafür nicht mehr viel Zeit. Nach der Vorgabe der Großen Koalition soll die Arbeitsgruppe bis Ende des Jahres Ergebnisse vorlegen. Mehr zum Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe des "Blickpunkt Klinik". ...->

Krankenhaus: BSG erlaubt Klage auch ohne Schlichtung

Krankenhaus: BSG erlaubt Klage auch ohne Schlichtung

(16.10.14) Solange es keine funktionierenden Schlichtungsstellen gibt, können Krankenkassen und Kliniken bei Abrechnungsstreitigkeiten weiterhin vor Sozialgerichten klagen. Das hat jetzt das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Das gilt auch für einen Streitwerten unter 2.000 Euro, die nach geltendem Recht nur zulässig sind, wenn vorher ein Schiedsverfahren durchgeführt wurde. ...->

Neu im Krankenhausnavigator: Klinikvergleich zu Blinddarm-OPs

Neu im Krankenhausnavigator: Klinikvergleich zu Blinddarm-OPs

(15.10.14) Die AOK hat ihren Krankenhausnavigator aktualisiert und erweitert: Ab sofort kann sich jeder auf dem Online-Portal über die Qualität der Kliniken bei Entfernung des Blinddarms informieren. Außerdem wurden die Klinikergebnisse zu allen anderen bewerteten Operationen auf den neuesten Stand gebracht. ...->

Urteil: Mindestmengen bei Knie-TEP sind rechtens

Urteil: Mindestmengen bei Knie-TEP sind rechtens

(15.10.14) Das Bundessozialgericht (BSG) hat die Mindestmengenregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) für das Einsetzen von künstlichen Kniegelenken (Knie-TEP) bestätigt. Nach Auffassung des Gerichts sind Knie-TEP planbare Eingriffe, deren Ergebnisqualität in besonderem Maße von der Menge der erbrachten Leistungen abhängt. ...->

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

(14.10.14) Für kürzere und transparentere Vertriebswege von Arzneimitteln hat sich Markus Müller eingesetzt. Der Präsident des Bundesverbandes der Krankenhausapotheker äußerte sich im Polit-Magazin "Plusminus" der ARD angesichts der Zunahme von Arzneimittelfälschungen. Aus seiner Sicht sind Importe, Reimporte und Parallelimporte zu unterbinden. ...->

Übersicht CCL-Matrix-Änderungen

Übersicht CCL-Matrix-Änderungen

(10.10.14) Im Rahmen der jährlichen Weiterentwicklung des DRG-Systems wird auch die Zuordnung von Schwergraden zu den Diagnosen angepasst. Einen Überblick darüber, welche Änderungen sich daraus für welche Diagnosen für 2015 ergeben, bietet die aktuelle CCL-Matrix. Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) stellt jährlich die entsprechende Datei bereit. ...->

Zertifizierte Grouper gemäß PEPP-Version 2013/2015

Zertifizierte Grouper gemäß PEPP-Version 2013/2015

(10.10.14) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat jetzt die Liste der ersten zertifizierten Grouper für die PEPP Version 2013/2015 veröffentlicht. Künftig geben die Grouper neben dem Gruppierungsergebnis auch die für jeden Fall zutreffenden "ergänzenden Tagesentgelte" (ET) aus. Die Liste wird entsprechend dem Verlauf der Zertifizierung aktualisiert. ...->

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

(09.10.14) Klinikärzte können Patienten künftig für bis zu fünf Arbeitstage häusliche Krankenpflege verordnen, wenn sie dies bei der Entlassung für notwendig halten. Die entsprechende Änderung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinie (HKP-RL), die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits Mitte Juli beschlossen hatte, ist am 7. Oktober in Kraft getreten. Bislang durften Klinikmediziner bis zum Ablauf des dritten Werktages nach der Entlassung häusliche Krankenpflege verordnen. ...->

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

(08.10.14) Ärzte verschreiben Kindern in Deutschland immer weniger Antibiotika. Das haben Wissenschaftler vom Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigungen in einer am Dienstag vorgestellten Studie berechnet. Demnach fiel die Zahl der ausgestellten Rezepte zwischen 2008 und 2012 für Patienten bis 14 Jahre pro Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent. ...->

Neue Tagebuch-Vorlage für Patienten mit Herzinsuffizienz

Neue Tagebuch-Vorlage für Patienten mit Herzinsuffizienz

(01.10.14) Die AOK bietet auf ihrer Internetseite ab sofort eine Tagebuch-Vorlage für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zum kostenlosen Download an. Das Tagebuch hilft den Patienten, einen Überblick über ihre medizinischen Werte zu behalten. Das betrifft insbesondere das Körpergewicht, das bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz wertvolle Hinweise auf mögliche Flüssigkeitseinlagerungen gibt. ...->

Orientierungswert 2014 beträgt 1,44 Prozent

Orientierungswert 2014 beträgt 1,44 Prozent

(30.09.14) Der Orientierungswert 2014 für Krankenhäuser beträgt 1,44 Prozent. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. Der Wert gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich aus Preis- oder Verdienständerungen resultiert. ...->

DRG-System 2015 ist online

DRG-System 2015 ist online

(30.09.14) Das DRG-System für das Jahr 2015 ist online. Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat den Fallpauschalenkatalog, die Fallpauschalenvereinbarung und die Definitionshandbücher 2015 veröffenlticht. Die entsprechenden Dokumente stehen ab sofort auf den aktualisierten Internetseiten. Die Seiten zum DRG-System 2015 werden permanent aktualisiert und um noch fehlende Inhalte und Dokumente ergänzt. ...->

Psych-Entgeltsystem 2015: Entgeltkatalog und Abrechnungsbestimmungen veröffentlicht

Psych-Entgeltsystem 2015: Entgeltkatalog und Abrechnungsbestimmungen veröffentlicht

(30.09.14) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat den Entgeltkatalog und die Abrechnungsbestimmungen für das PEPP-Entgeltsystem 2015 veröffentlicht. Den neuen Katalog hat das InEK auf einer breiten empirischen Datengrundlage kalkuliert. Die Seiten zum Psych-Entgeltsystem 2015 werden permanent aktualisiert und um noch fehlende Inhalte und Dokumente ergänzt. ...->

ICD-10-GM: DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

ICD-10-GM: DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

(26.09.14) Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die endgültige ICD-10-GM 2015 Fassung veröffentlicht. Die neue Version berücksichtigt 76 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften, Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Die an das deutsche Gesundheitswesen angepasste Fassung "ICD-10-GM" ist Grundlage für die Krankenhausdiagnosestatistik und ermöglicht die Abrechnung nach dem DRG-Vergütungssystem. ...->

Urteil: Ärzte haben keinen Anspruch auf Löschung ihrer Daten in Bewertungsportalen

Urteil: Ärzte haben keinen Anspruch auf Löschung ihrer Daten in Bewertungsportalen

(25.09.14) Ärzte haben nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) keinen Anspruch auf Löschung ihrer Daten aus einem Bewertungsportal. Die Karlsruher Richter wiesen damit die Klage eines niedergelassenen Frauenarztes zurück, der verlangt hatte, sein komplettes Profil aus einem kommerziellen Bewertungsportal zu entfernen. ...->

Berliner Gesundheitspreis 2015: Zusammenspiel als Chance

Berliner Gesundheitspreis 2015: Zusammenspiel als Chance

BGP 2015 - Motiv

(24.09.14) Die Initiatoren des Berliner Gesundheitspreises, der AOK-Bundesverband, die Ärztekammer Berlin und die AOK Nordost, haben zum zehnten Mal den bundesweiten Innovationswettbewerb ausgeschrieben. Der Berliner Gesundheitspreis 2015 greift das Thema "Interprofessionelle Teams im Krankenhaus" auf. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. ...->

AVR: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

AVR: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

TiteL: AVR 2014 - pl

(23.09.14) Die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) kritisieren anhaltend überteuerte Arzneimittelpreise und verweisen auf bestehende Einsparungspotenziale in Deutschland. Die im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankerte frühe Nutzenbewertung jedoch wirke sich aber weiterhin positiv aus, so der Heidelberger Pharmakologe Prof. Dr. Ulrich Schwabe bei Präsentation des AVR 2014 am Dienstag (23. September). Auch das Ausland zeige großes Interesse an seinen Auswirkungen auf den deutschen Arzneimittelmarkt. ...->

Qualitätsreport: Beständige Qualität in deutschen Kliniken

Qualitätsreport: Beständige Qualität in deutschen Kliniken

(18.09.14) Deutsche Krankenhäuser haben ein flächendeckendes stabiles Qualitätsniveau. Zu diesem Ergebnis kommt der jetzt veröffentlichte Qualitätsreport 2013, den das Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH (AQUA-Institut) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) erstellt. Der Report informiert jährlich über die bundesweite Behandlungs- und Ergebnisqualität zu ausgewählten medizinischen und pflegerischen Leistungen im Krankenhaus. ...->

Grundlohnrate 2015 liegt bei + 2,53 Prozent

Grundlohnrate 2015 liegt bei + 2,53 Prozent

(16.09.14) Das Bundesgesundheitsministerium hat die Grundlohnrate, also die Veränderungsrate der beitragspflichtigen Einnahmen aller Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2015 veröffentlicht. Sie liegt im gesamten Bundesgebiet bei + 2,53 Prozent. Die Veränderungsrate und der Orientierungswert bilden Grundlage für das Preisniveau der Krankenhausleistungen. Den Orientierungswert muss das Statistische Bundesamt bis zum 30. September 2013 bekannt geben. ...->

Operationshäufigkeit variiert regional

Operationshäufigkeit variiert regional

(16.09.14) Bei der Häufigkeit von bestimmten Operationen gibt es in Deutschland große regionale Unterschiede. Zwei Studien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Bertelsmann-Stiftung zufolge werden Kindern und Jugendlichen in manchen Regionen beispielsweise acht Mal häufiger die Mandeln entfernt als in anderen Gebieten. ...->