Hörgeräte-Markt legt zu

(13.05.15) In Deutschland werden immer mehr Hörgeräte verkauft. Laut aktuellen Zahlen des Marktforschungsgesellschaft GfK verzeichnete der Hörgeräte-Markt 2014 ein Umsatzplus von rund 34 Prozent und lag bei rund 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt wurden vergangenes Jahr bundesweit rund 1,2 Millionen Hörgeräte über den Fachhandel verkauft. Im Jahr 2013 betrug das Umsatzvolumen rund 991 Millionen Euro. Die verkaufte Stückzahl lag bei rund 836.000.

Laut Studie zählten die Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) zu den meistverkauften Modellen. Ihr Anteil an den verkauften Stückzahlen lag bei 63 Prozent. Ex-Hörer-Geräte, sogenannte Receiver in canal (RIC) bildeten den zweitgrößten Anteil mit 31 Prozent. Geräte, die im Ohr (IdO) getragen werden kamen auf einen Anteil von 5,8 Prozent. Bei HdO-Geräten wird mehr als 50 Prozent des Umsatzes in der Preisklasse bis 900 Euro generiert, bei Hörgeräten der IdO- und Ex-Hörer-Bauart hingegen in der Preisklasse über 1.500 Euro.

In allen drei Bauarten gehen die Umsätze mit High-End-Geräten zurück, so die Untersuchung. Ein Grund dafür ist die Anhebung der Festbeträge durch die gesetzlichen Krankenkassen. Dadurch verstärkte sich die Nachfrage nach Einstiegs- beziehungsweise Standardgeräten gerade bei den Hörgeräten der HdO-Bauart. Andererseits bieten die Hersteller von Ex-Hörer-Geräten nunmehr auch Modelle in der Preisklasse zwischen 900 und1.300 Euro an.