Neue Heilmittelvordrucke ab 1. Januar 2017

Neue Heilmittelvordrucke ab 1. Januar 2017

(09.06.16) Ab 1. Januar 2017 gelten neue Vordrucke für die Verordnung von Heilmitteln (Muster 13, 14 und 18). Darauf haben sich GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung verständigt und die Anlagen 2 und 2a des Bundesmantelvertrags Ärzte entsprechend angepasst. ...->

Langfristiger Heilmittelbedarf: Verordnung neu geregelt

Langfristiger Heilmittelbedarf: Verordnung neu geregelt

(02.06.16) Der langfristige Heilmittelbedarf wird klarer geregelt und das Prozedere vereinfacht. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat hierfür eine Liste von Diagnosen beschlossen, die künftig kassenübergreifend als eindeutige Indikation für einen langfristigen Heilmittelbedarf gelten. Die Neuregelungen in der Heilmittel-Richtlinie bündeln alle einschlägigen Vorgaben zum langfristigen Heilmittelbedarf, die bis dato auf verschiedene Quellen verteilt waren. ...->

Neue Rahmenempfehlungen für die Ergotherapie

Neue Rahmenempfehlungen für die Ergotherapie

(03.05.16) Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist erstmals in die Definition ergotherapeutischer Leistungen eingeflossen. Das vereinbarte der GKV-Spitzenverband mit dem Deutschen Verband der Ergotherapeuten im Rahmen der Verhandlungen zu den neuen Rahmenempfehlungen. Gleichzeitig wurden einheitliche Regelungen zur Abrechnung und notwendige Angaben für die Verordnung ergotherapeutischer Leistungen beschlossen. Die Rahmenempfehlungen gelten seit dem 1. Mai 2016. ...->

Änderungen bei den Praxisbesonderheiten durch die Aktualisierungen 2016 des ICD-10

Änderungen bei den Praxisbesonderheiten durch die Aktualisierungen 2016 des ICD-10

(01.04.16) Die Aktualisierungen 2016 des ICD-10-GM-Verzeichnisses machen eine Anpassung der Praxisbesonderheiten an die neuen Codierungen erforderlich. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 gelten daher die neuen Diagnose-Verschlüsselungen bei einer endoprothetischen Versorgung als bundesweite Praxisbesonderheit bei der Verordnung von Heilmitteln. Weitere Informationen finden sich im gemeinsamen Informationsschreiben von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband, das zum Herunterladen bereit steht. ...->

Apotheker, Krankenpfleger und Physiotherapeuten können jetzt den Europäischen Berufsausweis beantragen

Apotheker, Krankenpfleger und Physiotherapeuten können jetzt den Europäischen Berufsausweis beantragen

(23.03.16) Apotheker, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Physiotherapeuten können jetzt den sogenannten EU-Berufsausweis beantragen. Der Bundesrat hatte dem vom Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Umsetzung der Europäischen Berufsanerkennungsrichtlinie in deutsches Recht Ende Januar zugestimmt. Mit ihrem Beschluss forderte Länderkammer die Bundesregierung dazu auf, für einen besseren Informationsaustausch der deutschen Behörden untereinander zu sorgen. ...->

Zulassungsempfehlungen für Heilmittelerbringer aktualisiert

Zulassungsempfehlungen für Heilmittelerbringer aktualisiert

(16.03.16) Die Zulassungsempfehlungen des GKV-Spitzenverbandes für Heilberufe wurden aktualisiert. In seinen Empfehlungen benennt der GKV-Spitzenverband Zulassungsvoraussetzungen für Physiotherapeuten, medizinische Bademeister und Masseure, Ergotherapeuten, Podologen sowie Stimm-, Sprech- und Sprachtherapeuten. Die aktuelle Fassung vom 7. März 2016 konkretisiert Regelungen zur Weiterqualifikation von akademisch ausgebildeten Stimm-, Sprech- und Sprachtherapeuten und steht zum Herunterladen bereit. ...->

Neue Leitlinie Demenzen: Psychosoziale Intervention genauso wirksam wie Medikamente

Neue Leitlinie Demenzen: Psychosoziale Intervention genauso wirksam wie Medikamente

(16.02.16) Kognitive Stimulation, ergotherapeutische Maßnahmen und körperliche Aktivitäten können bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Demenz zum Erhalt von Alltagskompetenzen beitragen. Das betonen die Autoren der neuen "Leitlinie Demenzen 2016". Durch Medikamente lässt sich die Krankheit weiterhin kaum beeinflussen, die aktuelle Studienlage lässt jedoch einen gezielteren Einsatz wirksamer Arzneimittel zu. ...->

Bundesregierung: Versorgung mit Heilmitteln stabil

Bundesregierung: Versorgung mit Heilmitteln stabil

(03.02.16) Die flächendeckende Versorgung mit Heilmitteln ist nach Ansicht der Bundesregierung gesichert. Anhaltspunkte für eine Gefährdung seien "nicht erkennbar", heißt es in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion. Die Regierung beruft sich dabei auf Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), deren Heilmittel-Ausgaben zwischen 1999 und 2014 um 84,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro gestiegen seien. ...->

Mögliches DMP Chronischer Rückenschmerz: IQWiG legt Abschlussbericht mit Empfehlungen vor

Mögliches DMP Chronischer Rückenschmerz: IQWiG legt Abschlussbericht mit Empfehlungen vor

(15.01.16) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlich im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die inhaltlichen Grundlagen für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) zu chronischem Rückenschmerz geschaffen. Eine Recherche über die evidenzbasierten Leitlinien zum Thema hatte bereits im Juli 2015 Empfehlungen zu allen relevanten Aspekten der Behandlung ergeben. ...->

Heilmittelbericht 2015: Pflegebedürftige profitieren besonders von Heilmitteltherapie

Heilmittelbericht 2015: Pflegebedürftige profitieren besonders von Heilmitteltherapie

Foto: Physiotherapie bei Älteren

(05.01.16) Jeder Dritte der über 60-jährigen AOK-Versicherten in Deutschland hat im Jahr 2014 eine Heilmitteltherapie in Anspruch genommen. Vor allem pflegebedürftige Menschen profitieren dabei von Krankengymnastik, Ergo- und Sprachtherapie. Pflegebedürftige Menschen ab 60 Jahren erhalten dreimal so viele Heilmitteltherapien wie Nicht-Pflegebedürftige, das geht aus dem aktuellen Heilmittelbericht 2015 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. ...->

Podologie: Abschluss der Vergütungsverhandlungen 2016

Podologie: Abschluss der Vergütungsverhandlungen 2016

(23.03.15) Am 1. Januar 2016 tritt der neue Rahmenvertrag Podologie in Kraft. Die Vertragspartner können dann zur Verbesserung der Versorgung in bestimmten Regionen zusätzliche Regelungen außerhalb des Vertrages treffen. Zudem wurden die Modalitäten der Regelbehandlungszeiten konkretisiert und klare Vorgaben zur Leistungserbringung von Praktikanten vereinbart. Während die Vergütung in den alten Bundesländern um etwa zwei Prozent angehoben wird, bleiben die Preise in den neuen Bundesländern bis zum 31. Mai 2016 bestehen. Anschließend gelten dort Preisuntergrenzen für podologische Leistungen. ...->

Schiedsstelle legt neuen Vertrag zur Versorgung mit Hebammenleistungen vor

Schiedsstelle legt neuen Vertrag zur Versorgung mit Hebammenleistungen vor

(22.12.15) Die aktuellen Vertragsverhandlungen der gesetzlichen Krankenkassen mit den Hebammenverbänden sind durch die Schiedsstelle entschieden worden. Der neue Versorgungsvertrag sieht Ausgleichszahlungen zur Berufshaftpflicht durch den GKV-Spitzenverband vor. Im Gegenzug wurden in der Hebammenvergütung diejenigen geburtshilflichen Gebührenpositionen abgesenkt, bei denen die Krankenkassen bisher Haftpflichtausgleiche zusätzlich gezahlt hatten. Zudem steigen die Honorare aller Hebammenleistungen ab 25. September 2015 um fünf Prozent. ...->

E-Health-Gesetz tritt Anfang 2016 in Kraft

E-Health-Gesetz tritt Anfang 2016 in Kraft

(17.12.15) Am 18. Dezember 2015 steht das E-Health-Gesetz auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Bundesrates vor der Winterpause. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen voranzutreiben. So soll die Kommunikation zwischen ambulanten und stationären Bereichen schneller und besser werden. Am 1. Januar 2016 soll das Gesetz in Kraft treten. ...->

Haftpflichtausgleich: Hebammen können Antragsformular im Internet herunterladen

Haftpflichtausgleich: Hebammen können Antragsformular im Internet herunterladen

(15.12.15) Freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe können den Ausgleich für die berufliche Haftpflichtversicherung jetzt direkt beim GKV-Spitzenverband (GKV-SV) beantragen. Dafür hat der Verband auf seinen Webseiten ein Formular bereit gestellt. Mit dem Angebot reagierte der GKV-SV auf die gescheiterten Verhandlungen mit dem Deutschen Hebammen-Verband (DHV) zur gemeinsamen Abstimmung eines entsprechenden Formulars Anfang Dezember. ...->

Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen Osteopathie anbieten

Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen Osteopathie anbieten

(06.11.15) Physiotherapeuten dürfen nur dann osteopathische Behandlungen anbieten, wenn sie über die uneingeschränkte Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde verfügen. Das gilt auch, wenn die Leistung vom Arzt oder Heilpraktiker verordnet wurde. So entscheidet das Oberlandesgericht (OLG) in einem aktuellen Streitfall. Begründung: Die Osteopathie reiche weit über die Kompetenzen eines Physiotherapeuten hinaus. ...->