Verordnung

Eine gesicherte Diagnose einer ASV-relevanten Erkrankung ist die Voraussetzung für die Teilnahme der Patienten an der neuen Versorgungsform. Ob eine Überweisung notwendig ist, legt der Gemeinsame Bundesausschuss in indikationsspezifischen Anlagen der ASV-Richtlinie fest. Grundsätzlich gilt: Stellt ein Krankenhaus die Indikation, bedarf es keiner Überweisung in die ASV. Das gilt auch für niedergelassene Mediziner, die zugleich ASV-Ärzte sind. Welche Vertragsärzte überweisungsberechtigt sind, ist ebenfalls in den Anlagen zur ASV-Richtlinie geregelt.

In der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung gelten die Vordrucke gemäß der Anlage 2 und 2a des Bundesmantelvertrags Ärzte. Auch teilnehmende Krankenhäuser können diese Vordrucke verwenden. Vertragsärzte, die keine Vordrucke von den Kassenärztlichen Vereinigungen erhalten, können diese wie die Krankenhäuser bei den Druckereien bestellen.

Bei Verordnungen im Rahmen der ASV sind folgende Punkte zu beachten:

  • Zur Kennzeichnung müssen Vertragsärzte und Krankenhäuser auf die Formulare das einstellige ASV-Kennzeichen "1" eintragen, und zwar in das Personalienfeld, 30. Stelle der Zeile 6. An der Stelle 29 soll ein Leerzeichen stehen.
  • Die Teamnummer kommt in das Feld "Betriebsstätten-Nr.".
  • In das Feld "Arzt-Nr." tragen die Vertragsärzte die lebenslange Arztnummer (LANR) ein. Die Krankenhausärzte tragen eine Fachgruppennummer gemäß Anlage 3 der ASV-AV ein.
  • Im Rahmen der ASV dürfen nur Arzneiverordnungsblätter verwendet werden, bei denen in der Codierleiste die Nummer "222222222" (9 x 2) eingedruckt ist. 

Näheres zu den Vordrucken regelt die Vereinbarung über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens sowie die erforderlichen Vordrucke für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung.