ASV-Abrechnung

Jeder Arzt rechnet seine Leistungen in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) selbst ab. Eine Sammelabrechnung für das ASV-Team ist nicht möglich. Die Abrechnung kann über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) erfolgen - oder direkt mit den Krankenkassen.

Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben eine Vereinbarung über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens sowie die erforderlichen Vordrucke für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) geschlossen (§ 116b Abs. 6 Satz 12 SGB V). Die Vereinbarung legt die Inhalte der Abrechnungsdaten für erbrachte Leistungen fest, enthält Regelungen zur Teamnummer, zum ASV-Verzeichnis, zur ASV-Servicestelle und zur Kennzeichnung der Vordrucke.  

Informationen zum ASV-Abrechnungsverfahren und die erforderlichen Vordrucke für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung hält der GKV-Spitzenverband auf seiner Website bereit. Technische Anlagen zur Abrechnung durch niedergelassene Ärzte oder durch Krankenhäuser finden sich auf der Website GKV-Datenaustausch unter dem Stichwort ASV.

Pseudoziffern, Teamnummer und Institutionskennzeichen

Häufig gestellte Fragen zur ASV-Abrechnung beantwortet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Unter der Überschrift "Abrechnung und Vergütung" erläutert die KBV, wie ASV-Leistungen vergütet und abgerechnet werden, was es mit der ASV-Teamnummer auf sich hat und was die Abrechnungsgrundlage ist. Darüber hinaus finden Interessierte Informationen zu Stichworten wie Pseudoziffer, Arzt- und Fallgruppenfall, Institutionskennzeichen (IK), Sachkosten und Abschlägen. Zudem hält die KBV rechtliche Grundlagen, etwa ASV-Anlagen, zum Download bereit.

Die ASV-Servicestelle vergibt die Teamnummern, die für die Abrechnung der Leistungen im Rahmen der ASV sowie auf den erforderlichen Vordrucken verwendet werden. Die Servicestelle führt auch das elektronische ASV-Verzeichnis, das neben der Teamnummer auch Angaben zur ASV-Berechtigung, zur Einrichtung beziehungsweise Betriebsstätte, zu Teammitgliedern sowie personenbezogene Angaben enthält. Damit liefert sie die verbindlichen, bundeseinheitlichen Informationsgrundlagen für das Abrechnungsverfahren zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen.

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