Verträge und Vereinbarungen

Vertragsformen

Bei der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Vertrag gilt es, in der Regionalauswahl zunächst das Bundesland wählen und danach den entsprechenden Vertrag.

Die gesetzlichen Krankenkassen können mit Vertragsärzten oder deren Organisationen, aber auch anderen Partnern Verträge schließen, um die Versorgung ihrer Versicherten zu sichern. Das Sozialgesetzbuch V bietet dafür mehrere Möglichkeiten.

  • Besondere Versorgung nach § 140a SGB V (neu)

    Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz sind die bisher an unterschiedlichen Stellen im Sozialgesetzbuch V geregelten selektive Vertragsformen neu strukturiert und als Besondere Versorgung im neuen § 140a SGB V zusammengefasst worden.
  • Modellvorhaben nach §§ 63-65 SGB V

    Modellvorhaben sollen dazu beitragen, die Versorgung weiterzuentwickeln. Sie können Bereiche wie die Organisation und Finanzierung der Versorgung, aber auch die Verhütung, Früherkennung oder die Behandlung von Krankheiten betreffen. Modellvorhaben sind in der Regel auf längstens acht Jahre befristet und müssen wissenschaftlich begleitet werden.

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  • Hausarztverträge nach § 73b SGB V

    Hausarztverträge dienen einer besonderen hausärztliche Versorgung, die an spezifische Anforderungen gebunden ist. Vertragspartner sind Krankenkassen und Hausärzte, die als Vertragsärzte zugelassen sind, beziehungsweise deren Gemeinschaften.

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  • Disease-Management-Programme nach § 137f SGB V

    Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen. Sie sollen den Behandlungsablauf und die Qualität der Versorgung verbessern. Ziel ist es, durch eine strukturierte und kontinuierliche medizinische Betreuung Folgeschäden zu vermieden und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten oder zu verbessern.

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  • Arztnetze

    In Arzt- oder Praxisnetzen schließen sich niedergelassene Ärzte einer Region zusammen, um eine effizientere und qualitativ bessere Versorgung der Patienten zu ermöglichen.

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  • Medizinische Versorgungszentren

    In Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) arbeiten Ärzte gleicher oder unterschiedlicher Fachrichtungen unter einem Dach zusammenarbeiten. Zur Gründung sind Vertragsärzte und Krankenhäuser berechtigt, bestimmte Erbringer nichtärztlicher Dialyseleistungen, bestimmte gemeinnützige Trägerorganisationen und seit Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VSG) auch Kommunen. Die Leitung eines MVZ muss in der Hand eines Arztes liegen, der in dem MVZ selbst tätig und in medizinischen Fragen weisungsfrei ist. Während ursprünglich nur fachübergreifend tätige Ärzteteams vorgesehen waren, werden seit 2015 auch reine Hausarzt-MVZ oder spezialisierte facharztgruppengleiche MVZ zugelassen.

Bundesweit gültige Verträge und Vereinbarungen