Die Heimarzt-Projekte der AOK
Versorgung in den Regionen
Die AOK hat in den vergangenen Jahren - und dies schon lang vor der Pflegereform in 2008 - mehrere Projekte für eine bessere heimärztliche Versorgung auf den Weg gebracht. Neben Careplus sind das etwa:
Pflegeheim Plus:
Auch dies ist ein Projekt der AOK Nordost, allerdings für den Bereich Mecklenburg- Vorpommern. Die Pflegeeinrichtungen arbeiten mit einem zweiköpfigen Hausärzteteam zusammen, das für die Betreuung ihrer Bewohner verantwortlich zeichnet. 52 Heime sowie 91 Haus- und Fachärzte und drei Arztnetze beteiligen sich an dem Projekt.
AOK-Pflegenetz:
Seit 2006 setzt die AOK Bayern auf den Zusammenschluss von Leistungserbringern in Pflegenetzen. Dabei werden Heimbewohner von festen Pflegenetzärzten betreut. Derzeit gibt es acht solcher Pflegenetze, in denen 73 Pflegeeinrichtungen, 160 Ärzte und zehn Kliniken zusammenarbeiten.
Integrierte Versorgung (IV):
Die AOK Rheinland/Hamburg hat 2010 ein IV-Modell gestartet, das Heimbewohnern unnötige Klinikeinweisungen ersparen soll. Rund 140 Haus- und Fachärzte, 24 Kliniken und 65 Heime beteiligen sich daran.
Regionale Netzwerke:
Ähnlich wie in Bayern, arbeitet die AOK Baden-Württemberg seit Anfang 2011 mit regionalen Netzwerken, die gemeinsam von Pflegeheimen und Ärzten gebildet werden. Über die Netze werden regelmäßige Arzt-Besuche in den Heimen organisiert.
Strukturvertrag:
Im niedersächsischen Lingen beschäftigen die Ärzte des Ärztenetzes "Genial" seit kurzem einen eigenen "Heimarzt". Möglich wurde das durch den Strukturvertrag nach Paragraf 73a SGB V, den die KV Niedersachsen und alle Krankenkassen des Landes - darunter auch die AOK Niedersachsen - ausgehandelt haben.
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