prodialog 02/11

prodialog 02/11 Tutel

Gleich zwei Gewinner gab es beim diesjährigen Berliner Gesundheitspreis zum Thema "Auch Helfer brauchen Hilfe". Die prämierten Projekte, die Berliner Organisation "Pflege in Not" und das Münchener Kontaktnetzwerk "allfa beta", zeigen beispielhaft, dass es notwendig ist, pflegende Angehörige bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit für Hilfsbedürftige zu unterstützen.

 

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Die Februar-Ausgabe zum Herunterladen

 

Die Themen

Auch Helfer brauchen Hilfe

Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2010 sind jetzt Projekte ausgezeichnet worden, die pflegenden Angehörigen in vorbildlicher Weise Unterstützung bieten. Solche Hilfsangebote will der Bundesgesundheitsminister mit der anstehenden Pflegereform stärken.

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Pflegearbeit belastet am meisten

prodialog 02/11 Grafik k prodalog 02/11 Pflegearbeit belastet am meisten

Laut Fehlzeitenreport 2010 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Zahl der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeitstage pro Krankheitsfall für psychische wie auch für Muskelund
Skeletterkrankungen bei Versicherten im Bereich Pflege und Krankenhaus über dem Durchschnittswert aller Branchen (Zahlen der AOK-Versicherten).

 

Vier Fragen an ....

prodialog 02/11 Tammen-Parr

Gabriele Tammen-Parr, Preisträgerin des Berliner Gesundheitspreises 2010
Muss ein Familienmitglied zu Hause von Angehörigen gepflegt werden, ist das häufig eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Die Sozialpädagogin Gabriele Tammen-Parr hat vor elf Jahren in Berlin die "Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen" - kurz "Pflege in Not" - gegründet und mit der Psychologin Dorothee Unger fortwährend ausgebaut.

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Eine neue Schwester Agnes soll als Fallmanagerin Ärzte entlasten

In Brandenburg soll die nicht ärztliche Praxisassistentin Agnes künftig Ärzte stärker als bisher entlasten. Unter dem Namen "agneszwe"“ wurde zu Jahresbeginn von der Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg (IGiB) ein Projekt gestartet, das das bisherige Modell der "Arztentlastenden, Gemeindenahen, E-Health-gestützten, Systemischen Intervention" (AGnES) ergänzen soll.

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Serie: Tipps aus der Praxis für Praxis- und Qualitätsmanagement

Teil 2: So vermeiden Sie Rückfragen bei der HKP-Verordnung
Bei Verordnungen zur häuslichen Krankenpflege (HKP) kommt es sehr oft zu Rückfragen seitens der Krankenkassen, da wesentliche Informationen auf dem Verordnungsvordruck fehlen, Wahlmöglichkeiten nicht angekreuzt wurden oder unwissentlich falsche Angaben gemacht werden. Deshalb gibt prodialog hier drei wichtige Tipps zum Ausfüllen der Vordrucke, mit denen man sich Zeit und Mehraufwand wegen Rückfragen ersparen kann.

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