Kürzere Fortbildung für Nichtärztliche Praxisassistenten

(25.02.19) Die regelmäßige Fortbildung für Nichtärztliche Praxisassistenten (NäPa) wird verkürzt. Bisher war eine mindestens 20-stündige Fortbildung alle drei Jahre Pflicht. Jetzt reichen 16 Stunden.

Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband verständigt. Die Änderung ist zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Die Änderung wurde durch eine Anpassung von Anlage 8 des Bundesmantelvertrags-Ärzte (BMV-Ärzte) wirksam.

Auch der Inhalt der Fortbildung ändert sich

Nichtärztliche Praxisassistenten mussten bislang alle drei Jahre einen mindestens 20-stündigen Kurs in Notfallmanagement absolvieren. Von den jetzt geforderten 16 Stunden Fortbildung entfallen acht auf Notfallmanagement inklusive praktischer Übungen. In der weiteren Zeit soll es um die Weiterentwicklung des NäPa-Berufsbildes gehen - insbesondere in Bezug auf Digitalisierung und Telemedizin.

Die Fortbildung muss im Drei-Jahres-Rhythmus wiederholt werden. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass Haus- und Fachärzte die Genehmigung für die Förderung und Beschäftigung eines nichtärztlichen Praxisassistenten behalten.

Nichtärztliche Praxisassistenten unterstützen niedergelassene Haus- und Fachärzte bei der Betreuung ihrer Patienten, zum Beispiel bei Haus- und Pflegeheimbesuchen.

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