Neue Handlungsempfehlung zu Digitalisierung

(17.05.18) In der Gesundheitsversorgung hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. Damit sind auch Gefahren verbunden. Ein Beispiel: Was passiert, wenn in einer Praxis das IT-Netzwerk abstürzt? Und wie schützen Ärzte und Therapeuten sensible Daten vor Missbrauch? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue Handlungsempfehlung des Aktionsbündnis Patientensicherheit.

Auf insgesamt 47 Seiten bietet die Handlungsempfehlung allgemeine Ratschläge und konkrete Fallbeispiele für den Schutz der Patientensicherheit. Zielgruppe sind alle Berufsgruppen der Gesundheitsversorgung. Herausgegeben haben den Leitfaden das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), die Plattform Patientensicherheit Österreich und die Stiftung Patientensicherheit Schweiz.

Klare Zuständigkeiten und genügend Ressourcen für die IT

Die Autoren der Handlungsempfehlung beschränken sich auf einige wesentliche Risiken, die bei der Nutzung von digitalen Techniken in Praxen und Krankenhäusern auftreten. Um die Patientensicherheit sicherzustellen, sollten 14 allgemeine Prinzipien beachtet werden.

Zu diesen Prinzipien zählt unter anderem, klare Zuständigkeiten zu schaffen und für ausreichende Ressourcen für IT-Sicherheit zu sorgen. Zudem sollten regelmäßige Risikoanalysen der IT-Systeme erfolgen, damit klar ist, welche Konsequenzen eine Störung hätte. Falls externe Dienstleister beteiligt sind, empfehlen die Autoren der Broschüre, ein Ausfallkonzept erstellen zu lassen. Die Tipps sind als Grundlage für das sichere Umgehen mit digitalen Anwendungen in der Gesundheitsversorgung gedacht und sollen die Patientensicherheit erhöhen

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