Regierung lobt Impfbereitschaft

Bild vom Impfheft

(14.02.18) Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist nach Ansicht der Bundesregierung groß. Eine aktuelle Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) habe gezeigt, dass der Anteil der generellen Impfgegner gering sei. Oft resultierten Impflücken aus Nichtwissen, Vergesslichkeit oder Angst vor möglichen Nebenwirkungen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

Insbesondere Säuglinge und Kleinkinder würden über Routinevorsorgeuntersuchungen gut erreicht. Defizite bestünden noch in den höheren Altersgruppen. Mit dem "Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten" und dem "Präventionsgesetz" aus der vergangenen Legislaturperiode seien Voraussetzungen geschaffen worden, um die Impfquote zu verbessern.

Ausbreitung von Masern verhindern

Um die Ausbreitung von Masern zu verhindern, ist nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) eine Impfquote von 95 Prozent nötig. Um das zu erreichen, empfiehlt die Kommission auch allen Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind und nicht oder in der Kindheit nur ein Mal gegen Masern geimpft wurden, eine Impfung.

Eine vollständige Übersicht zu den von der STIKO im Rahmen der Grundimmunisierung empfohlenen Schutzimpfungen gibt der AOK-Impfkalender.

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