Aktuelle Liste der zuzahlungsbefreiten Medikamente online
(16.05.12) Für die Versorgung der Patienten stehen 6.523 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Die Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...->
AOK informiert Pharmaunternehmen über Zuschläge für die 8. Vertragstranche
(14.05.12) Die AOK hat die Pharmaunternehmen vorab über die beabsichtigten Zuschläge für die 8. Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge informiert. Danach kommen 14 Bieter und Bietergemeinschaften zum Zuge. Bezuschlagt werden 19 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen mit einem jährlichen AOK-Umsatzvolumen von zuletzt rund 550 Millionen Euro. Die neuen Verträge sollen am 1. Oktober starten. ...->
"Das Thema Organspende geht uns alle an"
(11.05.12) Immer noch liegt Deutschland bei der Zahl der Organspenden in Europa nur im Mittelfeld. Rund 12 000 Patienten warten hier auf eine Organspende, viele davon vergeblich. Das Berliner Unfallkrankenhaus (ukb) gehört zu den Kliniken mit hohen Spenderraten. Was dahinter steht, erklärt der Transplantationsbeauftragte des ukb, Jörn Rust. Außerdem in der aktuellen Ausgabe von "PRO DIALOG": die neue Online-Entscheidungshilfe der AOK zum Thema Organtransplantation. ...->
ELSID-Abschlussbericht zeigt positive Wirkungen des DMP Diabetes
(10.05.12) Die Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg hat jetzt den Abschlussbericht der ELSID-Studie zum Disease-Management-Programm Diabetes mellitus Typ 2 vorgelegt. Im Rahmen der Studie wurden die Behandlungsergebnisse der Patienten im DMP mit denen von Diabetikern außerhalb des strukturierten Behandlungsprogramms verglichen. ...->
Arzneimittelausgaben im März erneut gestiegen
(07.05.12) Im März sind die bundesweiten GKV-Ausgaben für Arzneimittel und Impfstoffe erneut gestiegen, und zwar um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei lagen die reinen Arzneimittelausgaben um 3,1 % höher als im März 2011, während die Ausgaben für Impfstoffe um 4,8 Prozent sanken. ...->
Hilfsmittel-Richtlinie an die Versorgungspraxis angepasst
(07.05.12) In seiner neuen Hilfsmittel-Richtlinie hat der Gemeinsamen Bundesausschusses die Regelungen zu Hörhilfen an den aktuellen Stand der Wissenschaft und an die Versorgungspraxis angepasst. Die neue Richtlinie ist im April 2012 in Kraft getreten.
Zielsetzung der Versorgung ist es, die vorhandene Behinderung nach dem Stand der Medizintechnik möglichst weitgehend auszugleichen. Hörgeräte sollen es dem Schwerhörigen ermöglichen, das Gesprochene ohne Nachteil in geräuschvoller Umgebung oder wenn mehrere Menschen gleichzeitig sprechen zu verstehen. ...->
Ärzte blicken optimistisch in die Zukunft
(30.04.12) Ärzte, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten sehen ihre momentane wirtschaftliche Lage und die Aussichten für die nächsten sechs Monate so positiv wie noch nie. Das zeigt der Medizinklimaindex (MKI) Frühjahr 2012 der Stiftung Gesundheit. Mit einem Gesamtwert von -5,1 bleibt der Index zwar weiterhin im negativen Bereich, erreicht jedoch den höchsten Wert seit Beginn der halbjährlichen Erhebungen im Jahr 2006.
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Zwei AOK-Projekte ausgezeichnet
(27.04.12) Zwei AOK-Projekte sind unter den Gewinnern des diesjährigen Wettbewerbs "Ideenpark Gesundheitswirtschaft" der "Financial Times Deutschland". Optimierte Versorgung für psychisch Kranke ist das Ziel eines Pilotprojektes der AOK Hessen und der Techniker Krankenkasse (TK) in Hanau. Auch die AOK Nordost konnte die hochkarätig besetzte Jury mit ihrem Programm "Mein AOK-Gesundheitsnetz" überzeugen. ...->
Fachtagung Multimorbidität: Alle Vorträge zum Download
(25.04.12) Neue Modelle zur Versorgung von Patienten mit mehreren chronischen Erkrankungen haben Wissenschaftler, Ärzte und Vertreter von Krankenkassen heute auf einer "Fachtagung Multimorbidität" im AOK-Bundesverband diskutiert. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das Projekt "PraCMan", das vom Universitätsklinikum Heidelberg in Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg und dem AOK-Bundesverband umgesetzt wird. In diesem Projekt übernehmen speziell geschulte medizinische Fachangestellte aus Hausarztpraxen eine intensive Betreuung von mehrfach erkrankten Patienten. Alle Vorträge der Fachtagung und weiterführende Informationen stehen im Gesundheitspartner-Portal zum Download bereit. ...->
Neue Medikamente auf dem Prüfstand
(23.04.12) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat sechs neue Medikamente auf einen eventuellen Zusatznutzen im Vergleich zu eingefürten Standardmedikamenten beurteilt. Für Zytiga (Wirkstoff Abirateronacetat), ein Medikament der Firma Janssen-Cilag zur Behandlung von Metastasen bei Prostatakrebs, gibt es danach wahrscheinlich einen beträchtlichen Zusatznutzen für Patienten, bei denen eine platinhaltige Chemotherapie den Krebs nicht aufhalten kann. ...->
Neue Ausgabe von info praxisteam ist da
(20.04.12) Seit dem Start der Online-Arztsuche im Mai 2011 haben die Versicherten der AOK und der Barmer GEK über 40.000 Ärzte bewertet - überwiegend positiv. Nun können sie auch zu den Zahnmedizinern ihre Meinung abgeben. Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe von info praxisteam: richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz, Diabetes und Sport, Medikamentenwechsel durch Rabattverträge und Probleme mit dem Software-Update. ...->
Organspende: AOK startet die Entscheidungshilfe zur Entscheidungslösung
(12.04.12) Die AOK hat ihr Angebot an Online-Entscheidungshilfen erweitert. Seit Donnerstag (12. April) bietet die Gesundheitskasse mit der Entscheidungshilfe Organspende umfassende und verständliche Informationen für jeden, der die Frage beantworten will: Soll ich nach meinem Tod meine Organe spenden? ...->
Deutschland gab 2010 rund 287 Milliarden Euro für Gesundheit aus
(05.04.12) Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland sind 2010 auf 287,3 Milliarden Euro geklettert. Das sind 8,9 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2009, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 5. April 2012 zum Weltgesundheitstag mit. Damit lagen die Ausgaben je Einwohner bei rund 3.510 Euro. 2009 waren es 110 Euro weniger. ...->
Höhere Leistungen für Demenzkranke
(04.04.12) Das Bundeskabinett hat am 28. März 2012 die Pflegereform der schwarz-gelben Koalition beschlossen. Das Kernstück der Reform sind verbesserte Leistungen für Demenzkranke. Mit dem Gesetz will die Regierung auch ambulante Wohngruppen fördern, pflegende Angehörige entlasten, medizinische Versorgung in Pflegeheimen verbessern und das Begutachtungsverfahren bei Pflegebedürftigkeit beschleunigen. Es ist die zweite Reform seit Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995. ...->
Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
(02.04.12) Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse wird erleichtert und beschleunigt. Nach dem neuen Berufsanerkennungsgesetz, das am 1. April 2012
in Kraft getreten ist, können im Vergleich zur deutschen Ausbildung bestehende Lücken
künftig gezielt nachgearbeitet werden. Unterlagen über im Ausland erworbene
Qualifikationen müssen Kammern und Behörden ab Januar 2013 innerhalb
von drei Monaten prüfen. ...->
"Lizenz zum Gelddrucken für die Generikabranche"
(30.03.12) Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen könnten schon bald wieder deutlich steigen. Darauf hat die AOK hingewiesen. Der Bundesrat stimmt am 30. März 2012 über seine Stellungnahme zur Novelle des Arzneimittelgesetzes ab. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, Einschränkungen bei den Arzneimittelrabattverträgen vorzunehmen und eine Befreiung vom gesetzlichen Herstellerabschlag für Pharmaunternehmen zu erleichtern. ...->
AOKs kündigen Rabattverträge mit der Dexcel Pharma GmbH
(29.03.12) Die AOKs haben die Arzneimittelrabattverträge mit dem Pharmaunternehmen Dexcel zum 31. März 2012 gekündigt. Die Versorgungsverträge für das Antidiabetikum Metformin gehören zur sechsten AOK-Vertragsstaffel, die seit 1. Juni 2011 läuft. Die Verträge wurden gekündigt, weil das Unternehmen seinen Lieferverpflichtungen dauerhaft nicht vernünftig nachgekommen ist. Der Wirkstoff wird jetzt baldmöglichst neu ausgeschrieben. ...->
studie aktuell: Neue Ausgabe erschienen
(26.03.12) Eine perkutane koronare Intervention ohne Anlass ist klinisch nicht immer angemessen. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-amerikanische Studie. Weiterhin in dieser Ausgabe: eine Studie zu regionalen Unterschieden in der Häufigkeit von Gebärmutterentfernungen bei gutartigen Erkrankungen. ...->
Neues Lernprogramm zur Verordnung von Heilmitteln online
(19.03.12) Die AOK erweitert die Serie ihrer Online-Lernprogramme um ein neues Angebot: Mit dem "Praxiswissen Quickcheck" zum Thema Heilmittel können sich Ärzte und Praxisteams jetzt auch über die richtige Verordnung von Physikalischer Therapie informieren. In einem "Quickcheck" können sie ihr Wissen testen und ihre Kenntnisse vertiefen. Wer das Lernprogramm erfolgreich absolviert hat, kann sich die Teilnahme per Mausklick zertifizieren lassen. ...->
QISA: Werkzeugkasten für Qualität in Arztpraxen
(09.03.12) Die Qualität medizinischer Arbeit zu messen und zu bewerten, ist nicht einfach. Das Qualitätsindikatoren-System für die ambulante Versorgung (QISA) bietet Arztpraxen hier praktische Unterstützung. Auf der Sonderseite "PRO DIALOG" in der Ärzte Zeitung berichtet der Allgemeinmediziner Dr. Veit Wambach aus Nürnberg, welche Erfahrungen er mit dem Einsatz der QISA-Indikatoren gemacht hat. ...->
Implantate: Endoprothesenregister erhöht Patientensicherheit
(01.03.12) Bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken ist es schon bald leichter als heute möglich, bei Bedarf gezielte Rückrufaktionen zu starten und betroffene Patienten schnell und direkt über mögliche Produkt- und Prozessmängel zu informieren. "Beim Endoprothesenregister Deutschland ziehen Ärzte, Krankenkassen und Hersteller an einem Strang, um die Sicherheit und Qualität von Kunstgelenken und ihrem Einbau in den Kliniken weiter zu erhöhen und ein Frühwarnsystem zu installieren", sagt Professor Dr. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer der Endoprothesenregister Deutschland gGmbH. Das EPRD nimmt voraussichtlich Mitte 2012 seinen Betrieb auf. ...->
Merkblätter informieren über Ursachen von Kinderunfällen
(29.02.12) Unfälle können das Leben und die Gesundheit von Säuglingen und Kindern gefährden. Elterninformationen helfen dabei, solche Unfälle zu vermeiden. Deshalb haben die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte die Merkblätter "Kinderunfälle" entwickelt, die sie bei einer Pressekonferenz am 29. Februar 2012 in Berlin vorgestellt haben. ...->
37 Millionen Versicherte können ihre Zahnärzte beurteilen
(24.02.12) Geht mein Zahnarzt auf meine Ängste und Schmerzen ein? Und informiert er mich verlässlich über entstehende Kosten? Ab heute können rund 37 Millionen Versicherte von AOK, BARMER GEK und Techniker Krankenkasse online Auskunft zu ihren Erfahrungen beim Zahnarztbesuch geben. Die Ergebnisse der Befragung zu den 55.000 niedergelassenen Zahnärzten fließen in ein Internetportal ein, in dem Patienten nach einem passenden Arzt oder Zahnarzt suchen können. ...->
Deutscher Krebskongress 2012 in Berlin gestartet
(24.02.12) Unter dem Motto "Forschung fo(e)rdern - Qualität sichern" ist am 22. Februar 2012 der 30. Deutsche Krebskongress in Berlin gestartet. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Themen wie zum Beispiel Krebstherapien der Zukunft und ihre Bezahlbarkeit. Der Deutsche Krebskongress findet im ICC statt und wird noch bis zum 25. Februar dauern. ...->
Richtlinie zur Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegekräfte kann in Kraft treten
(23.02.12) Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Heilkundeübertragungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) nicht beanstandet. Sie kann somit nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft treten. In seiner Richtlinie regelt der GBA, auf welche Art und Weise die bisher ärztlichen Aufgaben zunächst in Modellvorhaben der Krankenkassen auf qualifizierte Angehörige der Kranken- und Altenpflegeberufe zu übetragen sind.
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GBA setzt Vorgaben des Versorgungsstrukturgesetzes um
(16.02.12) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat erste Aufgaben aus dem Versorgungsstrukturgesetz (VStG) durch eine Änderung seiner Verfahrens- und Geschäftsordnung erfüllt. So hat er der Arbeitsgemeinschaft medizinischer Fachgesellschaften bei GBA-Richtlinien zur Methodenbewertung und zu Disease-Managment-Programmen ein Stellungnahmerecht zugebilligt. ...->
Transparenz: Chirurgen loben das EPRD
(14.02.12) Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hat das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) als "gutes Beispiel" dafür bezeichnet, wie sich der Weg eines Implantates vom Hersteller zum Patienten transparenter gestalten lässt. Der Skandal um fehlerhafte Brustimplantate mache erneut deutlich, wie wichtig die Kontrolle von Medizinprodukten sei, so die DGCH. ...->
Schutzimpfungs-Richtlinie aktualisiert
(10.02.12) Die erste Impfung gegen Windpocken (Varizellen) von Kleinkinder im Alter von zehn bis 14 Monaten soll bis auf Weiteres vorzugsweise von der ersten Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln getrennt erfolgen. Dazu hat die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) Ende 2011 geraten. Der Gemeinsame Bundesausschuss übernahm die Empfehlung der STIKO mit Wirkung vom 24. November 2011 in seine Schutzimpfungs-Richtlinie. ...->
Kassen übernehmen Test auf Schwangerschaftsdiabetes
(18.01.12) Schwangere Frauen haben künftig Anspruch auf einen Test auf Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) auf Basis einer Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beschlossen. ...->
Regierung regelt Behandlungs- und Arzthaftungsrecht neu
(17.01.12) Bei groben Behandlungsfehlern müssen Ärzte nachweisen, dass der entstandene gesundheitliche Schaden nicht durch ihre Behandlung eingetreten ist. Bei leichten Behandlungsfehlern liegt die Beweislast bei den Patienten. Das sieht der Entwurf eines Patientenrechtegesetzes vor, den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Justizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger vorgelegt haben. Damit will die Regierung die bereits geltende Rechtsprechung ausdrücklich im Gesetz festschreiben. ...->
Das GKV-Versorgungsstrukturgesetz ist in Kraft
(04.01.12) Das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung ist in weiten Teilen am 1. Januar 2012 in Kraft gereten. Damit kommen erhebliche Veränderungen auf eine Vielzahl von Akteuren des deutschen Gesundheitssystems zu. Die wichtigsten Neuregelungen hat der AOK-Bundesverband in einer Übersicht zusammengestellt. ...->
Jeder zehnte AOK-Versicherte besitzt bereits die eGK
(02.01.12) Zum Jahresanfang 2012 besitzen mehr als 2,5 Millionen AOK-Versicherte die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Wie der AOK-Bundesverband Ende des Jahres 2011 mitteilte, haben damit alle zwölf AOKs die mit dem GKV-Finanzierungsgesetz festgelegte Ausstattungsquote erfüllt. Bis zum Jahresende 2012 soll die Ausstattungsquote bereits bei 70 Prozent liegen. ...->
AOK-Leonardo findet großen Anklang
(30.12.11) Der erste digitale Gesundheitspreis erzielt große Resonanz. Insgesamt 41 Projekte haben sich für den AOK-Leonardo beworben. Seit August 2011 wurden Projekte auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologie gesucht, die die Gesundheit in familiären Lebenswelten fördern. Die Auszeichnung wird erstmals im Februar 2012 verliehen und ist bundesweit die einzige ihrer Art. ...->
Fast jeder vierte sechsjährige Junge braucht einen Logopäden
(22.12.11) Fast jeder vierte sechsjährige Junge braucht beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule einen Logopäden. Dies geht aus dem Heilmittelbericht 2011 hervor, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am 21. Dezember in Berlin veröffentlicht hat. Insgesamt verordneten Ärzte dem Bericht zufolge im Jahr 2010 fast 40 Millionen Leistungen aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie. Für die insgesamt 263 Millionen einzelnen Heilmittelbehandlungen entstanden damit Kosten in Höhe von 4,55 Milliarden Euro. ...->
Rahmenvorgaben für Arznei- und Heilmittel vereinbart
(16.12.11) Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich über die Rahmenvorgaben für Arznei- und Heilmittel für das Jahr 2012 geeinigt. Danach steigt das Ausgabenvolumen für Arzneimittel im kommenden Jahr bundesweit um 2,4 Prozent. Bei den Heilmitteln vereinbarten die Bundesvertragspartner ein Plus von 2,5 Prozent. ...->
Einheitlicher IT-Standard für Selektivverträge in Sicht
(14.12.11) Ein bundesweiter IT-Standard soll es ermöglichen, die Inhalte von Selektivverträgen in die Arztpraxis-Software zu integrieren. An der technischen Umsetzung arbeiten die AOK und die Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam. Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe: Mit Sonderseiten will die AOK den Dialog mit Ärzten ausbauen; das Endoprothesenregister Deutschland nimmt 2012 seine Arbeit auf, die AOK erteilt Zuschläge für 90 Wirkstoffe; der Versorgungs-Report 2012 analysiert die Folgen der demografischen Entwicklung; prodialog zeigt, wie Praxisteams neue Patienten für sich gewinnen können. ...->
gematik beschließt Online-Rollout
(14.12.11) Die Gesellschafter der gematik haben sich in ihrer Sitzung am 5. Dezember darauf geeinigt, die Online-Anwendungen der eGK stufenweise einzuführen. Zu den ersten Online-Funktionen gehören das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES). ...->
Drei Millionen Demenzkranke bis 2050
(29.11.11) Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird sich bis 2050 auf bis zu drei Millionen erhöhen. Das geht aus dem Versorgungs-Report 2012 mit dem Schwerpunktthema "Gesundheit im Alter" hervor, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am 28. November 2011 in Berlin vorgestellt hat. Aus wissenschaftlicher Sicht brauche Deutschland keine andere Medizin für ältere Menschen, aber eine deutlich bessere geriatrische Qualifizierung der Gesundheitsberufe. Im Versorgungs-Report werden die stationäre und ambulante Versorgung auf Basis der Behandlungsdaten von 24 Millionen AOK-Versicherten analysiert. ...->
Ratgeber für Patienten im DMP Asthma aktualisiert
(14.11.11) Die AOK hat das Patientenhandbuch "Hilfe - Asthma!" für Teilnehmer des Disease-Management-Programms Asthma bronchiale aktualisiert. Das Buch wurde auf den neuesten Stand des medizinischen Wissens gebracht und hat jetzt ein eigenes Kapitel zum Thema "Asthma bei Kindern und Jugendlichen". Herausgeber des Ratgebers sind die AOK und der Deutsche Hausärzteverband. ...->
Jeder zweite Diabetiker in Deutschland profitiert von besserer Behandlung
(11.11.11) Jeder zweite der rund 6 Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland profitiert mittlerweile von der besseren medizinischen Versorgung in einem strukturierten Behandlungsprogramm. "Allein an den Programmen der AOK nehmen bundesweit knapp 1,7 Millionen Patienten mit Diabetes Typ 2 und etwa 40.000 Patienten mit Diabetes Typ 1 teil", erklärt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes aus Anlass des Weltdiabetestages am 14. November. ...->
Erste Inhalte für die Verhandlungen von Erstattungsbeträgen festgelegt
(20.10.11) Der GKV-Spitzenverband und die Spitzenverbände der pharmazeutischen Industrie haben sich über erste Inhalte der Rahmenvereinbarung zur Verhandlung von Höchsterstattungsbeträgen für Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen geeinigt. Das gaben die Verbände in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt. So sei geklärt, dass erwartete Verordnungsmengen vorab festgelegt werden. Die Folgen möglicher Abweichungen sollten hingegen in den Einzelverträgen vereinbart werden. ...->
Arzneiverordnungs-Report: Weitere Einsparungen möglich
(14.09.11) Obwohl die Arzneimittelausgaben 2010 nur moderat gestiegen sind, gibt es weitere Einsparpotenziale in der Arzneimittelversorgung. Rund 4,7 Milliarden Euro könnte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ohne Qualitätsverluste einsparen. Das belegt der am Mittwoch (14. September) von den Herausgebern Prof. Dr. Ulrich Schwabe und Dr. Dieter Paffrath vorgestellte Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2011. Voraussetzung dafür wäre eine konsequentere Verordnung von Generika anstelle teurer Originalpräparate, patentgeschützter Analogsubstanzen oder anstelle von Medikamenten mit umstrittener Wirkung. ...->
Neue Heilmittel-Richtlinie in Kraft getreten
(01.07.11) Zum 1. Juli 2011 ist die neugefasste Heilmittel-Richtlinie in Kraft getreten. Die Aktualisierung stellt unter anderem klar, dass eine Behandlung von ganztägig untergebrachten behinderten Kindern unter bestimmten Umständen auch in der Tageseinrichtung möglich ist, ohne das dafür extra ein Hausbesuch verordnet wird. Schwerstbehinderte Patienten mit dauerhaft gleichbleibenden Behandlungsbedarf können sich die benötigten Maßnahmen langfristig von ihrer Krankenkasse genehmigen lassen. ...->