Mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der hausarztzentrierte Versorgung

Mit dem 14. SGB-V-Änderungsgesetz werden zudem neue Vorgaben zur Vergütung und Wirtschaftlichkeit im Bereich der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) in Kraft gesetzt. Ende 2010 eingeführte Vergütungsbeschränken für HzV-Verträge werden zum 1. April 2014 aufgehoben. Im Gegenzug müssen die Vertragspartner bei HzV-Verträgen, die ab 1. April zustande kommen, explizit Kriterien für die Wirtschaftlichkeit des Vertrages und Maßnahmen für den Fall der Nichteinhaltung vereinbaren.

Zudem müssen für HzV-Verträge jetzt Regelungen zur Qualitätssicherung getroffen werden, die über die allgemeine hausärztliche Qualitätssicherung hinausgehen. Zugelassene strukturierte Behandlungsprogrammen, die die hausärztliche Versorgung betreffen, werden ab April als Bestandteil des hausarztzentrierten Versorgungsangebotes eingestuft. Mit den Neuregelungen will die Bundesregierung nach eigenen Angaben "den Vertragspartnern einen größeren Gestaltungsspielraum einräumen, der nötig ist, um innovative Versorgungskonzepte entwickeln zu können"

>> 14. SGB-V-Änderungsgesetz
Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit ab Seite 10, Stand: 19.02.14