Arzneiverordnungs-Report 2016: Arzneimittelausgaben steigen weiter an

Arzneiverordnungs-Report 2016: Arzneimittelausgaben steigen weiter an

Arzneiverordnungsreport 2016 - Cover

(27.09.16) Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Diese Entwicklung ist zum größten Teil durch den Patentmarkt begründet, zeigt die Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Arzneiverordnungs-Report 2016. ...->

Neue Kinder-Richtlinie inkraft getreten

Neue Kinder-Richtlinie inkraft getreten

Foto: Untersuchung bei der Kinderärztin

(26.09.16) Im September ist die neue Kinder-Richtlinie des Ge­mein­sa­men Bundesausschusses (GBA) inkraft getreten. Künftig beurteilen Kinderärzte im Rahmen der Früherkennung neben der körperlich-motorischen Entwicklung auch die Interaktion mit der primären Bezugsperson und die emo­tionale, kognitive und psychosoziale Entwicklung. Zudem beraten sie im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes. ...->

Klinikärzte können Heilmittel verordnen

Klinikärzte können Heilmittel verordnen

(19.09.16) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Heilmittelrichtlinie geändert. Im Rahmen des Entlassmanagements können künftig auch Ärzte in Krankenhäusern für einen begrenzten Zeitraum Heilmittel verordnen. Zudem wurde die Neuregelung bei der Verordnung von Heilmitteln bei langfristigem Bedarf im Bundesanzeiger veröffentlicht. ...->

Tag der Patientensicherheit: Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden

Tag der Patientensicherheit: Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden

Tabletten in einer Medikamentenschachtel

(16.09.16) Ärzte verschreiben älteren Patienten seltener Medikamente, die für sie ungeeignet sind oder sogar gefährlich werden können. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zum Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September. Das Motto in diesem Jahr: "Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden". ...->

Risiko Dienstleistungsberuf?

Risiko Dienstleistungsberuf?

Titel Pro Dialog vom 16.09.16

(16.09.16) Wie viele AU-Bescheinigungen werden aus welchen Gründen ausgestellt? Und wie lange sind die Menschen dann in der Regel arbeitsunfähig? Antworten gibt der AOK-Fehlzeiten-Report 2016. Auffällig sind dabei gerade auch die Fehlzeiten in Dienstleistungsberufen. ...->

Mehr als 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

Mehr als 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

(16.09.16) Für mehr als 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...->

Abrechnungsvereinbarung für ASV angepasst

Abrechnungsvereinbarung für ASV angepasst

(15.09.16) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben die Abrechnungsvereinbarung für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV-AV) sowie deren Anlagen angepasst. Die aktuellen Dokumente stehen ab sofort zum Herunterladen bereit. ...->

Integrierte Versorgung: Wie chronische Wunden schneller heilen

Integrierte Versorgung: Wie chronische Wunden schneller heilen

(02.09.16) Feste Ansprechpartner, regelmäßige Sprechstunden in einem spezialisierten Wundzentrum und eine bessere Compliance der Patienten: Ein Versorgungsprogramm in Sachsen-Anhalt verkürzt die Leidensgeschichte von Menschen mit chronischen Wunden ganz erheblich - von durchschnittlich anderthalb Jahren auf rund drei Monate. ...->

Neue Impfempfehlung zu Pneumokokken

Neue Impfempfehlung zu Pneumokokken

STIKO empfiehlt Pneumokokken-Impfung für Senioren

(14.09.16) Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) hat neue Impfempfehlungen veröffentlicht. Sie betreffen die Pneumokokken-Schutzimpfung für Senioren und gefährdete Risikogruppen. Ziel der Impfung ist es, die Zahl der Pneumokokken-Erkrankungen und Pneumokokken-Pneumonien sowie der daraus resultierenden Folgen wie Hospitalisierung oder Behinderung unter Senioren in Deutschland zu reduzieren. ...->

Geringere Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

Geringere Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

(09.09.16) In Krankenhäusern, die bestimmte planbare Eingriffe wie Hüftoperationen häufig ausführen, erleiden Patienten weniger Komplikationen als in Kliniken mit deutlich niedrigeren Fallzahlen. Der aktuelle "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass eine stärkere Spezialisierung der Häuser und Fachabteilungen die Versorgungsqualität in Deutschland verbessern könnte. Deutlich längere Fahrzeiten müssten die Patienten deshalb nicht in Kauf nehmen. ...->

Neue Ausgabe von "info praxisteam" ist da

Neue Ausgabe von "info praxisteam" ist da

IP 3/2016 - Titel

(08.09.16) Immer mehr Menschen überleben den Krebs. Doch die Krankheit hinterlässt ihre Spuren. Viele ehemalige Krebspatienten klagen beispielsweise über eine geringe Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen oder Schmerzen. Wie sie diese negativen Begleiterscheinungen mildern können, steht in der aktuellen Ausgabe von info praxisteam. Weitere Themen im Heft: Infektionskrankheiten bei Flüchtlingen erkennen und behandeln, Ziele definieren und realisieren sowie Tipps zur Dokumentation von Behandlungsdiagnosen. ...->

Indikation Tuberkulose: Neuerungen bei personellen Anforderungen und dem Behandlungsumfang

Indikation Tuberkulose: Neuerungen bei personellen Anforderungen und dem Behandlungsumfang

(06.09.16) Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Vorgaben für die Behandlung von Patienten mit Tuberkulose oder atypischer Mykobakteriose in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) angepasst. Die Änderungen betreffen unter anderem den Behandlungsumfang, die Regelungen zu den Mindestmengen und die personellen Anforderungen. So kann künftig nur noch ein Facharzt die Teamleitung übernehmen. ...->

ASV: Änderungen der Richtlinie sind in Kraft

ASV: Änderungen der Richtlinie sind in Kraft

(31.08.16) Der Gemeinsame Bundesauschuss hat die Richtlinie ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) und deren Anlagen zu gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle sowie zum Marfan-Syndrom überarbeitet. Die Änderungen waren durch das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz erforderlich geworden. Mit der Gesetzesänderung ist unter anderem die Eingrenzung auf die schweren Verlaufsformen von onkologischen und rheumatologischen Erkrankungen entfallen. Das generelle Merkmal der ASV, das bei Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen eine interdisziplinäre Abstimmung und Koordination der Patientenversorgung vorschreibt, bleibt bestehen. ...->

Diagnose ADHS: Online-Trainer soll Eltern unterstützen

Diagnose ADHS: Online-Trainer soll Eltern unterstützen

(19.08.16) Wie geht man mit kindlichen Wutanfällen um? Wie können Eltern ihr ADHS-Kind im Alltag am besten unterstützen? Was können Eltern für sich selbst tun? Antworten auf solche Fragen gibt seit Anfang dieser Woche ein Elterntrainer, der online genutzt werden kann. ...->

Patientenverfügung: Bundesgerichtshof präzisiert Anforderungen

Patientenverfügung: Bundesgerichtshof präzisiert Anforderungen

(18.08.16) Patientenverfügungen müssen möglichst konkret verfasst sein. Nur zu sagen, dass "keine lebenserhaltenden Maßnahmen" gewünscht seien, reiche nicht aus, so eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH). Bindend seien die Festlegungen nur dann, wenn einzelne ärztliche Maßnahmen genannt oder Krankheiten und Behandlungssituationen klar genug beschrieben würden. ...->