Deutsche sind offen für alternative Betreuungsformen

Deutsche sind offen für alternative Betreuungsformen

(04.08.15) Fast die Hälfte der Deutschen wollen im Alter am liebsten in Betreutes Wohnen mit professioneller Pflege ziehen. Das hat eine repräsentative Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) gezeigt. Rund 37 Prozent der Befragten würden sich daheim von einem ambulanten Pflegedienst versorgen lassen oder in ein Mehrgenerationenhaus ziehen. Eine Senioren-Wohngemeinschaft kommt für ein Drittel infrage. Mehrfachnennung waren bei der Umfrage möglich. ...-> Pflege

Krankenkassen zahlen künftig Impfausweis

Krankenkassen zahlen künftig Impfausweis

(04.08.15) Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für ihre Versicherten ab 1. Januar 2016 die Kosten für den Impfausweis. Diese Regelung sieht das Präventionsgesetz vor, das am 25. Juli in weiten Teilen in Kraft getreten ist. Bisher war nicht festgelegt, wer den Ausweis zahlt. Deshalb haben ihn Ärzte häufig für ihre Patienten selbst gekauft. ...-> Arzt und Praxis

Über 3.700 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.700 Medikamente ohne Zuzahlung

(03.08.15) Für mehr als 3.700 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...-> Arzneimittel

Rückenschmerz: Leitlinien bieten Grundlage für neues Chroniker-Programm

Rückenschmerz: Leitlinien bieten Grundlage für neues Chroniker-Programm

(03.08.15) Auf der Grundlage medizinischer Leitlinien zur Behandlung von Rückenschmerzen könnte ein neues Chroniker-Programm entstehen. Das ergab eine Recherche des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, die der Gemeinsame Bundesausschuss auf Auftrag gab. Derzeit sind insgesamt vier neue DMPs geplant. ...-> DMP

G+G 07-08/15: Pflege ohne Gewalt

G+G 07-08/15: Pflege ohne Gewalt

G+G 07-08/15 Cover - pl

(03.08.15) Schreien, schlagen oder fixieren – in der Pflege oft ein Tabu. Aufklärung und Information helfen, Gewalt vorzubeugen. Wie das funktionieren kann beschreibt der Vorstandschef des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), Ralf Suhr, im AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Oft ist es die Überlastung, die Gewalt in der Pflege begünstigt. Das betrifft nicht nur Profis. Denn: "Angehörige zu Hause zu pflegen, ist oft eine Geduldsprobe", sagt Sozialpädagogin Gabriele Tammen-Parr. Mit dem von der AOK Nordost geförderten Beratungsangebot "Pflege in Not" trägt sie dazu bei, dass Konflikte nicht eskalieren. ...-> Pflege

Mehr Organspender in Deutschland

Mehr Organspender in Deutschland

(03.08.15) Die Zahl der Organspender in Deutschland ist erstmals seit dem Jahr 2010 wieder gestiegen. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gab es im ersten Halbjahr 2015 bundesweit 464 Organspender, 2014 waren es in diesem Zeitraum 435. Das ist eine Steigerung von knapp sieben Prozent. 2014 und 2013 war die Spenderzahl noch um 5,2 Prozent beziehungsweise 18,3 Prozent zurückgegangen, wie die DSO-Daten zeigen. ...-> Krankenhaus

Kabinett beschließt Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Kabinett beschließt Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

(31.07.15) Die Bundesregierung sagt der Korruption im Gesundheitswesen den Kampf an. Die entsprechende Änderung des Strafgesetzbuches hat das Kabinett auf den Weg gebracht. Danach drohen Ärzten, Apothekern und anderen Gesundheitsberufen bis zur drei Jahre Haft, wenn sie sich bei ihren heilberuflichen Entscheidungen durch Zuweisungen beeinflussen lassen. ...-> Arzt und Praxis

Neue Hepatitis-C-Mittel mit Zusatznutzen

Neue Hepatitis-C-Mittel mit Zusatznutzen

(31.07.15) Die Hepatitis-C-Medikamente Exviera® (Dasabuvir) und die Fixkombination Viekirax® (Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir) sind in die Arzneimittel-Richlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss aufgenommen worden. In einer erweiterten Dossierbewertung ergab sich für den Großteil der Patienten ein Zusatznutzen. ...-> Arzneimittel

Neue Richtlinie zur Feststellung des Todes

Neue Richtlinie zur Feststellung des Todes

(31.07.15) Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer (BÄK) hat die Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes überarbeitet. Das Regelwerk orientiert sich an den aktuellen Erkenntnissen der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung und ersetzt die bislang geltende Richtlinie aus dem Jahr 1997. ...-> Krankenhaus

Hilfe bei der Behandlung von Flüchtlingen

Hilfe bei der Behandlung von Flüchtlingen

(30.07.15) Welche Behandlung müssen Ärzte Flüchtlingen und Asylbewerbern gewähren? Was können sie abrechnen? Antworten auf diese Fragen gibt ein Informationsflyer, den der Mainzer Verein "Armut und Gesundheit in Deutschland" in Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz herausgegeben hat. Mit dem Flyer wollen sie Ärzte bei der Versorgung von Asylbewerbern unterstützen. ...-> Arzt und Praxis

G+G 07-08/15: Klinikreform – Arbeitsteilung bringt Effizienz und spart Geld

G+G 07-08/15: Klinikreform – Arbeitsteilung bringt Effizienz und spart Geld

(30.07.15) Nicht jede Klinik muss jede Leistung erbringen können. Das findet das jüngste Mitglied im Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen, Professor Jonas Schreyögg. Das gelte insbesondere für kleine Kliniken auf dem Land. "Schwere Schlaganfälle zum Beispiel sollten ländliche Kliniken nicht behandeln", sagt der 39-jährige Gesundheitsweise aus Hamburg in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Sie sollten die Patienten stabilisieren und dann per Hubschrauber in benachbarte Spezialkliniken ausfliegen. ...-> Krankenhaus

Erstattungsbetrag für COPD-Medikament verhandelt

Erstattungsbetrag für COPD-Medikament verhandelt

(29.07.15) Der Pharmahersteller GlaxoSmithKline und der GKV-Spitzenverband haben sich auf den Erstattungsbetrag für das Arzneimittel Anoro® geeinigt. Damit steht der großen Mehrheit der Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung eine günstige Behandlungsalternative zur Verfügung. ...-> Arzneimittel

Arzneimittelrabattverträge: AOKs läuten Runde 15 ein

Arzneimittelrabattverträge: AOKs läuten Runde 15 ein

AOK-Rabattverträge ohne Jahreszahl

(29.07.15) Die AOK Baden-Württemberg hat für die AOK-Gemeinschaft die Ausschreibung für die 15. Tranche der Arzneimittelrabattverträge auf den Weg gebracht. Die Auftragsbekanntmachung ist am Mittwoch (29. Juli 2015) im Supplement des EU-Amtsblattes veröffentlicht worden. Sie umfasst 117 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, aufgeteilt in 119 Fachlose. Von diesen sind 28 im Drei-Partner-Modell und 91 exklusiv ausgeschrieben. ...-> Arzneimittel

GBA: Mindeststandards für Herzklappenoperationen

GBA: Mindeststandards für Herzklappenoperationen

(28.07.15) Für minimalinvasive Herzklappeninterventionen gelten künftig Mindeststandards. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen. Krankenhäuser, die kathetergestützte Aortenklappenimplantationen (TAVI) oder das Clipverfahren an der Mitralklappe durchführen wollen, müssen künftig Anforderungen erfüllen. Ziel ist es, das Komplikationsrisiko zu senken und die Behandlung im Fall von Komplikationen zu verbessern. Der Beschluss ist jetzt in Kraft getreten. ...-> Krankenhaus

Neue Gesetze bringen Änderungen für die Reha

Neue Gesetze bringen Änderungen für die Reha

(24.07.15) Versicherte haben bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ab jetzt ein größeres Wahlrecht. Das sieht das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG) vor, das am 23. Juli in Kraft getreten ist. So können Versicherte die Rehaeinrichtung jetzt aussuchen, wenn sie die dafür entstehenden Mehrkosten selbst tragen. Bisher galt diese Regelung nur für zertifizierte Einrichtungen, die keinen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen abgeschlossen haben. ...-> Reha/Vorsorge

EMA launcht elektronisches Register zum Parallelvertrieb

EMA launcht elektronisches Register zum Parallelvertrieb

(24.07.15) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) schafft mehr Transparenz im Arzneimittel-Import: Wer nach Medikamenten sucht, die in Deutschland für den Parallelvertrieb zugelassen sind, findet diese jetzt im neuen Online-Register der EMA. Die Datenbank enthält die bisher versandten Listen der geprüften Arzneimittel und autorisierten Händler. ...-> Arzneimittel

Einzel- und Gruppentherapie in psychoanalytisch begründeten Verfahren künftig kombinierbar

Einzel- und Gruppentherapie in psychoanalytisch begründeten Verfahren künftig kombinierbar

(22.07.15) In Zukunft können Einzel- und Gruppentherapie auch in der tiefenpsychologisch fundierten und in der analytischen Psychotherapie kombiniert werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) mit einer Änderung der Psychotherapie-Richtlinie beschlossen. Die Kombination war bisher schon in der Verhaltenstherapie möglich; bei den anderen Verfahren war sie nur im Ausnahmefall vorgesehen. ...-> Arzt und Praxis

Bundesteilhabegesetz: Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht

Bundesteilhabegesetz: Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht

(21.07.15) Das Bundesteilhabegesetz, das die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern und ihre Teilhabe und Selbstbestimmung stärken soll, kommt voran. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 14. Juli den Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht, die die Grundlagen zu dem neuen Gesetz erarbeitet hat. ...-> Reha/Vorsorge

Erstes Kindermedikament durchläuft AMNOG-Verfahren

Erstes Kindermedikament durchläuft AMNOG-Verfahren

(20.07.15) Sechs Wochen vor Ablauf der gesetzlichen Frist zur freien Preisbildung gilt für das Kinderarzneimittel Hemangiol ein vereinbarter Erstattungsbetrag. Grundlage der Vereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und dem Hersteller Pierre Fabre Dermo-Kosmetik ist die frühe Nutzenbewertung nach dem Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG). ...-> Arzneimittel

Krankenkassen machen sich gegen Schmerzen stark

Krankenkassen machen sich gegen Schmerzen stark

Prodialog 170715

PRO DIALOG aktuell vom 17.07.15

(17.07.15) Menschen mit chronischen Schmerzen gehen oft einen langen Leidensweg. Betroffen sind viele: Die AOK will mit verschiedenen Programmen zur Schmerzlinderung dazu beitragen, die Lebensqualität von Patienten mit Schmerzerkrankungen zu verbessern. ...-> Arzt und Praxis