Blickpunkt Klinik: Damit die Krankenhausreform gelingt

Blickpunkt Klinik: Damit die Krankenhausreform gelingt

Ausgabe Oktober 2014

(21.10.14) Die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zur Krankenhausreform kommt Anfang November erneut zu Beratungen zusammen. Auf der Agenda stehen strittige Themen wie Krankenhausfinanzierung und strukturelle Anpassungen. Wenn die Reform gelingen soll, müssen Bund und Länder hier zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Allerdings haben sie dafür nicht mehr viel Zeit. Nach der Vorgabe der Großen Koalition soll die Arbeitsgruppe bis Ende des Jahres Ergebnisse vorlegen. Mehr zum Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe des "Blickpunkt Klinik". ...-> Krankenhaus

Kassen geben 2015 mehr für Heilmittel aus

Kassen geben 2015 mehr für Heilmittel aus

(21.10.14) Das Ausgabenvolumen der gesetzlichen Krankenkassen für Heilmittel wird im Jahr 2015 um 3,8 Prozent ansteigen. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich im Rahmen der Verhandlungen zu den überregionalen Rahmenvorgaben für Heilmittel auf eine Ausgabensteigerung von 185 Millionen Euro geeinigt. ...-> Heilberufe

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

(20.10.14) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) will ab Januar 2015 alle klinischen Humanarzneimittel-Studien im Internet veröffentlichen. Die Agentur teilte mit, dass es sich dabei um Untersuchungen handeln werde, die von Pharmaherstellern eingereicht wurden, um eine europaweite Zulassung für das jeweilige Präparat zu erhalten. ...-> Arzneimittel

Nutzenbewertung für Arzneimittel: Schwierige Umsetzung in die Praxis

Nutzenbewertung für Arzneimittel: Schwierige Umsetzung in die Praxis

PRO DIALOG aktuell vom 17.10.14

(17.10.14) Innerhalb von zwei Jahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss für 41 neue Wirkstoffe einen Zusatznutzen festgestellt, für 26 Wirkstoffe dagegen keinen. Die Arzneimittel sind unterschiedlich schnell auf dem Weg in die Versorgung. Woran liegt das? Brauchen Ärzte mehr Information? ...-> Arzt und Praxis

Krankenhaus: BSG erlaubt Klage auch ohne Schlichtung

Krankenhaus: BSG erlaubt Klage auch ohne Schlichtung

(16.10.14) Solange es keine funktionierenden Schlichtungsstellen gibt, können Krankenkassen und Kliniken bei Abrechnungsstreitigkeiten weiterhin vor Sozialgerichten klagen. Das hat jetzt das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Das gilt auch für einen Streitwerten unter 2.000 Euro, die nach geltendem Recht nur zulässig sind, wenn vorher ein Schiedsverfahren durchgeführt wurde. ...-> Krankenhaus

Anstieg bei Ausgaben für Hospiz- und Palliativversorgung

Anstieg bei Ausgaben für Hospiz- und Palliativversorgung

(16.10.14) Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) sind seit dem Jahr 2009 um das Zehnfache gestiegen. Das stellt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz in ihrer Antwort auf die Frage eines Bundestagsabgeordneten zur Entwicklung der GKV-Ausgaben für Palliativmedizin und Hospizarbeit fest. ...-> Pflege

Neu im Krankenhausnavigator: Klinikvergleich zu Blinddarm-OPs

Neu im Krankenhausnavigator: Klinikvergleich zu Blinddarm-OPs

(15.10.14) Die AOK hat ihren Krankenhausnavigator aktualisiert und erweitert: Ab sofort kann sich jeder auf dem Online-Portal über die Qualität der Kliniken bei Entfernung des Blinddarms informieren. Außerdem wurden die Klinikergebnisse zu allen anderen bewerteten Operationen auf den neuesten Stand gebracht. ...-> Krankenhaus

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

(15.10.14) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell knapp 3.000 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Kabinett beschließt Entwurf für bezahlte Pflegezeit

Kabinett beschließt Entwurf für bezahlte Pflegezeit

(15.10.14) Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf beschlossen. Ziel der Bundesregierung ist es, die familiäre Pflegesituationen für Pflegebedürftige und deren Angehörige verbessern. Daher sollen künftig Angehörige auch Unterstützung erhalten, wenn sie ihre Stiefeltern, Schwäger oder Partner in lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaften pflegen. ...-> Pflege

Urteil: Mindestmengen bei Knie-TEP sind rechtens

Urteil: Mindestmengen bei Knie-TEP sind rechtens

(15.10.14) Das Bundessozialgericht (BSG) hat die Mindestmengenregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) für das Einsetzen von künstlichen Kniegelenken (Knie-TEP) bestätigt. Nach Auffassung des Gerichts sind Knie-TEP planbare Eingriffe, deren Ergebnisqualität in besonderem Maße von der Menge der erbrachten Leistungen abhängt. ...-> Krankenhaus

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

(14.10.14) Für kürzere und transparentere Vertriebswege von Arzneimitteln hat sich Markus Müller eingesetzt. Der Präsident des Bundesverbandes der Krankenhausapotheker äußerte sich im Polit-Magazin "Plusminus" der ARD angesichts der Zunahme von Arzneimittelfälschungen. Aus seiner Sicht sind Importe, Reimporte und Parallelimporte zu unterbinden. ...-> Arzneimittel

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

(09.10.14) Klinikärzte können Patienten künftig für bis zu fünf Arbeitstage häusliche Krankenpflege verordnen, wenn sie dies bei der Entlassung für notwendig halten. Die entsprechende Änderung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinie (HKP-RL), die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits Mitte Juli beschlossen hatte, ist am 7. Oktober in Kraft getreten. Bislang durften Klinikmediziner bis zum Ablauf des dritten Werktages nach der Entlassung häusliche Krankenpflege verordnen. ...-> Pflege

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

(08.10.14) Ärzte verschreiben Kindern in Deutschland immer weniger Antibiotika. Das haben Wissenschaftler vom Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigungen in einer am Dienstag vorgestellten Studie berechnet. Demnach fiel die Zahl der ausgestellten Rezepte zwischen 2008 und 2012 für Patienten bis 14 Jahre pro Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent. ...-> Arzt und Praxis

Arzneimittelrabattverträge: 14. AOK-Ausschreibung beinhaltet 116 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen

Arzneimittelrabattverträge: 14. AOK-Ausschreibung beinhaltet 116 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen

(02.10.14) Kurz nach dem Start der 13. Vertragstranche am 1. Oktober hat die AOK-Gemeinschaft bereits die nächste Ausschreibung auf den Weg gebracht. Die Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt erfolgte am 2. Oktober 2014. Sie umfasst diesmal 116 Wirkstoffe/Wirkstoffkombinationen, die als insgesamt 117 Fachlose ausgeschrieben werden. Neu dabei sind unter anderem das seit Juni 2014 patentfreie Antidepressivum Escitalopram sowie das Magen-Darm-Krebs-Mittel Octreotid. ...-> Arzneimittel

Bund-Länder-AG zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege gegründet

Bund-Länder-AG zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege gegründet

(02.10.14) Am 29. September hat sich die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege konstituiert. Sie soll bis zum Frühjahr des kommenden Jahres prüfen und diskutieren, wie Angebote der Altenpflege und der Pflegeversicherung enger miteinander verzahnt werden können und wie sich die Planungs- und Steuerungskompetenz der Kommunen in der Pflege stärken lässt. ...-> Pflege

Neue Tagebuch-Vorlage für Patienten mit Herzinsuffizienz

Neue Tagebuch-Vorlage für Patienten mit Herzinsuffizienz

(01.10.14) Die AOK bietet auf ihrer Internetseite ab sofort eine Tagebuch-Vorlage für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zum kostenlosen Download an. Das Tagebuch hilft den Patienten, einen Überblick über ihre medizinischen Werte zu behalten. Das betrifft insbesondere das Körpergewicht, das bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz wertvolle Hinweise auf mögliche Flüssigkeitseinlagerungen gibt. ...-> DMP

Orientierungswert 2014 beträgt 1,44 Prozent

Orientierungswert 2014 beträgt 1,44 Prozent

(30.09.14) Der Orientierungswert 2014 für Krankenhäuser beträgt 1,44 Prozent. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. Der Wert gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich aus Preis- oder Verdienständerungen resultiert. ...-> Krankenhaus

Psych-Entgeltsystem 2015: Entgeltkatalog und Abrechnungsbestimmungen veröffentlicht

Psych-Entgeltsystem 2015: Entgeltkatalog und Abrechnungsbestimmungen veröffentlicht

(30.09.14) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat den Entgeltkatalog und die Abrechnungsbestimmungen für das PEPP-Entgeltsystem 2015 veröffentlicht. Den neuen Katalog hat das InEK auf einer breiten empirischen Datengrundlage kalkuliert. Die Seiten zum Psych-Entgeltsystem 2015 werden permanent aktualisiert und um noch fehlende Inhalte und Dokumente ergänzt. ...-> Krankenhaus

Am 1. Oktober starten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge

Am 1. Oktober starten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge

(30.09.14) Am 1. Oktober 2014 starten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge für Generika. Insgesamt umfasst die Tranche XIII 57 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Sie ersetzt die auslaufenden Verträge AOK VIII und AOK IX. 13 Wirkstoffe wurden erstmals ausgeschrieben. Zu den umsatzstärksten Präparaten gehören Metformin zur Diabetesbehandlung, der Blutdrucksenker Metoprolol sowie das Neuroleptikum Olanzapin. ...-> Arzneimittel

Laumann fordert flächendeckende Tariflöhne in der Pflege

Laumann fordert flächendeckende Tariflöhne in der Pflege

(29.09.14) Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann hat sich für flächendeckende Tarifverträge in der Pflege ausgesprochen. "Es passt einfach nicht zusammen, wenn auf der einen Seite der zunehmende Fachkräftemangel beklagt wird, wenn wir auf der anderen Seite noch nicht einmal überall Tarifverträge haben", sagte Laumann in Berlin. ...-> Pflege