Arzneimittelrabattverträge: AOK schreibt 17. Tranche aus

Arzneimittelrabattverträge: AOK schreibt 17. Tranche aus

(08.02.16) Die AOK-Gemeinschaft hat die Ausschreibung der 17. Tranche der bundesweiten Rabattverträge für Generika im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. "AOK XVII“ umfasst 58 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, insgesamt 59 Fachlose. Die Verträge lösen überwiegend die Kontrakte der Tranche AOK 13 ab. Sie sollen am 1. Oktober 2016 starten und bis zum 30. September 2018 laufen. ...-> Arzneimittel

Pneumokkenimpfung: STIKO empfiehlt zwei Varianten

Pneumokkenimpfung: STIKO empfiehlt zwei Varianten

(08.02.16) Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt für die Pneumokokkenimpfung bei Säuglingen derzeit zwei verschiedene Impfschemata. Für reifgeborene Säuglinge lautet die Empfehlung seit August 2015, drei statt vier Impfungen (2+1 Schema) durchzuführen. Bei Frühgeborenen empfiehlt die STIKO, wie bisher viermal zu impfen. ...-> Arzt und Praxis

PREFERE: Die Zweitmeinung funktioniert

PREFERE: Die Zweitmeinung funktioniert

Abbildung: PRO DIALOG aktuell vom 05.02.16

(05.02.16) Die PREFERE-Studie ist eines der größten urologischen Forschungsprojekte in Deutschland. Schon jetzt ist klar, dass sie die Diagnostik verbessert. Prof. Dr. Glen Kristiansen vom Institut für Pathologie des Uniklinikums Bonn berichtet über die bisherigen Erfahrungen mit der Referenzpathologie der ersten 300 Fälle. Weitere Studienteilnehmer werden noch gesucht. ...-> Arzt und Praxis

Bundesregierung: Versorgung mit Heilmitteln stabil

Bundesregierung: Versorgung mit Heilmitteln stabil

(03.02.16) Die flächendeckende Versorgung mit Heilmitteln ist nach Ansicht der Bundesregierung gesichert. Anhaltspunkte für eine Gefährdung seien "nicht erkennbar", heißt es in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion. Die Regierung beruft sich dabei auf Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), deren Heilmittel-Ausgaben zwischen 1999 und 2014 um 84,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro gestiegen seien. ...-> Heilberufe

Woher kommt der Zahnersatz: Herstellungsort muss auf den Heil- und Kostenplan

Woher kommt der Zahnersatz: Herstellungsort muss auf den Heil- und Kostenplan

Abbildung: HKP-Formular 2016

(02.02.16) Zahnärzte müssen jetzt beim Ausfüllen des Heil- und Kostenplans den Herstellungsort des Zahnersatzes angeben. Darauf haben sich die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) geeinigt. Die Angabe zum Herstellungsort oder -land erfolgt im Teil 1 des Heil- und Kostenplans, dafür wurde im Formular ein neues Feld für die "Erklärung des Versicherten" eingefügt. ...-> Zahnarzt/Zahntechnik

Mehr als 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

Mehr als 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

(01.02.16) Für mehr als 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...-> Arzneimittel

Ambulantes Operieren: Katalog und Meldeformular für 2016 online

Ambulantes Operieren: Katalog und Meldeformular für 2016 online

(28.01.16) Der Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe im Krankenhaus (AOP-Katalog) sowie das Meldeformular für das ambulante Operieren am Krankenhaus für das Jahr 2016 liegen nun vor. ​Der AOP-Katalog wurde an die aktuelle Version des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) für 2016 angepasst und ist am 25. Januar 2016 in Kraft getreten. ...-> Krankenhaus

HPV-Impfung wenig genutzt

HPV-Impfung wenig genutzt

(28.01.16) Weniger als die Hälfte der 17-jährigen Mädchen in Deutschland sind gegen das krebserregende humane Papillomvirus (HPV) geimpft. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Robert Koch-Institut (RKI) unter Nutzung von Abrechnungsdaten von 16 Kassenärztlichen Vereinigungen erstellt hat. Darüber hinaus gebe es bei den Impfquoten große regionale Unterschiede. ...-> Arzt und Praxis

Berlin und Brandenburg mit Landesbasisfallwert 2016

Berlin und Brandenburg mit Landesbasisfallwert 2016

(27.01.16) Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg können 2016 mit mehr Geld rechnen. Der Landesbasisfallwert, also der landesweite Preis für Klinikleistungen steigt 2016 in den beiden Bundesländern auf 3.278,19 Euro. 2015 waren es noch 3.190,81 Euro. Die vereinbarte Leistungsmenge oder das Casemix-Volumen erhöht sich in Berlin auf 986.000 und in Brandenburg auf 581.000. Die Erlöse der Krankenhäuser in der Hauptstadt können damit auf 3.2 Milliarden Euro klettern. In Brandenburg können die Kliniken mit 1,9 Milliarden Euro rechnen. ...-> Krankenhaus

Studie im Fokus: Stadt-Land-Unterschiede bei hausärztlicher Lebensstilberatung

Studie im Fokus: Stadt-Land-Unterschiede bei hausärztlicher Lebensstilberatung

Studie im Fokus 1/16

(27.01.16) Wie gut beraten Hausärzte in der Stadt und auf dem Land ihre Patienten zu einem gesunden Lebensstil? Um diese Frage ging es in einer bundesweiten Untersuchung, die die aktuelle "Studie im Fokus" vorstellt. Die Befragung von über 4.000 Hausärzten ergab, dass Stadtärzte im Vergleich zu ihren Kollegen auf dem Land ihre Patienten wesentlich häufiger auf die Möglichkeit hinweisen, gesundheitsschädigendes Verhalten zu reduzieren. ...-> Arzt und Praxis

GBA aktualisiert DMP Diabetes mellitus Typ 2

GBA aktualisiert DMP Diabetes mellitus Typ 2

(27.01.16) Die Anforderungen an das Disease-Management-Programm (DMP) für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 werden aktualisiert. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in seiner Sitzung am 21. Januar beschlossen. Mit den Änderungen stellt der GBA sicher, dass die rund vier Millionen in dieses DMP eingeschriebenen Patienten auch weiter nach dem neuesten medizinischen Stand behandelt werden. ...-> Arzt und Praxis

Gefälschte Bioäquivalenz-Studien: BfArM veröffentlicht neue Rückruf-Liste

Gefälschte Bioäquivalenz-Studien: BfArM veröffentlicht neue Rückruf-Liste

(26.01.16) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine neue Liste von Generika veröffentlicht, deren Zulassung die EU-Kommission wegen mangelhafter Bioäquivalenz-Studien der Firma GVK Bioscience gestoppt hatte. Einige der Produkte, die die Behörde aus dem Verkehr gezogen hatte, sind seit kurzem wieder zugelassen. Die aktuelle Liste ersetzt die Version aus dem Oktober 2015. ...-> Arzneimittel

Startschuss für den Facharzt-Terminservice

Startschuss für den Facharzt-Terminservice

(25.01.16) Am heutigen Montag nimmt der Vermittlungsservice für Facharzttermine der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) seine Arbeit auf. Gesetzlich Versicherte erhalten nun innerhalb von maximal vier Wochen einen Termin beim Facharzt. Die Vermittlung soll den monatelangen Wartezeiten bei der fachärztlichen Behandlung ein Ende bereiten. ...-> Arzt und Praxis

Kongress rückt Pflege in den Fokus

Kongress rückt Pflege in den Fokus

Pflege stärken mit starken Partnern - Logo Deutscher Pflegetag 2016

(25.01.16) "Pflege stärken mit starken Partnern" ist der Slogan des Deutschen Pflegetages 2016, der vom 10. bis 12. März 2016 im Kongresszentrum "STATION Berlin" stattfindet. Experten, Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft treffen sich hier drei Tage lang, um sich über die Zukunft der Pflege auszutauschen. ...-> Pflege

Beatmungsmedizin: Projekt zielt auf mehr Lebensqualität

Beatmungsmedizin: Projekt zielt auf mehr Lebensqualität

(22.01.16) Therapien abstimmen, Medikamente überwachen, die Hilfsmittelversorgung organisieren: Das Modellprojekt der AOK Nordost für außerklinische Beatmung sieht seine Aufgabe im begleitenden Casemanagement. Ziel ist es, für mehr Lebensqualität der Patienten zu sorgen - und zwar in enger Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt. Der Pneumologe Dr. Eckehard Frisch, Leiter der Praxis für außerklinische Beatmung am Berliner Centrum für Gesundheit (CfG), erklärt im Interview, warum Casemanagement für Beatmungspatienten so wichtig ist. ...-> Arzt und Praxis