Bundessozialgericht genehmigt Pflegenoten

Bundessozialgericht genehmigt Pflegenoten

(23.05.13) Pflegekassen dürfen weiterhin Pflegeheime und ambulante Pflegedienste benoten und die Ergebnisse ins Internet stellen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) jetzt in Kassel bestätigt. Diese Pflegenoten verstoßen nicht gegen die Verfassung. ...-> Pflege

Jeder Versicherte erhält rund 1,5 Arzneimittel am Tag

Jeder Versicherte erhält rund 1,5 Arzneimittel am Tag

(18.05.13) Die knapp 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben im Jahr 2012 insgesamt 633 Millionen Arzneimittelpackungen von niedergelassenen Ärzten verordnet bekommen. In diesen Arzneimitteln waren 37,9 Milliarden Tagesdosen enthalten. Rein rechnerisch nimmt damit jeder Versicherte Tag für Tag 1,5 Arzneimittel ein. Am häufigsten wurden Bluthochdruckmittel verordnet, so eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). ...-> Arzneimittel

Bayern schließt zwei Lebertransplantationsprogramme

Bayern schließt zwei Lebertransplantationsprogramme

(17.05.13) Das Universitätsklinikum in Erlangen und das Münchener Klinikum rechts der Isar sollen keine Lebern mehr verpflanzen dürfen. Die bayerische Regierung will die Lebertransplantationen künftig nur noch auf drei Krankenhäuser im Freistaat konzentrieren. 2012 waren in Bayern Fälle von Manipulation bei der Vergabe von Spenderlebern am Klinikum rechts der Isar bekannt geworden. Mit der aktuellen Entscheidung zieht die Landesregierung nach eigenen Angaben Konsequenzen aus dem Skandal. ...-> Krankenhaus

MDK stellt Behandlungsfehler-Statistik 2012 vor

MDK stellt Behandlungsfehler-Statistik 2012 vor

(17.05.13) Fast jeder dritte Verdacht auf einen ärztlichen Behandlungsfehler ist berechtigt. Das geht aus der Behandlungsfehler-Statistik 2012 des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) hervor. Insgesamt hat der MDK im vergangenen Jahr wegen vermuteter Behandlungsfehler 12.483 Expertisen erstellt. ...-> Krankenhaus

Gericht weist Klage von Novartis ab

Gericht weist Klage von Novartis ab

(16.05.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) darf Medikamente die bereits zugelassen und auf dem Markt sind, einer Nutzenbewertung unterziehen. Das hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG) entschieden. Es wies damit die Klage des Pharmakonzerns Novartis ab, das vor Gericht die Nutzenbewertung von zwei Diabetes-Medikamenten (Gliptinen) stoppen wollte. Es handelt sich um das erste Prüfverfahren von Präparaten aus dem sogenannten Bestandsmarkt. ...-> Arzneimittel

Aktuelle Liste der zuzahlungsbefreiten Medikamente online

Aktuelle Liste der zuzahlungsbefreiten Medikamente online

(15.05.13) Für die Versorgung der Patienten stehen mehr als 5.000 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Die Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Keine Bonuszahlungen mehr für Chefärzte

Keine Bonuszahlungen mehr für Chefärzte

(15.05.13) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Bundesärztekammer (BÄK) haben sich darauf geeinigt, Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen neu zu regeln. Bonuszahlungen sollen künftig nicht mehr von der Anzahl der Operation abhängig gemacht werden dürfen. Die entsprechende Empfehlung soll den Kliniken als Formulierungshilfe dienen. ...-> Krankenhaus

CompuGroup Medical setzt die S3C-Schnittstelle der gevko um

CompuGroup Medical setzt die S3C-Schnittstelle der gevko um

(14.05.13) Die CompuGroup Medical Deutschland AG und die gevko GmbH haben sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich der AIS-Selektivvertragssoftware verständigt. In die marktführenden Arztinformationssysteme (AIS) MEDISTAR, TURBOMED, ALBIS und COMPUMED M1 wird im dritten Quartal 2013 ein AIS-Selektivvertragsmodul für die Teilnehmer am AOK-Hausarztvertrag Niedersachsen auf Basis der S3C-Schnittstelle integriert. ...-> Arzt und Praxis

Evidenzbasierte Medizin: Wenn Erfahrung alleine nicht reicht

Evidenzbasierte Medizin: Wenn Erfahrung alleine nicht reicht

Gerd Antes

(14.05.13) Ärzte müssen schneller und einfacher an ihr Wissen kommen. Das sagt der Direktor des Deutschen Cochrane-Zentrums in Freiburg, Professor Gerd Antes, im Interview mit der aktuellen Ausgabe von G+G-Spezial. Gleichzeitig plädiert er für den verstärkten Einsatz evidenzbasierter Medizin (EbM). "Die Politik sollte vor allem ihrer Verantwortung gerecht werden und die Informationsquellen für Ärzte und Patienten zugänglich machen," wünscht sich Antes mehr Unterstützung. ...-> Arzt und Praxis

Handbuch für Herzpatienten im DMP aktualisiert

Handbuch für Herzpatienten im DMP aktualisiert

KHK Patientenhandbuch 2013

(13.05.13) Das Patientenhandbuch für Teilnehmer an AOK-Curaplan Koronare Herzkrankheit ist aktualisiert worden. Die Neuauflage unter dem Titel "Hilfe – Herzrisiko!" informiert die Patienten nun auch über das Thema Herzinsuffizienz. Auf 104 Seiten werden alle wichtigen Aspekte der beiden Erkrankungen thematisiert. Herausgeber des Buches sind die AOK und der Deutsche Hausärzteverband. ...-> DMP

Anwendungsbeobachtungen: Regierung will Honorare transparent machen

Anwendungsbeobachtungen: Regierung will Honorare transparent machen

(13.05.13) Die Bundesregierung will eine "gezielte Beeinflussung des ärztlichen Verschreibungsverhaltens" verhindern. Das hat sie in dem Entwurf für eine gesetzliche Regelung formuliert, die sogenannten Anwendungsbeobachtungen von Arzneimitteln gilt. ...-> Arzt und Praxis

Keine Angst vorm Pflegefall: Ärzte spannen Präventionsnetz

Keine Angst vorm Pflegefall: Ärzte spannen Präventionsnetz

PRO DIALOG aktuell vom 10.05.13

(10.05.13) Mit einem ausgeklügelten Interventionsprogramm – INVADE genannt – versuchen Hausärzte im bayerischen Ebersberg gemeinsam mit der AOK Bayern, Patienten mit einem erhöhten Schlaganfall- oder Demenzrisiko vor dem Pflegefall zu bewahren. Mit Erfolg, wie nicht nur aus der Evaluation des Projektes hervorgeht. Ein Hausarzt, der von Beginn an bei INVADE mitmacht, berichtet über seine Erfahrungen. ...-> Arzt und Praxis

Arzneimittelausgaben im März erneut gesunken

Arzneimittelausgaben im März erneut gesunken

(10.05.13) Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel und Impfstoffe lagen im März 2012 über fünf Prozent unter dem Vorjahresmonat. Im direkten Vergleich zum März 2012 hat die Gesetzliche Krankenversicherung 136 Millionen Euro weniger für Arzneimittel und Impfstoffe ausgegeben. ...-> Arzneimittel

GBA attestiert neuen Wirkstoffen Zusatznutzen

GBA attestiert neuen Wirkstoffen Zusatznutzen

(10.05.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat im Rahmen der frühen Nutzenbewertung drei neue Präparate geprüft. Bei zwei Wirkstoffen fand er Anhaltspunkte für einen Zusatznutzen im Vergleich zur herkömmlichen Therapie, bei einem Wirkstoff gilt der Zusatznutzen als belegt. Bewertet wurden ein Antidiabetikum mit der festen Wirkstoffkombination aus Saxagliptin plus Metformin sowie zwei Krebstherapeutika mit den Wirkstoffen Crizotinib und Decitabin. ...-> Arzneimittel

GBA will sechs Arzneimittelgruppen des Bestandsmarktes prüfen

GBA will sechs Arzneimittelgruppen des Bestandsmarktes prüfen

(08.05.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) will weitere bereits zugelassene und im Verkehr befindliche Arzneimittel einer Nutzenbewertung unterziehen. Insgesamt sollen sechs Wirkstoffgruppen des Bestandmarkts aufgerufen werden, darunter Schmerzmittel und Medikamente gegen Osteoporose. Die ersten Ergebnisse sollen Mitte 2014 vorliegen. ...-> Arzneimittel

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung kommt voran

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung kommt voran

(07.05.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Richtlinie ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) veröffentlicht. Sie legt die allgemeinen Regeln für den neuen Versorgungsbereich fest. Nun gilt es, die Hülle mit Inhalt zu füllen. Die ersten konkreten Anforderungen an die Organisation der Versorgung und einzelne Indikationen, mit denen die ASV starten wird, will der GBA spätestens im Frühjahr 2014 vorlegen. ...-> Arzt und Praxis

Register soll Organspende in Deutschland stärken

Register soll Organspende in Deutschland stärken

(03.05.13) Das Bundesministerium für Gesundheit hat das BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit GmbH beauftragt, ein Fachgutachten für ein nationales Transplantationsregister zu erstellen. Das Gutachten soll untersuchen, wie es gelingen kann, die relevanten Daten zur Transplantation von der Organentnahme bis zur Nachsorge in einem nationalen Register zusammenzuführen. ...-> Krankenhaus

Kurärzte bekommen mehr Geld

Kurärzte bekommen mehr Geld

(01.05.13) Leistungen der Kurärzte werden künftig besser vergütet. Diese und weitere Anpassungen der Kurarztverträge haben der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung vereinbart. Die Änderungen treten rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft. ...-> Arzt und Praxis

Regierung beschließt Milliardenspritze für Kliniken

Regierung beschließt Milliardenspritze für Kliniken

(30.04.13) Die mehr als 2.000 Kliniken in Deutschland sollen zusätzliches Geld erhalten. Das hat das Bundeskabinett Mitte April 2013 beschlossen. Das Finanzvolumen beträgt allein für die Jahre 2013 und 2014 1,1 Milliarden Euro. Die geplanten Maßnahmen sollen als Änderungsanträge zum Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung verabschiedet und kurzfristig umgesetzt werden. ...-> Krankenhaus

Preisgekrönte Vorsorge: Der Bremer Gesundheits-Check

Preisgekrönte Vorsorge: Der Bremer Gesundheits-Check

(26.04.13) Beim "Check-up 35" gehen Ärzte in Bremen neue Wege. Das Ziel: eine individuelle Prävention nach gesicherten medizinischen Erkenntnissen. Mit dieser Idee wurden sie jetzt im Wettbewerb "Berliner Gesundheitspreis" ausgezeichnet. Mit diesem Preis ehren die AOK und die Ärztekammer Berlin alle zwei Jahre innovative Versorgungskonzepte. ...-> Arzt und Praxis

Gesetz stärkt Nutzenbewertung des Bestandmarktes

Gesetz stärkt Nutzenbewertung des Bestandmarktes

(24.04.13) Die Bundesregierung will künftig rechtliche Schritte gegen die Bewertungen von Arzneimitteln aus dem Bestandsmarkt ausschließen. Den entsprechenden Entwurf eines "Dritten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften" hat das Kabinett Mitte April gebilligt. Mit dem Gesetz sollen außerdem bestehende Dopingvorschriften verschärft sowie deutsches Recht an europäische Richtlinien zur Arzneimittelsicherheit angepasst werden. ...-> Arzneimittel

Neue Ausgabe von "info praxisteam" ist da

Neue Ausgabe von "info praxisteam" ist da

IP 02/13 Titel

(22.04.13) Wenn ein Kind extrem viel zappelt, unaufmerksam und impulsiv ist, kann es an der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, leiden. Was sich hinter dieser Störung verbirgt und wie Praxisteams betroffene Eltern unterstützen können, zeigt das aktuelle info praxisteam. Weitere Themen in der April-Ausgabe: Tipps gegen den Stress im Praxisalltag, DMP-Schulungen und das Patientenrechtegesetz. ...-> Arzt und Praxis

AOK-Pflegenavigatoren ermöglichen Suche nach Qualitätskriterien

AOK-Pflegenavigatoren ermöglichen Suche nach Qualitätskriterien

(16.04.13) Die AOK hat ihre Pflegenavigatoren um neue Sortierfunktionen ergänzt. Ab sofort können hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörige in der Online-Suche Pflegedienste und Pflegeheime gezielt nach Qualitätskriterien recherchieren, die für sie besonders wichtig sind. Bei Pflegeheimen gibt es insgesamt 82, bei Pflegediensten 64 Einzelkriterien. ...-> Pflege

Bundesweite Krebsregister starten

Bundesweite Krebsregister starten

(12.03.13) Im Kampf gegen Krebs sollen nun mehr Früherkennung und bessere Therapien dazu beitragen, die Krankheit effektiver zu behandeln oder dazu führen, dass sie gar nicht erst ausbricht. Helfen sollen dabei einheitliche Krebsregister, die sämtliche Patientendaten erfassen. Das entsprechende Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister (Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz) ist am 9. April 2013 in Kraft getreten. ...-> Arzt und Praxis

Konferenz erörtert Herausforderungen integrierter Versorgung

Konferenz erörtert Herausforderungen integrierter Versorgung

IV-Konferenz April 2013 - k

(12.04.13) Was bringt die sektorenübergreifende medizinische Versorgung weiter voran? Welche Weichen muss die Politik dafür stellen? Ist eine Vergütung von Ärzten und Kliniken nach Qualität sinnvoll? Diese und weitere Fragen stehen auf der Agenda einer internationalen Konferenz, die am 11. und 12. April im Hotel Aquino in Berlin-Mitte stattfand. Experten aus Europa, den USA und weiteren Ländern traten in einen intensiven Erfahrungsaustausch über die vier wichtigsten Herausforderungen für Integrierte Versorgung: Finanzierung, Qualität, Umsetzung und politische Rahmenbedingungen. ...-> Arzt und Praxis

Pflegebedürftige erhalten mehr Mitwirkungsrechte

Pflegebedürftige erhalten mehr Mitwirkungsrechte

(11.04.13) Pflegebedürftige und behinderte Menschen sollen mehr Mitwirkungsrechte erhalten. Das sieht die Pflegebeteiligungsverordnung vor, die der Bundesrat Ende März 2013 gebilligt hat. Die Verordnung regelt eine stärkere Beteiligung der maßgeblichen Betroffenen- und Selbsthilfeorganisationen in den Bereichen der Begutachtung zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit, der Qualitätsentwicklung und der Transparenz der Ergebnisse der Qualitätsprüfungen. ...-> Pflege

Blickpunkt Klinik: Die April-Ausgabe ist da

Blickpunkt Klinik: Die April-Ausgabe ist da

Titel Blickpunkt Klinik Ausgabe April 2013

(10.04.13) Die Situation ist paradox. Auf der einen Seite sind Pflegeberufe bei jungen Leuten so beliebt wie nie. Auf der anderen Seite klagen immer mehr Klinikleiter über fehlende Schwestern und Pfleger. Wie ist das möglich und wo bleiben die jungen Pflegekräfte nach ihrer Ausbildung? Diesen Fragen geht der "Blickpunkt Klinik" in der April-Ausgabe nach und erläutert, wie es gelingen kann, den Pflegeberuf sowohl für den Nachwuchs als auch für berufserfahrene Fachkräfte attraktiver zu machen. ...-> Krankenhaus

Bessere zahnärztliche Versorgung für nicht mobile Patienten

Bessere zahnärztliche Versorgung für nicht mobile Patienten

(09.04.13) Pflegebedürftige, demenzkranke und behinderte Menschen sollen künftig eine bessere zahnmedizinische Versorgung erhalten. So soll der Zahnarzt zu den Patienten nach Hause oder ins Heim kommen, die nicht mehr selbst eine Praxis aufsuchen können. Die Neuregelung ist zum 1. April 2013 in Kraft getreten. ...-> Zahnarzt/Zahntechnik

Abschlussbericht DRG-Begleitforschung: Behandlungsqualität in Kliniken verbessert

Abschlussbericht DRG-Begleitforschung: Behandlungsqualität in Kliniken verbessert

(05.04.13) Die Behandlungsqualität in Kliniken hat sich seit Einführung des pauschalierenden Vergütungssystems 2004 verbessert. Das geht aus dem Endbericht des dritten Forschungszykluses zur DRG-Begleitforschung hervor, den das IGES Institut erstellt hat. Die Mortalität sank während eines stationären Aufenthaltes beziehungsweise von bis zu 30 Tagen danach um 7,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004. Ebenso ging die stationäre Krankenhausverweildauer im Zeitraum 2004 bis 2010 von 7,77 auf 6,82 Tage zurück. ...-> Krankenhaus

EPRD: Praxistauglichkeit eindrucksvoll bewiesen

EPRD: Praxistauglichkeit eindrucksvoll bewiesen

(05.04.13) Die ersten Erfahrungen aus dem Probebetrieb des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) belegen nach Angaben von EPRD-Geschäftsführer Professor Dr. med. Joachim Hassenpflug die Praxistauglichkeit des Systems. Aktuell enthalte das Register bereits Daten zu rund 3.000 Operationen. ...-> Krankenhaus

Anerkennungsgesetz besonders bei Gesundheitsberuflern gefragt

Anerkennungsgesetz besonders bei Gesundheitsberuflern gefragt

(04.04.13) Die Gesundheitsbranche hat besonders vom sogenannten Anerkennungsgesetz profitiert: Rund 20.000 der etwa 30.000 Anträge auf Anerkennung ihrer Berufsqualifikation in Deutschland wurden zwischen April 2012 und Februar 2013 von Ausländern mit Berufen in diesem Sektor gestellt. ...-> Krankenhaus

Erster Expertenstandard in der Pflege in Auftrag gegeben

Erster Expertenstandard in der Pflege in Auftrag gegeben

(04.04.13) Die Mobilität von pflegebedürftigen Menschen soll mit Hilfe von einheitlichen Qualitätsstandards verbessert werden. Die Vertreter von Pflegekassen, Leistungserbringern und Sozialhilfeträgern haben daher beschlossen, den Auftrag des ersten Expertenstandards dem Thema Mobilität zu widmen und an das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) zu vergeben. Das DNQS soll einen Standard zum Thema "Erhaltung und Förderung der Mobilität" entwickeln. ...-> Pflege

Apotheken sollen künftig zusätzliche Notdienstpauschale erhalten

Apotheken sollen künftig zusätzliche Notdienstpauschale erhalten

(27.03.13) Apotheker in Deutschland sollen für ihre Notdienste zwischen 20 und 6 Uhr eine Pauschale erhalten. Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Sicherstellung des Apothekennotdienstes (Apothekennotdienstsicherstellungsgesetz – ANSG) beschlossen. Nach Angaben der Bundesregierung ist das Ziel des Gesetzentwurfs, die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln insbesondere in ländlichen Regionen auch weiterhin sicherzustellen. ...-> Apotheke

Neuauflage des Patientenhandbuches für Typ-1-Diabetiker erschienen

Neuauflage des Patientenhandbuches für Typ-1-Diabetiker erschienen

AOK Diabetes-Buch

(26.03.13) Das Patientenhandbuch der AOK für Teilnehmer des DMP Diabetes mellitus Typ 1 ist jetzt in einer grundlegend überarbeiteten Fassung erschienen. Die Neuauflage berücksichtigt noch stärker als bisher die besondere Situation von jungen Patienten, bei denen die chronische Erkrankung neu diagnostiziert wurde. ...-> DMP

Altenhilfe braucht Hospizarbeit

Altenhilfe braucht Hospizarbeit

GG 3/13 Marlene Rupprecht - k

(25.03.13) Immer mehr Menschen verbringen ihre letzten Lebensjahre im Pflegeheim. Deshalb beschäftigt sich die SPD-Politikerin, Marlene Rupprecht, im G+G-Einwurf mit den Bedürfnissen sterbender Menschen. Sie meint, dass viele Heime trotz großer Fortschritte in diesem Punkt noch einen Nachholbedarf haben. Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes fordert die stationären Einrichtungen auf, sich noch mehr an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner zu orientieren. ...-> Pflege

Informationen zur Soziotherapie online

Informationen zur Soziotherapie online

(22.03.13) Der AOK-Bundesverband hat sein Internetangebot erweitert. Eine neue Seite informiert rund ums Thema Soziotherapie. Neben den gesetzlichen Vorgaben, sind dort die entsprechen Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), die Verordnungsvordrucke und die dazugehörigen Erläuterungen sowie Ergebnisse eines Evaluationsberichts zur Umsetzungsproblematik in der Soziotherapie des GBA zu finden. ...-> Arzt und Praxis

Mehr gesichertes Wissen in den Praxisalltag bringen - Berliner Gesundheitspreis 2013

Mehr gesichertes Wissen in den Praxisalltag bringen - Berliner Gesundheitspreis 2013

Plakat des Berliner Gesundheitspreises 2013

(20.03.13) Das Wissen der Welt verdoppelt sich innerhalb von fünf Jahren. Doch wie kann dieses neue Wissen in der medizinischen Versorgung nutzbringend angewendet werden? Das war die Aufgabenstellung des diesjährigen Wettbewerbs zum Berliner Gesundheitspreis. Der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Preis ist am Dienstagabend (19. März) in der Hauptstadt an Projekte verliehen worden, die sich mit dem Wissenstransfer von evidenzbasierter Medizin (EbM) in den Versorgungsalltag auseinandergesetzt haben. ...-> Arzt und Praxis

MuG in der teilstationären Pflege (Tagespflege) veröffentlicht

MuG in der teilstationären Pflege (Tagespflege) veröffentlicht

(14.03.13) Seit März gelten für die teilstationäre Pflege (Tagespflege) überarbeitete Maßstäbe und Grundsätze (MuG). Ausgenommen ist die Nachtpflege. Für diese bleiben die bisherigen MuG weiter gültig. Die MuG sollen eine qualifizierte Pflege, soziale Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen sicherstellen. Sie sind für alle Pflegekassen und zugelassenen Leistungserbringer unmittelbar verbindlich. ...-> Pflege

Rechte von Patienten nun transparent geregelt

Rechte von Patienten nun transparent geregelt

(11.03.13) Ärzte müssen ihre Patienten verständlich über Risiken, Alternativen und Kosten einer Behandlung aufklären. Informationen über medizinische Maßnahmen müssen sie in der Patientenakte festhalten. Diese und weitere Regelungen enthält das am 26. Februar 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz, das erstmalig eine Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung liefert und damit alle Rechte und Pflichten im Behandlungsalltag transparent macht. Der AOK-Bundesverband gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuregelungen. ...-> Arzt und Praxis

Nutzenbewertung: LSG lehnt Eilantrag von Novartis ab

Nutzenbewertung: LSG lehnt Eilantrag von Novartis ab

(07.03.13) Eine Klage gegen die Aufforderung zur Nutzenbewertung hat keine aufschiebende Wirkung. Das Pharmaunternehmen Novartis muss nunmehr ein Dossier für die Nutzenbewertung seiner Diabetesmittel beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) einreichen. Dies hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG) am 28. Februar entschieden (Az.: L 7 KA 106/12 KL ER). Der Eilantrag des Schweizer Konzerns, das Verfahren zur Nutzenbewertung auf diese Weise aufzuhalten, wurde abgelehnt. ...-> Arzneimittel

GBA bestimmt Festbetragsgruppen für Humaninsulin und Insulinanaloga

GBA bestimmt Festbetragsgruppen für Humaninsulin und Insulinanaloga

(06.03.13) Sämtliche in Deutschland verfügbaren Insuline sind alsbald ohne Rabattverträge wieder zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig. Sie werden in drei Festbetragsgruppen eingeordnet. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen. Es werden Gruppen für schnell wirkende Insuline, intermediär und lang wirkende Insuline gebildet - jeweils gemeinsam für Analoga und Humaninsulin. ...-> Arzt und Praxis

Bremer Heimstiftung gewinnt AOK-Förderpreis

Bremer Heimstiftung gewinnt AOK-Förderpreis

Logo Leonardo - Stand 28.07.11 - k

(06.03.13) Tablet-Computer sollen dabei helfen, dass Menschen auch im hohen alter körperlich und geistig fit bleiben. Diese Idee steckt hinter dem Projekt "Vera - vernetzt und aktiv: die digitale Gesundheitsbegleitung" der Bremer Heimstiftung, das den diesjährigen AOK-Leonardo-Förderpreis gewonnen hat. ...-> Pflege

Neue Übersicht zu den NUB

Neue Übersicht zu den NUB

(05.03.13) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat die Aufstellung für die neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) für 2013 aktualisiert. Danach erfüllen 83 Methoden und Leistungen die Kriterien der NUB-Vereinbarung (Status 1). Eine Übersicht zu den angefragten und vergebenen NUBs hat der AOK-Bundesverband für die Jahre 2011 bis 2013 bereitgestellt. ...-> Krankenhaus

Qualitätsstandards in den Gemeinsamen Servicestellen

Qualitätsstandards in den Gemeinsamen Servicestellen

(01.03.13) Künftig sollen die Gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger nach einheitlichen Standards ihre Qualität sichern. Mit Beginn dieses Jahres ist das Konzept der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) und der Rehabilitationsträger in Kraft getreten, wie die BAR auf ihrer Homepage mitteilt. ...-> Reha/Vorsorge

Reha soll für Pflegende einfacher werden

Reha soll für Pflegende einfacher werden

(27.02.13) Künftig sollen pflegende Angehörige leichter an den notwendigen stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme teilnehmen können. Ihre hilfebedürftigen Familienmitglieder können sie in die Reha-Einrichtung begleiten. Das Angebot der Kurzzeitpflege soll die Versorgung der Pflegebedürftigen vor Ort sicherstellen und es den Pflegenden ermöglichen, an der Rehabilitation teilzunehmen und gleichzeitig im engen Kontakt mit dem Pflegebedürftigen zu bleiben. ...-> Pflege

Depression: So erkennen Hausärzte die Signale

Depression: So erkennen Hausärzte die Signale

(22.02.13) Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der medizinischen Versorgung. Um eine Depression zu erkennen brauchen Hausärzte oft ein geradezu detektivisches Gespür. Unterstützung bei der Qualitätssicherung zu dieser Diagnose bietet der neue QISA-Band zum Thema Depression. ...-> Arzt und Praxis

Rehabilitation: Bundesregierung stellt ihren Beitrag zur Verbesserung dar

Rehabilitation: Bundesregierung stellt ihren Beitrag zur Verbesserung dar

(22.02.13) Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben mit einer Reihe von Maßnahmen die Leistungen zur Rehabilitation verbessert. Das geht aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor. Zum Beispiel wurden mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) vom 23. Oktober 2012 die Rechte der Pflegebedürftigen und Angehörigen gestärkt, wie es darin heißt. ...-> Reha/Vorsorge

Präimplantationsdiagnostik in Ausnahmefällen zulässig

Präimplantationsdiagnostik in Ausnahmefällen zulässig

(21.02.13) Künftig dürfen Paare Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung in Ausnahmefällen auf Gendefekte testen lassen. Die entsprechende „Verordnung zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PID)“ hat das Bundeskabinett am 18. Februar 2013 passiert. Allerdings unterliegt die PID strengen Bedingungen. Nicht nur müssen elterliche Gen-Anlagen eine Tot- oder Fehlgeburt oder schwere Krankheit des Kindes wahrscheinlich machen. Auch eine Ethikkommission muss zustimmen. Außerdem ist die PID auf spezielle Zentren beschränkt. ...-> Arzt und Praxis

Flyer informiert über Pflegebegutachtung

Flyer informiert über Pflegebegutachtung

(19.02.13) Informationen rund um die Pflegebegutachtung bietet ein neuer Flyer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). In Form von Fragen und Antworten erklärt der Flyer, wie eine Begutachtung abläuft, nach welchen Kriterien Pflegestufen vergeben werden, wie sich Betroffene und ihre Angehörigen auf die Begutachtung vorbereiten können und was sie dabei beachten sollten. ...-> Pflege

Früh erkannt ist Krebs oft heilbar

Früh erkannt ist Krebs oft heilbar

(15.02.13) Nach Angaben der Deutschen Kinderkrebsstiftung erkranken weltweit jährlich 250.000 Kinder an Krebs. In Deutschland sind pro Jahr rund 2.000 Kinder und Jugendliche betroffen. Wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird, überleben in Deutschland acht von zehn Kindern die gefährliche Krankheit. Daran erinnert der Internationale Kinderkrebstag, der unter dem Motto "Früherkennung verbessert Heilungschancen" steht. ...-> Arzt und Praxis

Neue Ausgabe von "info praxisteam" ist da

Neue Ausgabe von "info praxisteam" ist da

Titel Ausgabe 1/13

(13.02.13) Wie sollen Praxismitarbeiter reagieren, wenn sich Patienten auffällig benehmen? Antworten auf diese Frage gibt die aktuelle Ausgabe von "info praxisteam". Außerdem informiert das Heft diesmal über die Kompressionstherapie bei Veneninsuffizienz und stellt den überarbeiteten Krankenhausnavigator vor. ...-> Arzt und Praxis

Hebammen-Vergütung bis 2015 entschieden

Hebammen-Vergütung bis 2015 entschieden

(07.02.13) Rückwirkend zum 1. Januar 2013 erhalten Hebammen für die Versorgung von gesetzlich Versicherten bis zu 15 Prozent mehr. Den neuen, bis 2015 laufenden Vertrag über die Versorgung mit Hebammenhilfe hatte am 31. Januar die Schiedsstelle festgesetzt, nachdem direkte Verhandlungen zwischen den verschiedenen Berufsverbänden der Hebammen und dem GKV-Spitzenverband keine Lösung gebracht hatten. ...-> Heilberufe

Herstellerabschlag auf Arzneimittel bleibt

Herstellerabschlag auf Arzneimittel bleibt

(07.02.13) Geltende Herstellerabschläge für Arzneimittel bleiben. Das hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nach einer Prüfung der Regelung entschieden. Wie das Ministerium mitteilte, seien das Preismoratorium und die gesetzlichen Herstellerabschläge von 16 Prozent für verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Festbetrag und von 6 Prozent für nicht verschreibungspflichtige Präparate weiterhin ohne Änderung erforderlich. ...-> Arzneimittel

Arzneimittelrabattverträge: Elfte Tranche bereit zum Start

Arzneimittelrabattverträge: Elfte Tranche bereit zum Start

(05.02.13) Die AOK-Gemeinschaft hat eine weitere Runde der Arzneimittelrabattverträge abgeschlossen. Wie die federführende AOK Baden-Württemberg am Dienstag (5. Februar) mitteilte, erhielten in der elften Tranche zwölf Bieter und Bietergemeinschaften die Zuschläge für acht Wirkstoffe und Wirkstoffgruppen. Die Tranche wird gleichzeitig mit der zehnten Rabattrunde am 1. Juni 2013 starten und 91 Wirkstoffe umfassen. ...-> Arzneimittel

Krebserkrankungen auf dem Vormarsch

Krebserkrankungen auf dem Vormarsch

(05.02.13) Der Anteil von Krebserkrankungen an allen Todesfällen ist in den letzten 30 Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Im Jahr 2011 erlagen rund 26 Prozent aller verstorbenen Personen einem Krebsleiden. Trotz dieses Anstiegs bleibt Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen zweithäufigste Todesursache. Das ist den Angaben des Statistischen Bundesamts zum Weltkrebstag am 4. Januar 2013 zu entnehmen. ...-> Arzt und Praxis

WIdO warnt vor gefährlichem Pillen-Mix

WIdO warnt vor gefährlichem Pillen-Mix

(31.01.13) Arzneimittel können unerwünschte Nebenwirkungen haben - das ist bekannt. Besonders gefährlich wird es aber, wenn Patienten mehrere Pillen auf einmal schlucken. In seiner aktuellen Studie lenkt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) deshalb den Blick auf problematische Arzneimittelkombinationen. ...-> Arzneimittel

AOKs erteilen Zuschläge für 82 Wirkstoffe

AOKs erteilen Zuschläge für 82 Wirkstoffe

(28.01.13) Die zehnte Tranche der AOK-Arzneimittelrabattverträge kann am 1. Juni 2013 starten. Sie wird zahlreiche Wirkstoffe aus der sechsten Rabattrunde ersetzen, die am 31. Mai 2013 nach zweijähriger Laufzeit enden wird. In der zehnten Runde erhielten 27 Bieter und Bietergemeinschaften die Zuschläge für insgesamt 82 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Laut AOK-Gemeinschaft sind unter den Bietern sowohl kleine als auch große Betriebe, vom Originalanbieter bis zum Generika-Hersteller vertreten. ...-> Arzneimittel

Arthrose ist häufigster Grund für Reha-Behandlung

Arthrose ist häufigster Grund für Reha-Behandlung

(23.01.13) Rund 216.000 Patienten wurden 2011 wegen eines Hüft- oder Kniegelenkverschleißes (Arthrose) in deutschen Rehabilitationseinrichtungen behandelt. Das sind 13 Prozent aller Reha-Patienten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Arthrose ist damit die häufigste Diagnose, die 2011 zu einem vollstationären Aufenthalt in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung führte. ...-> Reha/Vorsorge

Studie nimmt Therapien bei Prostatakrebs unter die Lupe

Studie nimmt Therapien bei Prostatakrebs unter die Lupe

(22.01.13) Welche Therapie ist bei Prostatakrebs die beste? Auf diese Frage soll die gerade gestartete PREFERE-Studie Antwort liefern. Die Studie soll außerdem klären, welche der derzeit gängigen Behandlungsmethoden bei welchen Patienten am wirksamsten ist. Dazu werden 7.600 Männer unter 75 Jahren rekrutiert, bei denen eine Frühform von Prostatakrebs diagnostiziert wurde. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Studienzentren werden sich bundesweit an der Studie beteiligen. PREFERE ist eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Bis zum Jahr 2030 finanzieren die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzliche und private Krankenversicherung das Projekt mit rund 25 Millionen Euro. ...-> Arzt und Praxis

Pföhler führt das DKI-Kuratorium

Pföhler führt das DKI-Kuratorium

Pföhler

(21.01.13) Das Kuratorium des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) hat Wolfgang Pföhler zum neuen Präsidenten ernannt. Pföhler löst Dieter Blaßkiewitz an der Spitze des Gremiums ab, der sein Amt nach zwölf Jahren abgibt. Die Amtszeit von Pföhler beträgt drei Jahre. Das DKI-Kuratorium ist unter anderem für die strategischen Grundsatzentscheidungen des Deutschen Krankenhausinstituts zuständig. ...-> Krankenhaus

"Blickpunkt Klinik" - der neue Newsletter für den Krankenhausmarkt

"Blickpunkt Klinik" - der neue Newsletter für den Krankenhausmarkt

Logo Blickpunkt Klinik

(18.01.13) Ob steigende Operationszahlen, Fachkräftemangel oder die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland - immer mehr krankenhausspezifische Themen werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Deshalb erweitert der AOK-Bundesverband sein Newsletter-Angebot um den "Blickpunkt Klinik". ...-> Krankenhaus

Neunte Tranche der AOK-Arzneimittelrabattverträge gestartet

Neunte Tranche der AOK-Arzneimittelrabattverträge gestartet

Logo Arzneimittel-Rabattverträge - k

(15.01.13) Zum 1. Januar 2013 ist die neunte Tranche der AOK-Rabattverträge für 26 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen in Kraft getreten. Vertragspartner sind 20 Einzelunternehmen oder Bietergemeinschaften, die im September 2012 die Zuschläge für 26 der 30 ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen erhalten haben. ...-> Arzneimittel

Erlöse der Krankenhäuser 2012 um 4,7 Prozent gestiegen

Erlöse der Krankenhäuser 2012 um 4,7 Prozent gestiegen

(15.01.13) Sachsen hat als letztes Bundesland den Landesbasiswert für 2012 angepasst. Der neu vereinbarte Wert liegt bei 2.957,51 Euro ohne Ausgleiche. Grund für die Anpassung ist das zum 1. August 2012 geänderte Krankenhausentgeltgesetz. Insgesamt sind die Landesbasisfallwerte für 2012 im Durchschnitt um 2,05 Prozent angestiegen. ...-> Krankenhaus

Arztbewertung mit Mehrwert: Für Praxen, die es wissen wollen!

Arztbewertung mit Mehrwert: Für Praxen, die es wissen wollen!

(11.01.13) "Wie zufrieden sind Ihre Patienten?"– das können Praxen über das Arztbewertungsportal von AOK, BARMER GEK, TK und Weisse Liste herausfinden. Dabei lässt sich das Portal auch fürs Praxis-QM nutzen. Mit einem Infopaket können Praxisteams Patienten gezielt auf das Portal aufmerksam machen. ...-> Arzt und Praxis

Neue Regelung für den Assistenzpflegebedarf in Vorsorge- oder Reha-Einrichtungen

Neue Regelung für den Assistenzpflegebedarf in Vorsorge- oder Reha-Einrichtungen

(10.01.13) Pflegebedürftige behinderte Menschen, die auf eine dauerhafte Pflege durch eigene Pflegekräfte angewiesen sind, erhalten künftig zusätzliche Leistungen. Sie können jetzt auch bei einer stationären Behandlung in einer Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung ihre eigenen privat beschäftigen Pflegekräfte mitbringen. ...-> Pflege

Podologie: Neue Preislisten

Podologie: Neue Preislisten

(09.01.13) Seit dem 1. Januar 2013 gelten im Rahmen des gemeinsamen Vertrages, den der Verband Deutscher Podologen (VDP) und der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD) mit dem AOK-Bundesverband geschlossen haben, neue Preisvereinbarungen. ...-> Heilberufe

Heilmittelbericht 2012: Jeder vierte Sechsjährige in Sprachtherapie

Heilmittelbericht 2012: Jeder vierte Sechsjährige in Sprachtherapie

Heilmittelbericht WIdO 2012

(03.01.13) Vor allem Jungen brauchen beim Übergang vom Kindergarten in die Schule sprachtherapeutische Hilfe. Jeder fünfte fünfjährige und jeder vierte sechsjährige bei der AOK versicherte Junge erhielten 2011 eine Sprachtherapie. Das ist ein Ergebnis des Heilmittelberichts 2012 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Bei den Mädchen war der Anteil geringer. Gut 13 Prozent der fünfjährigen und fast 17 Prozent der sechsjährigen Mädchen mussten 2011 zum Sprachtherapeuten. "Damit wird in dieser Altersgruppe häufiger als in allen anderen eine Sprachtherapie verordnet", bilanziert der stellvertretende WIdO-Geschäftsführer, Helmut Schröder. ...-> Heilberufe

Von A(rzneimittel) bis Z(uschuss): Das gilt 2013

Von A(rzneimittel) bis Z(uschuss): Das gilt 2013

(02.01.13) Der Klassiker "Von A bis Z - das gilt 2013" - dieses Mal von A wie Arzneimittel und nicht von von A wie Arztbesuch. Denn die Praxisgebühr entfällt ab 2013. Was sich sonst noch mit dem Jahreswechsel ändert und welche Werte in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung künftig maßgeblich sind, zeigit die aktuelle Übersicht. ...-> Arzt und Praxis

Beschneidung in Deutschland weiterhin zulässig

Beschneidung in Deutschland weiterhin zulässig

(21.12.12) Die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen bleibt in Deutschland erlaubt. Der Bundesrat billigte am 14. Dezember den bereits vom Bundestag angenommenen Gesetzentwurf. ...-> Krankenhaus

Krankenhaussuche um Angaben zur Patientenzufriedenheit erweitert

Krankenhaussuche um Angaben zur Patientenzufriedenheit erweitert

(20.12.12) Die AOK hat ihre Krankenhaussuche umfassend überarbeitet und neu gestaltet: Der AOK-Krankenhausnavigator umfasst nun auch Angaben zur Zufriedenheit der Patienten. Die basieren auf der bisher größten Patientenbefragung Deutschlands. Danach würden 82 Prozent der Patienten ihr Krankenhaus weiterempfehlen. Der AOK-Krankenhausnavigator enthält außerdem Angaben über die Qualität der Behandlungen zu bestimmten Eingriffen auf Basis des sogenannten QSR-Verfahrens. ...-> Krankenhaus

Bessere zahnmedizinische Versorgung für Pflegebedürftige

Bessere zahnmedizinische Versorgung für Pflegebedürftige

(20.12.12) Der GKV-Spitzenverband und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung haben sich auf zusätzliche Leistungen zur besseren zahnmedizinischen Betreuung von Versicherten in häuslicher und stationärer Pflege geeinigt. ...-> Zahnarzt/Zahntechnik

Jetzt bestellen: Kostenlose Patienteninformationen zum Arztnavigator

Jetzt bestellen: Kostenlose Patienteninformationen zum Arztnavigator

Poster für die Arztpraxis

(18.12.12) Mit einem kostenlosen Info-Paket können niedergelassene Ärzte ihre Patienten jetzt einladen, an der Befragung zum AOK-Arztnavigator teilzunehmen und Ihre Praxis zu bewerten. Das Paket enthält Wartezimmerplakate, Infokarten und einen Aufsteller für den Praxistresen. Praxen können es über ein Online-Formular schnell und einfach bestellen. ...-> Arzt und Praxis

Bundesregierung will Fachkräftemangel in der Pflege beseitigen

Bundesregierung will Fachkräftemangel in der Pflege beseitigen

(17.12.12) Die Bundesregierung will die Ausbildung in Bereich der Altenpflege attraktiver machen. Deswegen hat sie jetzt mit 30 Partnern aus Bund, Ländern und Verbänden den ersten bundesweiten Ausbildungspakt geschlossen. Er steht unter dem Titel "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege". ...-> Pflege

Katalog zum ambulanten Operieren für 2013 liegt vor

Katalog zum ambulanten Operieren für 2013 liegt vor

(13.12.12) Der Katalog zum ambulanten Operieren (AOP-Katalog) für das Jahr 2013 liegt vorbehaltlich des Abschlusses der Arbeiten am Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) in seiner finalen Fassung vor. Neben den jährlichen Anpassungen an den gültigen Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) enthält der aktuelle Katalog auch weitere Änderungen. So können Krankenhäuser die Inzision von erkranktem Knochen- und Gelenkgewebe der Wirbelsäule: Facettendenervation (OPS-Kode 5-830.2) ab 1. April 2013 nicht mehr als ambulante Leistung abrechnen. Der AOP-Katalog ist Teil des AOP-Vertrags und listet Operationen und sonstige stationsersetzende Eingriffe, die Krankenhäuser ambulant vornehmen dürfen. ...-> Krankenhaus

Ab 2013 gelten neue Festbeträge

Ab 2013 gelten neue Festbeträge

(13.12.12) Ab 2013 gelten für vier weitere Gruppen mit ausschließlich verschreibungspflichtigen Medikamenten neue Festbeträge. Dazu gehören Leflunomid, Metoprolol+HCT, Olanzapin und Temozolomid. Die Festbeträge für verschreibungspflichtige Arzneimittel basieren auf den Abgabepreisen der pharmazeutischen Unternehmen und enthalten den Großhandelszuschlag, den Apothekenzuschlag und die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent. Aufgrund der neuen Arzneimittelpreisverordnung werden sich auch die bereits bestehenden Festbeträge für verschreibungspflichtige Arzneimittel und die Zuzahlungsfreistellungsgrenzen ab Januar 2013 ändern. ...-> Arzneimittel

Zahl der Operationen steigt rasant

Zahl der Operationen steigt rasant

Titel Krankenhaus-Report 2013 - k

(12.12.12) In Deutschland kommen immer mehr Menschen unter das Skalpell. So hat sich die Zahl der Wirbelsäulenoperationen zwischen 2005 und 2010 mehr als verdoppelt, wie aus dem aktuellen Krankenhaus-Report 2013 hervorgeht. Die Zahl der stationären Behandlungen insgesamt ist demnach seit 2005 um 11,8 Prozent je Einwohner gestiegen. ...-> Krankenhaus

Ehemalige Hartz IV-Empfänger überzeugen in Pflegeberufen

Ehemalige Hartz IV-Empfänger überzeugen in Pflegeberufen

(12.12.12) Zwei Drittel der deutschen Arbeitgeber in der Pflegebranche sind mit der Arbeit ehemaliger Hartz IV-Empfänger zufrieden. Sogar jeder vierte Arbeitgeber äußert sich "sehr zufrieden". In den Bereichen Pünktlichkeit, Teamfähigkeit oder Flexibilität unterschieden sie sich nicht von anderen Mitarbeitern. Das zeigt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach der Bundesagentur für Arbeit. ...-> Pflege

eGK: AOK übertrifft Zielmarke deutlich

eGK: AOK übertrifft Zielmarke deutlich

(10.12.12) Vier von fünf AOK-Versicherte haben bereits eine elektronische Gesundheitskarte (eGK). Das sind mehr als 20 Millionen der über 24 Millionen AOK-Versicherte. Alle elf AOKs im Bundesgebiet haben damit die vom Gesetzgeber für 2012 gesetzte Zielmarke von 70 Prozent erfüllt. Die neue Chipkarte löst die bisherige Krankenversicherungskarte ab und soll künftig auch online aktualisiert werden können. ...-> eGK

Vorschlagsverfahren für DRG-System 2014 ist eröffnet

Vorschlagsverfahren für DRG-System 2014 ist eröffnet

(06.12.12) Die Vorbereitungen für das DRG-System 2014 haben begonnen. Ab sofort können Krankenhäuser Änderungsvorschläge für Version 2014 der Klassifikation der Krankheiten (ICD-10-GM) und des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) an das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) übermitteln. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2013. Beide Klassifikationen sind Grundlage des pauschalierenden Vergütungssystems im Krankenhaus und werden in einem jährlichen Revisionsverfahren kontinuierlich bearbeitet und angepasst. ...-> Krankenhaus

Zuschuss zur privaten Pflegeversorgung beschlossen

Zuschuss zur privaten Pflegeversorgung beschlossen

(06.12.12) Fünf Euro Zuschuss monatlich werden ab 2013 zur privaten Pflegeversorgung bezuschusst. Das hat das Kabinett am 28. November 2012 in der "Verordnung zur Durchführung für die private Pflegeversorgung" beschlossen. Damit kann die mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz eingeführte Förderung fristgerecht an den Start gehen. ...-> Pflege

Endoprothesenregister Deutschland in Hamburger Kliniken gestartet

Endoprothesenregister Deutschland in Hamburger Kliniken gestartet

(06.12.12) Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) kommt in der Praxis gut an: Erste Erfahrungen von zwei Hamburger Kliniken, die am bundesweiten Probebetrieb teilnehmen, sind ausgesprochen positiv. "Das EPRD ergänzt das Qualitätsmanagement der Kliniken, wenn es um den Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken geht. Zugleich ist der zusätzliche Aufwand für das Klinikpersonal gering", sagte EPRD-Geschäftsführer Professor Joachim Hassenpflug heute vor der Presse mit Blick auf die Pionierkliniken in der Hansestadt. ...-> Krankenhaus

Neues Entgeltsystem in der Psychiatrie kann 2013 starten

Neues Entgeltsystem in der Psychiatrie kann 2013 starten

(03.12.12) Ab 2013 können psychiatrische und psychosomatische Kliniken auf freiwilliger Basis mit Pauschalen abrechnen. Die entsprechende Verordnung hat der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr Mitte November 2013 unterzeichnet. Sie war erforderlich, weil sich die Vertragsparteien auf Bundesebene nicht fristgerecht auf das neue Entgeltsystem in der Psychiatrie fristgerecht nicht einigen konnten. ...-> Krankenhaus

Mit DMP haben Patienten Asthma besser unter Kontrolle

Mit DMP haben Patienten Asthma besser unter Kontrolle

(03.12.12) Patienten, die über längere Zeit am DMP Asthma teilnehmen, haben ihre Erkrankung besser unter Kontrolle. Teilnehmer eines solchen strukturierten Behandlungsprogramms müssen auch weniger wegen ihrer chronischen Erkrankung ins Krankenhaus. Die Evaluationsinstitute infas, Prognos und das Wissenschaftliche Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD) werteten die Dokumentationsdaten von etwa 69.000 Kindern und Erwachsenen mit Asthma aus. Sie alle hatten sich in den Jahren 2006 und 2007 in die entsprechenden Curaplan-Programmen der AOK eingeschrieben. ...-> DMP

QISA-Tagung in Berlin: Neue Impulse für Versorgungsqualität

QISA-Tagung in Berlin: Neue Impulse für Versorgungsqualität

(03.12.12) AOK und Ärzte wollen die Qualität in der ambulanten Versorgung weiter verbessern. Das AQUA-Institut hat im Auftrag der AOK weitere Qualitätsindikatoren entwickelt - zur Behandlung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße (KHK) und Herzinsuffizienz. AQUA-Institut und AOK präsentierte die beiden neuen Bände in der sogenannten QISA-Reihe auf einer Fachtagung am Mittwoch (28. November) in Berlin. "Um an der Qualität zu arbeiten, muss man sie messbar machen", sagte der Leiter des Stabs Medizin im AOK-Bundesverband, Dr. Gerhard Schillinger, vor rund 60 Vertretern von Arztnetzen und AOKs aus ganz Deutschland. ...-> Arzt und Praxis

Kassen und Ärzte einigen sich bei Heilmittelbedarf

Kassen und Ärzte einigen sich bei Heilmittelbedarf

(30.11.12) Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich auf Rahmenvorgaben für die Inhalte der regionalen Heilmittel-Vereinbarungen für das Jahr 2013 geeinigt. Zudem trafen die Vertragspartner eine gesonderte Vereinbarung Praxisbesonderheiten für die Verordnung von Heilmitteln sowie Regelungen zur Verordnung und Genehmigung von Heilmitteln für Versicherte mit langfristigem Heilmittelbedarf. ...-> Arzt und Praxis

Rund ums Herz: Zwei neue QISA-Bände

Rund ums Herz: Zwei neue QISA-Bände

QISA im Ordner

(28.11.13) Ab sofort sind in der QISA-Reihe zwei neue Bände erhältlich: Band C7 Koronare Herzkrankheit (KHK) und C8 Herzinsuffizienz stehen ab sofort zur Verfügung. Mit ihren 19 Qualitätsindikatoren erweitern sie das QISA-System um den epidemiologisch bedeutenden Bereich der Herzgesundheit. Somit hält QISA nun 127 Qualitätsindikatoren für Ärzte bereit. In Kürze wird der Band C6 zur Behandlung depressiv Erkrankter veröffentlicht und das QISA-System um elf weitere Indikatoren ergänzen. ...-> QISA

Expertenstandard Mobilität geplant

Expertenstandard Mobilität geplant

(22.11.12) Mobil zu sein ist für die Gesundheit und Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen entscheidend. Deshalb soll nun ein neuer Expertenstandard zum Thema "Erhaltung und Förderung der Mobilität von Pflegebedürftigen" entwickelt werden, wie der GKV-Spitzenverband mitteilte. Darin soll festgelegt werden, wie Pflegekräfte kranke und pflegebedürftige Menschen unterstützen können, mobil zu bleiben. ...-> Pflege

Verordnung von Krankenfahrten: Neues Online-Lernprogramm für Praxisteams

Verordnung von Krankenfahrten: Neues Online-Lernprogramm für Praxisteams

Quickcheck Krankenbeförderung

(21.11.12) Die AOK hat die Reihe ihrer Online-Lernprogramme für niedergelassene Ärzte und medizinische Fachangestellte um ein weiteres Angebot ergänzt: Mit dem "Praxiswissen Quickcheck" zur Krankenbeförderung können sich Praxisteams jetzt auch über die Verordnung von Krankenfahrten informieren. ...-> Arzt und Praxis

Bertelsmann Stiftung: 2030 fehlen rund 500.000 Vollzeit-Pflegekräfte

Bertelsmann Stiftung: 2030 fehlen rund 500.000 Vollzeit-Pflegekräfte

Fehlernde Pflegekräfte im Jahr 2030 k

(21.11.12) Rund eine halbe Million Vollzeit-Pflegekräfte könnten im Jahr 2030 in Deutschland fehlen. Das zeigt der aktuelle Pflegereport der Bertelsmann Stiftung. Dabei fallen die Prognosen für die einzelnen Bundesländer ganz unterschiedlich aus. Den stärksten Bedarf an Pflegekräften sieht der Report für Ostdeutschland und Nordrhein-Westfalen. Beispielsweise werden in Brandenburg 2030 im Vergleich zu 2009 etwa 122,5 Prozent mehr Vollzeitkräfte benötigt. ...-> Pflege

374.000 Operationen am Herzen im Jahr 2011

374.000 Operationen am Herzen im Jahr 2011

(20.11.12) In Deutschland werden immer mehr Menschen am Herzen operiert. Im Jahr 2011 gab es insgesamt 374.000 solcher Eingriffe und damit 3,4 Prozent mehr als 2010, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. ...-> Krankenhaus

Kleine Pflegedienste müssen keine Mehrwertsteuer zahlen

Kleine Pflegedienste müssen keine Mehrwertsteuer zahlen

(19.11.12) Die Befreiung von der Mehrwertsteuer gilt für kleine ambulante Pflegedienste auch dann, wenn staatliche Einrichtungen den Großteil der Pflegekosten übernehmen, heißt es in einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). ...-> Pflege

Neue Empfehlungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung veröffentlicht

Neue Empfehlungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung veröffentlicht

(16.11.12) Der GKV-Spitzenverband hat seine Empfehlungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) aktualisiert. Die Änderungen und Ergänzungen betreffen unter anderem die Regelung zu den Orten, an denen ein Anspruch auf SAPV besteht, die Bedarfsschätzung, die Versorgung mit Arznei- Heil- und Hilfsmittel und die Qualitätsanforderungen an Ärzte und Pflegekräfte. Ziel der Empfehlungen ist es, bundesweit einheitliche Anforderungen an die Leistungserbringer und einheitliche Vorgaben an die Qualitätssicherung in der SAPV zu gewährleisten. ...-> Pflege

Staatssekretär Ilka ruft Kliniken und Patienten zur Teilnahme am EPRD auf

Staatssekretär Ilka ruft Kliniken und Patienten zur Teilnahme am EPRD auf

(15.11.12) Der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), Thomas Ilka, hat sich für eine Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) ausgesprochen. "Für uns ist dieses Register ein wichtiges Instrument, um die hohe Qualität der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken weiter zu verbessern", erklärte Ilka anlässlich einer Veranstaltung in Berlin, bei der er zusammen mit den Staatssekretären des Bundesforschungs- und des Bundeswirtschaftsministeriums den Schlussbericht zum Nationalen Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik" entgegennahm. ...-> Krankenhaus

Stationäre Krankenhauskosten lagen 2011 bei 72,6 Milliarden Euro

Stationäre Krankenhauskosten lagen 2011 bei 72,6 Milliarden Euro

krankenhauskosten_2011_k

(14.11.12) Die Kosten der Krankenhäuser für die stationäre Versorgung lagen im Jahr 2011 bei rund 72,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 12. November 2012 mitteilte. Umgerechnet auf rund 18,3 Millionen vollstationäre Patienten waren das durchschnittlich 3.960 Euro je Fall, 2,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. ...-> Krankenhaus

Engpass bei Grippeimpfstoffen abgewendet

Engpass bei Grippeimpfstoffen abgewendet

(08.11.12) In der laufenden Impfsaison 2012/2013 werden mehr als eine Million Dosen an Grippeimpfstoffen zusätzlich ausgeliefert. Das ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen den gesetzlichen Krankenversicherungen, dem Paul-Ehrlich-Institut und den Herstellern von Grippeimpfstoffen. Damit stehen dem deutschen Markt insgesamt über 16 Millionen Impfdosen zur Verfügung. ...-> Arzt und Praxis

DRG-System 2013 ist online

DRG-System 2013 ist online

(05.11.12) Das DRG-System für das Jahr 2013 ist online. Neben dem Fallpauschalenkatalog und den dazugehörigen Abrechnungsbestimmungen sind auf den Seiten weitere Dokumente zu finden. So zum Beispiel das Definitionshandbuch zum aktuellen Fallpauschalenkatalog, das der frühzeitigen Vorbereitung der örtlichen Entgeltverhandlungen dient, sowie eine Liste mit neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die in das DRG-System ab 2013 übernommen werden. Die Seiten zum DRG-System 2013 werden permanent aktualisiert und um noch fehlende Inhalte und Dokumente ergänzt. ...-> Krankenhaus

Praxisgebühr entfällt ab 2013

Praxisgebühr entfällt ab 2013

(05.11.12) Neun Jahre nach ihrer Einführung wird die Praxisgebühr wieder abgeschafft. Das hat die schwarz-gelbe Koalition in der Nacht zum Montag (5. November 2012) beschlossen. Danach soll die Zuzahlung von zehn Euro, die gesetzlich Krankenversicherte bei Arzt-, Zahnarzt-, oder Psychotherapeutenbesuchen bisher einmal im Quartal entrichten müssen, zum 1. Januar 2013 entfallen. ...-> Arzt und Praxis

AOK-Pflegenavigatoren noch anwenderfreundlicher

AOK-Pflegenavigatoren noch anwenderfreundlicher

(01.11.12) Pünktlich mit Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes (PNG) hat die AOK den Relaunch ihrer Pflegenavigatoren abgeschlossen. Das Internetportal hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst oder Pflegeheim. Das erweiterte Angebot setzt auf verbesserte Anwenderfreundlichkeit und Funktionalität. Die benutzerfreundlichen Pflegenavigatoren sind im Internet unter www.aok-gesundheitsnavi.de abrufbar. Sie verzeichneten allein in den vergangenen zwölf Monaten 15,5 Millionen Seitenaufrufe. ...-> Pflege

Große Mehrheit kirchlicher Kliniken will wachsen

Große Mehrheit kirchlicher Kliniken will wachsen

(30.10.12) Demografische Entwicklung, Fachkräftemangel, Investitionsrückgang und verschärfender Wettbewerb im Klinikmarkt sind Herausforderungen, denen sich Krankenhäuser zukünftig stellen müssen. Mit welchen Strategien kirchliche Klinikbetreiber auf die Herausforderungen reagieren wollen, zeigt die aktuelle Prognos-Studie "Krankenhauslandschaft 2020 - im Verbund stärker! Studie zu den zukünftigen Herausforderungen für kirchliche Krankenhäuser in Deutschland", die Ende September auf der ersten gemeinsamen Jahrestagung Christlicher Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) vorgestellt wurde. ...-> Krankenhaus

Ein Drittel aller Krankenhausbehandlungen sind Operationen

Ein Drittel aller Krankenhausbehandlungen sind Operationen

(25.10.12) Knapp ein Drittel aller Krankenhausbehandlungen im Jahr 2011 waren Operationen (15,4 Millionen). Damit sind chirurgische Eingriffe die häufigste medizinische Maßnahme im Krankenhaus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Mit einem Anteil von 26,5 Prozent liegen nichtoperative therapeutische Maßnahmen (13,1 Millionen) auf dem zweiten Platz, gefolgt von diagnostischen Maßnahmen mit 19,8 Prozent (9,8 Millionen). Insgesamt haben deutsche Krankenhäuser im Jahr 2011 49 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Das sind 4,2 Prozent mehr als im Jahr 2010. ...-> Krankenhaus

Neue QSR-Daten: Deutliche Unterschiede in der Behandlungsqualität von Kliniken

Neue QSR-Daten: Deutliche Unterschiede in der Behandlungsqualität von Kliniken

(25.10.12) In der Qualität von planbaren Operationen in Krankenhäusern gibt es weiterhin deutliche Unterschiede. Das zeigen die aktuellen Auswertungen von Behandlungsergebnissen durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) auf Basis der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR). So weist beim Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks das beste Viertel der Kliniken eine Revisionsrate von zwei Prozent auf, das Viertel der Krankenhäuser mit den häufigsten Komplikationen eine Revisionsrate von fünf Prozent. ...-> Krankenhaus

Mehr Männer in Pflegeberufen

Mehr Männer in Pflegeberufen

(23.10.12) Immer mehr Männer entscheiden sich für einen Pflegeberuf. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der männlichen Ausbildungsanfänger in Pflegeberufen um 69 Prozent erhöht, wie das Statistische Bundesamt am 23. Oktober 2012 mitteilte. ...-> Pflege

Lauterbach: Patienten profitieren von DMP

Lauterbach: Patienten profitieren von DMP

GG spezial 10/12 - Strukturiert zum Erfolg

(22.10.12) Als "Erfolgsstory" bezeichnet Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, die 2002 eingeführten Disease-Management-Programme (DMP) der gesetzlichen Krankenkassen. "Durch die strukturierten Behandlungsabläufe und die konsequente Ausrichtung an evidenzbasierten medizinischen Leitlinien verbessert sich die Qualität in den Praxen", schreibt Lauterbach in seinem Vorwort für das aktuelle "G+G Spezial" zum Versorgungsmanagement der AOK. ...-> DMP

Jede dritte Geburt ist ein Kaiserschnitt

Jede dritte Geburt ist ein Kaiserschnitt

Kaiserschnitt 2011 in Deutschland

(18.10.12) Bei fast einem Drittel (32,1 Prozent) aller Entbindungen im Jahr 2011 kamen die Kinder per Kaiserschnitt zur Welt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit ist der vorläufige Höchstwert erreicht. Der Anteil der Schnittentbindungen stieg im Vergleich zum Jahr 2010 um 0,2 Prozentpunkte. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre hat sich die Kaiserschnittrate fast verdoppelt. 1992 lag sie noch bei 16,2 Prozent. ...-> Krankenhaus

Qualitätsreport 2011 informiert über Behandlungsqualität in Krankenhäusern

Qualitätsreport 2011 informiert über Behandlungsqualität in Krankenhäusern

(18.10.12) Der Qualitätsreport 2011 ist da. Der jährlich erscheinende Report, den das Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH (AQUA-Institut) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) erstellt, bietet einen umfassenden Überblick über die Behandlungs- und Ergebnisqualität zu ausgewählten medizinischen und pflegerischen Leistungen in deutschen Krankenhäusern. Er dient in erster Linie dem internen Vergleich von Kliniken untereinander und soll so die Verbesserung der Behandlungsqualität unterstützen. ...-> Krankenhaus

223 zusätzliche Betten für Hamburger Krankenhäuser

223 zusätzliche Betten für Hamburger Krankenhäuser

(17.10.12) 223 Betten mehr für Hamburger Krankenhäuser. Das sieht die Fortschreibung 2012 des Hamburger Krankenhausplans 2015 vor. Vor allem in den Fachgebieten der Inneren Medizin und der Geriatrie wird es deutlich mehr Betten geben. Grund für die Aufstockung ist nach Angaben der Gesundheitsbehörde der Stadt Hamburg unter anderem, dass immer mehr Menschen aus dem Umland die gute medizinische Versorgung in den Kliniken der Stadt nutzen. ...-> Krankenhaus

Gesundheitsministerium unterstützt Endoprothesenregister Deutschland

Gesundheitsministerium unterstützt Endoprothesenregister Deutschland

(17.10.12) Gute Nachricht für das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD): Das Bundesgesundheitsministerium unterstützt das Register mit rund 330.000 Euro. "Wir sind sehr dankbar für die Förderung. Das Geld hilft uns dabei, im Laufe der nächsten Wochen den Probebetrieb in einer Reihe von Kliniken aus ganz Deutschland zu starten", sagte EPRD-Geschäftsführer Professor Dr. Joachim Hassenpflug heute (17. Oktober) in Berlin. Für Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ist das EPRD ein "wichtiges Instrument, um die hohe Qualität der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken weiter zu verbessern." Er appellierte zugleich an Kliniken und Patienten, freiwillig beim EPRD mitzumachen: "Das EPRD nützt Patienten und Kliniken gleichermaßen." ...-> Krankenhaus

Zehnte Tranche der Arzneimittelrabattverträge ausgeschrieben

Zehnte Tranche der Arzneimittelrabattverträge ausgeschrieben

Logo Arzneimittelrabattverträge 2012-2014

(16.10.12) Mit der Ausschreibung von 94 Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen startet die AOK-Gemeinschaft die inzwischen zehnte Tranche ihrer bundesweiten Arzneimittelrabattverträge. Die Kriterien für die neuen zweijährigen Exklusivverträge hat die federführende AOK Baden-Württemberg jetzt im EU-Amtsblatt veröffentlicht. ...-> Arzneimittel

Zweitmeinung: Wenn Patienten Rat suchen

Zweitmeinung: Wenn Patienten Rat suchen

(12.10.12) Wird eine schwere Krankheit festgestellt oder eine komplizierte Behandlung vom Arzt empfohlen, können sich gesetzlich Krankenversicherte eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten einholen. Die AOK unterstützt ihre Versicherten dabei. Gegen den erstbehandelnden Arzt richtet sich das Ganze ausdrücklich nicht. Vielmehr geht es um Sicherheit - für Patient wie Arzt. ...-> Arzt und Praxis

Kassen und Ärzte einigen sich im Honorarstreit

Kassen und Ärzte einigen sich im Honorarstreit

(10.10.12) Für die rund 150 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland soll es im kommenden Jahr bis zu 1,27 Milliarden Euro mehr geben. Mit dieser Einigung haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband ihren monatelangen Honorarstreit am 9. Oktober 2012 beigelegt. ...-> Arzt und Praxis

12. KTQ-Forum: Ethik im Spannungsfeld zwischen Qualität und Kosten

12. KTQ-Forum: Ethik im Spannungsfeld zwischen Qualität und Kosten

Veranstaltungshinweis

(01.10.12) Welche Rolle spielt ethisches Handeln im Arbeitsalltag der Krankenhäuser? Inwieweit lässt sich Ethik überhaupt realisieren, wenn Entscheidungen unter zunehmendem Kostendruck getroffen werden müssen? Diesen Fragen widmet sich das 12. KTQ-Forum, das dieses Jahr unter dem Motto "Ethik im Spannungsfeld zwischen Qualität und Kosten" steht. ...-> Krankenhaus

AVR: Trotz gesunkener Ausgaben hohe Einsparpotenziale

AVR: Trotz gesunkener Ausgaben hohe Einsparpotenziale

AVR 2012 - Cover - k

(01.10.12) Die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel sind 2011 um 3,3 Prozent gesunken. Zu dieser Entwicklung haben vor allem Arzneimittelrabattverträge und gesetzliche Sparmaßnahmen beigetragen, wie der aktuelle Arzneiverordnungs-Report (AVR) ausweist. Dennoch sehen die Herausgeber des AVR weitere Einsparpotenziale unter anderem bei patentgeschützten Wirkstoffen. Das Schwerpunkthema des AVR 2012 sind die ersten Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel. ...-> Arzneimittel

Orientierungswert für Krankenhäuser liegt bei zwei Prozent

Orientierungswert für Krankenhäuser liegt bei zwei Prozent

(28.09.12) Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat erstmals den sogenannten Orientierungswert für Krankenhäuser bekannt gegeben und auf zwei Prozent festgesetzt. Der Wert ergibt sich aus der durchschnittlichen prozentualen Veränderung der Krankenhauskosten für den Zeitraum des zweiten Halbjahres 2011 und des ersten Halbjahres 2012 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Orientierungswert ist die Grundlage des sogenannten Veränderungswertes. Dieser löst mit dem Inkrafttreten des Psych-Entgeltgesetzes im Juli 2012 die sogenannte Grundlohnrate ab. ...-> Krankenhaus

Arzt muss Patienten auch über seltene OP-Risiken aufklären

Arzt muss Patienten auch über seltene OP-Risiken aufklären

(26.09.12) Ein Arzt muss seine Patienten vor einer Operation auch über seltene Risiken des Eingriffs aufklären, vor allem wenn diese besonders folgenschwer sind. Ein bloßer kurzer Hinweis im schriftlichen Aufklärungsbogen reicht unter Umständen nicht aus, erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem nun veröffentlichten Beschluss. Der 5. Zivilsenat des OLG bestätigte damit das Urteil des Landgerichts Trier, wonach ein Zahnarzt seiner Patientin 7.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss. Der beklagte Arzt konnte im Prozess nicht beweisen, dass er die Klägerin über alle Risiken eines Eingriffs korrekt aufgeklärt hat. ...-> Zahnarzt/Zahntechnik

Zuschläge für die neunte Tranche erteilt

Zuschläge für die neunte Tranche erteilt

(24.09.12) 20 der im Ausschreibungsverfahren angetretenen 38 Bieter und Bietergemeinschaften haben die Zuschläge für die neunte Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge der AOKs erhalten. Bezuschlagt wurden 26 der 30 ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Für vier kleinere Wirkstoffe wurden keine Angebote abgegeben. Die neunte Tranche startet am 1. Januar 2013 und läuft bis zum 30. September 2014. ...-> Arzneimittel

Was medizinische Rehabilitation morgen können muss

Was medizinische Rehabilitation morgen können muss

G+G 09/12 - Foto Reha-Titel - k

(21.09.12) Die medizinische Rehabilitation soll Menschen helfen, nach schwerer Krankheit wieder selbstständig zu leben. Doch stimmen die Rahmenbedingungen und Strukturen in der Reha, um dieses Ziel zu erreichen? Rechtzeitig zum Deutschen Reha-Tag am 22. September gibt Dr. Ute Polak, Referatsleiterin Rehabilitation im AOK-Bundesverband, in der September-Ausgabe des AOK-Magazins Gesundheit und Gesellschaft (G+G) einen Lagebericht und fragt: "Braucht die Reha eine Kur?". ...-> Reha/Vorsorge

GBA setzt den Demografiefaktor in der Bedarfsplanung außer Kraft

GBA setzt den Demografiefaktor in der Bedarfsplanung außer Kraft

(20.09.12) Der sogenannte Demografiefaktor in der Bedarfsplanung wird auf einstimmigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zum 31. Dezember 2012 außer Kraft gesetzt. Zugleich wurde der zuständige Unterausschuss des Gremiums beauftragt, die bisherigen Auswirkungen der Regelung auf die Versorgung zu überprüfen. Mögliche Fehlentwicklungen bei der bisher uneinheitlichen Umsetzung des Faktors sollen in den kommenden Monaten im Rahmen der grundlegenden Reform der gesamten Bedarfsplanung korrigiert werden. ...-> Arzt und Praxis

Verordnung zur Datentransparenz ist in Kraft

Verordnung zur Datentransparenz ist in Kraft

(20.09.12) Die Verordnung zur Umsetzung der Vorschriften über die Datentransparenz im Gesundheitswesen (Datentransparenzverordnung) ist in Kraft getreten. Damit gelten ab sofort im deutschen Gesundheitswesen neue rechtliche Vorgaben für die Nutzung von ausgewählten Leistungs- und Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenkassen. ...-> Arzneimittel

Erste Bilanz der Nutzenbewertung: Viele Präparate mit Zusatznutzen

Erste Bilanz der Nutzenbewertung: Viele Präparate mit Zusatznutzen

(13.09.12) Entgegen Befürchtungen der Pharmaindustrie bekommen die Patienten in Deutschland auch nach dem Start der frühen Nutzungsbewertung Zugang zu neuen Medikamenten. Eine erste Bilanz, die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am 3. September vorgelegt hat, zeigt: 16 Prozent der geprüften Präparate bringen den Patienten im Vergleich zu bisherigen Therapien beträchtliche Nutzen. In fast zwei Dritteln der Fälle (64 Prozent) wurde insgesamt ein Zusatznutzen anerkannt. ...-> Arzneimittel

GBA verhängt Zulassungsstopp für bestimmte Arztgruppen

GBA verhängt Zulassungsstopp für bestimmte Arztgruppen

(10.09.12) Ab sofort gilt ein Zulassungsstopp für bestimmte Arztgruppen, die bislang nicht in die Bedarfplanung einbezogen waren. Dazu gehören Kinder- und Jugendpsychiater, Physikalische- und Rehabilitations-Mediziner, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen, Humangenetiker, Laborärzte und Pathologen sowie Transfusionsmediziner. Die Sperre hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) nun verhängt. Sie betrifft auch Ärzte dieser Fachgruppen, die als Angestellte in Medizinischen Versorgungszentren oder bei Vertragsärzten arbeiten wollen. ...-> Arzt und Praxis

Qualitätsmanagement: Frist für Zertifizierung läuft ab

Qualitätsmanagement: Frist für Zertifizierung läuft ab

(06.09.12) Noch einen knappen Monat haben stationäre medizinische Rehabilitationseinrichtungen Zeit, um ihr internes Qualitätsmanagement (QM) zertifizieren zu lassen. Die Frist läuft am 30. September 2012 ab. Darauf hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hingewiesen. Das gültige QM-Zertifikat ist die Voraussetzung dafür, dass die Rehabilitationsträger die Einrichtungen für ihre Patienten nutzen dürfen. ...-> Reha/Vorsorge

Gesetz gegen Fachkräftemangel in der Altenpflege tritt in Kraft

Gesetz gegen Fachkräftemangel in der Altenpflege tritt in Kraft

(20.03.13) Das Gesetz gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege ist am 19. März 2013 in Kraft getreten. Danach müssen Menschen mit Vorerfahrung in der Pflege nur eine auf zwei Jahre verkürzte Qualifizierung zu Altenpflegekräften absolvieren. Außerdem wird wieder eine dreijährige Umschulungsförderung für nicht verkürzte Weiterbildungen für Menschen ohne entsprechende Vorkenntnisse in Pflegeberufen eingeführt. Die Kosten übernehmen die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter. ...-> Pflege