Kabinett beschließt Hospiz- und Palliativgesetz

Kabinett beschließt Hospiz- und Palliativgesetz

(05.05.15) Die Bundesregierung will die Versorgung sterbenskranker Menschen in Deutschland verbessern. Dazu hat das Bundeskabinett am 29. April 2015 den Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" beschlossen. Ziel des Gesetzes soll sein, die palliativmedizinische Versorgung insbesondere im ländlichen Raum zu verbessern sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen die "Hospizkultur" zu stärken. ...-> Pflege

5. Mai 2015: Welt-Händehygienetag

5. Mai 2015: Welt-Händehygienetag

Hände waschen

(05.05.15) Der beste Schutz vor Infektionskrankheiten ist regelmäßiges Händewaschen. Besonders wichtig ist das gründliche Waschen und Desinfizieren der Hände im medizinischen Bereich. Darauf macht der Welt-Händehygienetag am 5. Mai aufmerksam. Ziel der Aktion ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen. ...-> Krankenhaus

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(04.05.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Schrittmacher bei der Klinikqualität

Schrittmacher bei der Klinikqualität

qmr-logo

(04.05.15) Die Behandlungsqualität in Krankenhäusern ist messbar. Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren ab Montag (4. Mai) auf dem 4. QMR-Kongress aktuelle Entwicklungen bei der Nutzung von Routinedaten im klinikinternen Qualitätsmanagement. "Mit diesen Verfahren lässt sich die Qualität der Behandlung im Krankenhaus nachweislich verbessern", sagt Francesco De Meo, Präsident der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Die AOK setzt seit Jahren auf "Qualitätssicherung mit Routinedaten", kurz QSR – ein Verfahren zur Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den Krankenhausaufenthalt hinaus. ...-> Krankenhaus

Blickpunkt Klinik: Warum das Neue auf den Prüfstand muss

Blickpunkt Klinik: Warum das Neue auf den Prüfstand muss

Ausgabe April 2015 Titel

(29.04.15) Krankenhäuser können jede medizinische Innovation anwenden, und zwar unabhängig davon, ob die Neuerung tatsächlich einen Nutzen hat. Allerdings galt bisher die Vorgabe, nach der alle Behandlungen in Qualität und Wirksamkeit dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen müssen. Dieses Qualitätsgebot soll nun fallen. Das ist im Zuge des anstehenden GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes geplant. ...-> Krankenhaus

Pflegebedürftige sind mit MDK-Begutachtung zufrieden

Pflegebedürftige sind mit MDK-Begutachtung zufrieden

MDK-Versichertenbefragug - Gesamtbericht 2014 Cover

(28.04.15) Wie bewerten die Pflegebedürftigen die Begutachtung der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) und die Tätigkeit ihrer Gutachter? Antworten auf diese Frage gibt die erste bundesweite Versichertenbefragung, die das Marktforschungsinstitut M+M Management und Marketing GmbH im Auftrag der MDK durchgeführt hat. ...-> Pflege

Infos zur Verordnung von Pflegeunterstützungsgeld online

Infos zur Verordnung von Pflegeunterstützungsgeld online

(28.04.15) Tritt ein akuter Pflegefall in der Familie auf, so können Angehörige seit Anfang 2015 Pflegeunterstützungsgeld beanspruchen. Dazu ist allerdings eine Bescheinigung des behandelten Arztes notwendig. Was Ärzte über die Verordnung dieser neuen Leistung wissen müssen, erläutert jetzt die AOK auf ihren Seiten. Dort finden Mediziner auch einen ausfüllbaren Vordruck, der die Verordnung erleichtert. ...-> Arzt und Praxis

Kinderarztvertrag: Vorsorge und Früherkennung von klein an

Kinderarztvertrag: Vorsorge und Früherkennung von klein an

PRO DIALOG aktuell vom 24.04.15

(24.04.15) Kranke Kinder sind häufig die kranken Erwachsenen von morgen. Der Kinderarztvertrag der AOK Bayern und des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte setzt den Schwerpunkt daher auf Vorsorge und Früherkennung. Das kommt gut an. Rund 250.000 Kinder und Jugendliche sind im Vertrag bereits eingeschrieben. ...-> Arzt und Praxis

Studie aktuell: Leichter Marktzugang von Hochrisiko-Medizinprodukten in der EU erhöht Risiken für Patienten

Studie aktuell: Leichter Marktzugang von Hochrisiko-Medizinprodukten in der EU erhöht Risiken für Patienten

Logo Studie aktuell

(23.04.15) Hochrisiko-Medizinprodukte gelangen in der Europäischen Union oft früher auf den Markt als in den USA, da ihre Zulassung in der EU weniger streng geregelt ist. Industrievertreter stellen das als Vorteil dar. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass Patienten dadurch erhöhten Risiken ausgesetzt sind. Weitere Themen in der neuen "Studie aktuell": Hinweise auf Überversorgung bei medikamentöser Behandlung von leichtem Bluthochdruck, die Wirksamkeit von Beratung bei chronischem Schleudertrauma der Halswirbelsäule und die Auswirkung von Bewegung auf die Sterblichkeit bei Zivilisationskrankheiten. ...-> Arzt und Praxis

Schulungen zum "Strukturmodell" sind gestartet

Schulungen zum "Strukturmodell" sind gestartet

(23.04.15) Das Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation nimmt nach Angaben des Pflegebevollmächtigten Karl-Josef Laumann Fahrt auf. Die ersten Schulungen zum vereinfachten Dokumentationskonzept ("Strukturmodell") seien kurz vor Ostern gestartet, heißt es in einer Pressemeldung des Pflegebevollmächtigten. Das beauftragte Projektbüro will bis Mitte Juni in zehn Städten insgesamt 650 von den Trägerverbänden benannte Experten schulen. Diese Multiplikatoren sollen dann ihr Wissen an die Pflegeeinrichtungen weitergeben und sie bei der Umsetzung unterstützen. Um mehr Pflegende für die Teilnahme am Projekt zu gewinnen, wird Laumann ab Mitte Mai bei bundesweit 15 Veranstaltungen das neue Konzept vorstellen. ...-> Pflege

Durch Impfung Krankheitsausbrüche verhindern

Durch Impfung Krankheitsausbrüche verhindern

(23.04.15) Impfungen können vor gefährlichen Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Tetanus und Masern schützen. Die Krankheitserreger Masern und Röteln sollen, so das Ziel der WHO, auf Dauer ausgerottet werden. Ausbrüche, wie die große Masernwelle im Frühjahr 2015 in Berlin, lassen sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) erst verhindern, wenn mindestens 95 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus immun sind. Deshalb ruft das RKI dazu auf, die Impfquoten in Deutschland gerade bei den Standardimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln zu verbessern. Während der Europäischen Impfwoche vom 20. bis 25. April 2015 klären Experten über die Bedeutung von Schutzimpfungen auf. ...-> Arzt und Praxis

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15 Cover - pl

(22.04.15) Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist ins Stocken geraten. "Es fehlt an der Umsetzung des Zentrenmodells in das System der gesetzlichen Krankenversicherung und einer sektorenübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern", kritisiert Dr. Andreas Reimann, Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...-> Arzt und Praxis

Krankenhausgestaltungsgesetz in NRW geändert

Krankenhausgestaltungsgesetz in NRW geändert

(17.04.15) Das zweite Gesetz zur Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) wurde in 2. Lesung verabschiedet. Ziel ist es, die bestehenden Rechtsunsicherheiten und Regelungslücken zu beseitigen. Auch soll bei der Krankenhausplanung und -gestaltung sowie beispielsweise bei den Hygienestandards größere Transparenz erreicht werden. Das aktuelle Gesetz sowie mehr Informationen stehen unter der Regionalauswahl "Westfalen-Lippe". ...-> Krankenhaus

Mehr Ärzte in Deutschland

Mehr Ärzte in Deutschland

(16.04.15) 2014 arbeiteten mehr als 365.000 Ärzte in Deutschland. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Ärztestatistik der Bundesärztekammer hervor. Danach ist die Zahl der bei den Landesärztekammern gemeldeten ärztlich tätigen Mediziner im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen. Auch der Anteil der Krankenhausärzte ist in diesem Zeitraum erneut leicht nach oben gegangen. Mit 186.329 (plus 5.317) liegt er nun bei 51 Prozent. ...-> Arzt und Praxis

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

(16.04.15) Bereits über 160.000 Menschen in Deutschland hatten sich bis Ende 2014 für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Knapp 23.600 von ihnen haben sogar die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt. Der Bundesfreiwilligendienst wurde im Juli 2011 eingeführt und hat den Zivildienst abgelöst. ...-> Pflege

Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst

Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst

(15.04.15) Ärzte haben künftig mehr Möglichkeiten, schwer psychisch kranken Menschen eine Soziotherapie zu verordnen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat mit der Neufassung der Soziotherapie-Richtlinie das Spektrum der Diagnosen und Fähigkeitsstörungen erweitert, bei denen eine solche Behandlung in Betracht kommt. Der Beschluss wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am 15. April 2015 in Kraft getreten. ...-> Arzt und Praxis

Gesundheitsausgaben lagen 2013 bei 314,9 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2013 bei 314,9 Milliarden Euro

(14.04.15) Die Ausgaben für Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2013 bei 314,9 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 12,1 Milliarden Euro oder vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 3.910 Euro (2012: 3.770 Euro). ...-> Arzt und Praxis

EuGH soll über minderwertige Brustimplantate entscheiden

EuGH soll über minderwertige Brustimplantate entscheiden

(14.04.15) Der Streit über die Haftung für mangelhafte Silikonimplantate geht weiter. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe legte jetzt dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg eine Klage zur Entscheidung vor, mit der eine Frau vom TÜV Rheinland 40.000 Euro Schmerzensgeld verlangt. Der Frau wurden Brustimplantate aus minderwertigem Industriesilikon eingesetzt. Der TÜV Rheinland hatte die Implantate zertifiziert. ...-> Krankenhaus

Baby on time: Mehr Vorsorge zum Schutz vor Frühgeburt

Baby on time: Mehr Vorsorge zum Schutz vor Frühgeburt

(10.04.15) Bei Frühgeburten hält Deutschland eine (traurige) Spitzenposition in Europa. Fast jedes zehnte Kind kommt hierzulande zu früh zur Welt. Mit ihrem Vorsorge- und Betreuungsprogramm für werdende Mütter "Baby on time" will die AOK Nordost die Risiken minimieren. ...-> Arzt und Praxis

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

(07.04.15) In wenigen Wochen soll er da sein – der Referentenentwurf für das Zweite Pflegestärkungsgesetz. Damit soll auch der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, an dem die Politik seit Jahren arbeitet, endlich Wirklichkeit werden. Gelten sollen die Änderungen dann ab 2017. Aber was genau bringt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff den Pflegebedürftigen und Pflegenden? ...-> Pflege