Volle Vertreterpauschale für Haus- und Kinderärzte

Volle Vertreterpauschale für Haus- und Kinderärzte

(01.04.15) Ab 1. April 2015 können Haus- und Kinderärzte, die einen Kollegen im Urlaub oder wegen Krankheit vertreten, die volle Versichertenpauschale abrechnen. Das hatten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband bereits Ende 2014 beschlossen. ...-> Arzt und Praxis

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

(01.04.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen. ...-> Arzt und Praxis

Hessen: Landesbasisfallwert 2015 liegt bei 3.190,81 Euro

Hessen: Landesbasisfallwert 2015 liegt bei 3.190,81 Euro

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(31.03.15) Der Landesbasisfallwert für das Jahr 2015 liegt in Hessen bei 3.190,81 Euro ohne Ausgleiche und wurde mit Wirkung zum 1. April 2015 genehmigt. Damit können die Kliniken in Hessen mit einem Erlösvolumen von etwa 4,7 Milliarden Euro rechnen. Das ist ein Plus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vereinbarte Leistungsmenge oder das Casemixvolumen beträgt 1.472.785, knapp drei Prozent mehr als 2014. ...-> Krankenhaus

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

(31.03.15) Die meisten Deutschen sind mit ihren Ärzten, Kliniken und Krankenkassen zufrieden. Das hat eine Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben. Danach sehen mehr als die Hälfte der 1.062 Teilnehmer das deutsche Gesundheitssystem unter den Top drei weltweit. Die Hälfte der Deutschen vergibt für eine Behandlung in der Klinik die Noten eins oder zwei. Insgesamt 80 Prozent der Befragten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden. ...-> Arzt und Praxis

Zehn-Punkte-Plan gegen Klinikkeime

Zehn-Punkte-Plan gegen Klinikkeime

(30.03.15) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime intensivieren. Nach einem Zehn-Punkte-Plan sollen unter anderem die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime verschärft werden. Kliniken sollen zudem verpflichtet werden, regelmäßig in allgemein verständlicher Sprache über ihre Hygienestandards zu informieren. ...-> Krankenhaus

Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung liegt vor

Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung liegt vor

(26.03.15) Die Bundesregierung will die Versorgung sterbenskranker Menschen in Deutschland verbessern. Das geht aus dem Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung" hervor, den das Bundesgesundheitsministerium jetzt vorgelegt hat. ...-> Pflege

Mit System Medikationsfehler im Krankenhaus vermeiden

Mit System Medikationsfehler im Krankenhaus vermeiden

(24.03.15) Das Frankfurter Universitätsklinikum hat ein Programm erarbeitet, mit dem Fehler bei der Arzneimittelabgabe verhindert werden sollen. Hintergrund ist, dass rund 80 Prozent aller Behandlungsfehler in Krankenhäusern bei der Abgabe von Medikamenten passieren. Zu diesem Ergebnis kommen nationale und internationale Studien. ...-> Krankenhaus

ASV-Servicestelle: Verzeichnis berechtigter Teams online

ASV-Servicestelle: Verzeichnis berechtigter Teams online

(23.03.15) Patienten und überweisende Ärzte können nun online nach passenden Behandlungsangeboten der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) suchen. Das entsprechende Verzeichnis mit berechtigten ASV-Teams hat die ASV-Servicestelle auf ihrer Seite veröffentlicht. ...-> ASV

Präventionsgesetz im Bundestag

Präventionsgesetz im Bundestag

(23.03.15) Der Bundestag hat am 20. März 2015 in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention debattiert. Ziel des Gesetzes ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. So sollen beispielsweise Ärzte bei Vorsorgeberatungen in Zukunft auch über Impfempfehlungen beraten. ...-> Pflege

Demenz am Lebensende: Ärzte bringen Licht ins Dunkel

Demenz am Lebensende: Ärzte bringen Licht ins Dunkel

PRO DIALOG aktuell vom 20.03.15

(20.03.15) Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen steigt rasant – weltweit und auch in Deutschland. Was Ärzte und Forscher über die Betreuung dieser Patienten am Lebensende inzwischen wissen, war ein Thema beim Deutschen Pflegetag 2015 Anfang März in Berlin. Die AOK ist Gründungspartner des Kongresses. ...-> Arzt und Praxis

Dr. Google sagt ... Zum Umgang mit Gesundheitsinformationen aus dem Internet

Dr. Google sagt ... Zum Umgang mit Gesundheitsinformationen aus dem Internet

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(19.03.15) Immer mehr Menschen konsultieren auch das Internet, wenn sie gesundheits- bzw. krankheitsrelevante Informationen suchen. Info praxisteam gibt Tipps zum Umgang mit den unterschiedlichen Typen "informierter Patienten". Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe: Fakten und Entscheidungshilfen zu Krebsfrüherkennung, Möglichkeiten und Grenzen künstlicher Ernährung, und das Zusammenspiel zwischen Praxisteam und Pflegedienst bei der Betreuung pflegebedürftiger Patienten. ...-> Arzt und Praxis

G+G 03/15: Versorgungsstrukturen wie im Mittelalter

G+G 03/15: Versorgungsstrukturen wie im Mittelalter

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(19.03.15) Die starren Sektorengrenzen sind die größte Schwäche der medizinischen Versorgung in Deutschland. Dieses Fazit aus eigener Erfahrung zieht der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, in der Märzausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Köhler hatte im Herbst 2013 einen Herzinfarkt erlitten. "Wir forschen über alles Mögliche, aber primitive Dinge wie die Übergänge zwischen Praxis und Klinik funktionieren nicht", kritisiert Köhler im G+G Interview. Die Abstimmung der Versorgungsprozesse verharre im Mittelalter. Köhler fordert den Ausbau der Versorgungsforschung: "Wir müssen das endlich mal lernen." ...-> Arzt und Praxis

Kommunen: Schlüsselrolle in der Pflege

Kommunen: Schlüsselrolle in der Pflege

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(18.03.15) Die meisten Pflegebedürftigen wollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung wohnen bleiben. Dazu benötigen sie aber eine passende Infrastruktur vor Ort. Diese bereitzustellen ist eine Aufgabe der Kommunen. Aber sind die Städte und Gemeinden auf diese Herausforderung vorbereitet? Darüber diskutierten bei einer Podiumsveranstaltung des AOK-Bundesverbandes im Rahmen des Deutschen Pflegetags 2015 Vertreter der Krankenkassen, der Länder und Kommunen sowie der Pflegebranche. ...-> Pflege

Katalog der Investitionsbewertungsrelationen 2015 liegt vor

Katalog der Investitionsbewertungsrelationen 2015 liegt vor

(18.03.15) Der Katalog der Investitionsbewertungsrelationen für das Jahr 2015 liegt vor. Im Vergleich zum Vorjahr weist der diesjährige Katalog zu jedem Fall des DRG-Systems neben einem fallbezogenen nun auch ein verweildauerbezogenes Relativgewicht aus. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes wird dadurch die Abbildungsgenauigkeit erhöht, und die Investitionsanteile können den Krankenhausleistungen somit noch differenzierter zugeordnet werden. ...-> Krankenhaus

WHO schätzt steigende Zahl der Demenzkranken

WHO schätzt steigende Zahl der Demenzkranken

(18.03.15) Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steigt die Zahl der Demenzkranken um rund 28 Millionen innerhalb der nächsten 15 Jahre. Während derzeit rund 47,5 Millionen Menschen unter einer Form von bislang nicht heilbarem Gedächtnisverlust leiden, würden es im Jahr 2030 bereits 75,6 Millionen sein. Bis 2050 werde sich die Zahl der Demenzkranken auf 135,5 Millionen verdreifachen. ...-> Pflege

Qualitätssicherung: erstes sektorenübergreifendes Verfahren

Qualitätssicherung: erstes sektorenübergreifendes Verfahren

(17.03.15) Die Qualität der medizinischen Behandlung bestimmter Eingriffe mit einem Herzkatheter soll ab 2016 sowohl ambulant als auch stationär gesichert werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) Mitte Februar beschlossen. Mit dem Verfahren sollen nun valide und vergleichbare Aussagen zur Qualität der Koronarangiographie und der perkutanten Koronarintervention (PCI) unabhängig vom Ort gewonnen werden. ...-> Krankenhaus

"Pille danach" jetzt ohne Rezept erhältlich

"Pille danach" jetzt ohne Rezept erhältlich

(16.03.15) Die "Pille danach" gibt es jetzt ohne Rezept. Seit Sonntag (15. März) sind die Medikamente ohne Verschreibung durch einen Arzt in den Apotheken erhältlich. Die "Pille danach" ist ein Notfallmittel für Frauen, die nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft verhindern wollen. Bei den rezeptfreien Präparaten handelt es sich um ellaOne mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) und PiDaNa mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG). ...-> Arzneimittel

Angehörige leisten Großteil der Altenpflege

Angehörige leisten Großteil der Altenpflege

(16.03.15) Mehr als zwei Drittel der 2,63 Millionen deutschen pflegebedürftigen Menschen wurden 2013 zu Hause gepflegt. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. Nach der aktuellen Pflegestatistik lebten 71 Prozent oder 1,86 Millionen der Menschen, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, in den eigenen vier Wänden. ...-> Pflege

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(16.03.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

G+G 02/15: "Pflege braucht einen Qualifizierungs-Schub"

G+G 02/15: "Pflege braucht einen Qualifizierungs-Schub"

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(13.03.15) Der Krankenstand in der Pflege lag 2014 rund 30 Prozent höher als in vergleichbaren Berufen. "Wir dürfen Frauen und Männer im Umgang mit Leben, Leiden, Krankheit und Tod nicht allein lassen", sagt die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie an der Berliner Charité, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, im Gespräch mit dem AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Zur körperlichen Belastung kämen die emotionalen Herausforderungen, ergänzt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Zusammen mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, und der Pflegeunternehmerin Ute Schulz diskutieren die beiden in der aktuellen G+G über gesellschaftliche Anerkennung und bessere Führungskräfte in der Pflege. ...-> Pflege